Freitag der 13. – Nimm Dein Pech selbst in die Hand!

In 13 Schritten zum schlechtesten Praktikanten der Welt von Steffi Bruckert

Erfolgreich beworben, Vorstellungsgespräch gemeistert, Praktikumsvertrag in der Tasche. Und endlich geht es los: Der erste Tag im Praktikum. Bloß nicht nervös werden. Just be yourself. Dass man nicht selbst den Ast absägen sollte, auf dem man sitzt, ist ja wohl klar. Wer trotzdem wissen möchte, wie man in kürzester Zeit einen schlechten Eindruck hinterlässt, der liest unsere (nicht ganz ernst gemeinte) Killer-Top 13 zum Praktikumsstart. Die funktionieren garantiert weltweit.

13 Dinge, die man tun muss, um sich das Praktikum bereits am ersten Tag zu versauen:

  1. Der frühe Vogel kann Dich mal und überpünktliche Streber mag sowieso niemand – also heißt es am ersten Arbeitstag „Ausschlafen!“. Erklär Deinen neuen Kollegen, dass Du morgens sowieso zu nichts zu gebrauchen bist.
      
  2. Endlich im Büro angekommen. Du hast einen großen Umzugskarton dabei, mit vielen persönlichen Gegenständen um Deinen Arbeitsplatz zu dekorieren.
      
  3. Du bist ein Businesstyp – natürlich hast Du auch Deinen eigenen Laptop und Dein Smartphone mitgebracht. Leg beides auf den Tisch und frag nach den Einstellungen für das firmeneigene W-LAN Netz.
         
  4. Erzähle allen: “In 10 Jahren gehört mir der Laden.”
        
  5. Behaupte, dass Du aus religiösen Gründen keine Kopiergeräte und Kaffeemaschinen berühren dürftest.
       
  6. Imitiere ein Telefonklingeln und nimm den Telefonhörer ab. Erkläre dem imaginären Telefonpartner, dass Du momentan zu beschäftigt seiest und gerne zurückrufen würdest „sobald hier wieder Land in Sicht ist.“
      
  7. “Free Hug for everyone!”
     
  8. Frag nach Deinem eigenen PKW-Stellplatz. Beginne zu weinen, falls wider Erwarten keiner für Dich vorgesehen ist.
      
  9. Erzähle wie glücklich Du über die Praktikumsstelle bist, jetzt wo es nirgends geklappt hat und Du endlich eine Firma gefunden hättest, die offensichtlich jeden anstellt.
       
  10. Kommuniziere ausschließlich in Reimen.
      
  11. Wenn Dir jemand eine Aufgabe gibt entgegne mit “Ernsthaft?”
       
  12. Versuche so oft wie möglich folgende Worte unterzubringen: “Am Ende des Tages”, “Exit-Strategie”, Paradigmen-Wechsel”, “Kernkompetenz”, “proactiv”, “Mashup”, “nachhaltig”.
         
  13. Formuliere laut “Notizen an Dich selbst”. Dein Vorgesetzter hat mit Dir gesprochen? “Notiz an mich selbst – So will ich nicht werden.”