Helge Strohsal, Praktikum bei der PricewaterhouseCoopers AG in Warschau, Polen
Praktikumsbericht Warschau Teil I – MLP Stipendienprogramm
Meine Zeit bei PwC begann mit einem zweimonatigen Praktikum in Berlin. Während dieser Zeit habe ich im Bereich Assurance Financial Services bei der Prüfung von zwei Kreditinstituten mitgewirkt. Dabei war ich unter anderem für die Prüfung des Kreditgeschäfts verantwortlich. Dies war ein sehr guter Start bei PwC. Ich habe viel über die Aufgabenbereiche in der Wirtschaftsprüfung gelernt und habe durch mehrere Hotelaufenthalte auch das Leben eines „Prüfers“ kennengelernt.
Anfang Januar ging es für mich für insgesamt drei Monate nach Warschau. Ich habe mir nicht nur den für polnische Verhältnisse kältesten Zeitraum des Jahres ausgesucht, sondern durfte gleichzeitig auch noch den kältesten Winter seit einigen Jahrzehnten in Europa erleben. Das Thermometer hat zeitweise bis zu -27 Grad angezeigt. Die „busy season“ in der Wirtschaftsprüfung sollte in Polen eindeutig verlegt werden; zumindest für deutsche Praktikanten.
Ich habe insgesamt mit 47 Kollegen auf zehn Projekten zusammen gearbeitet und kann wirklich sagen, dass es niemanden gab, mit dem ich nicht wieder zusammen arbeiten wollen würde. Das zeigt eindeutig, dass PwC ein gutes Händchen bei der Personalauswahl hat.
Ich habe im Rahmen von Jahresabschlussprüfungen verschiedene Prüfungsteams bei Projekten in Warschau, Breslau, Posen und Strykow unterstützt. Dadurch hat mir PwC viele Reisen ermöglicht, sodass ich so viel wie möglich von Polen sehen konnte. In der Regel haben wir direkt bei den Mandanten vor Ort gearbeitet. Es handelte sich bei den Mandanten um polnische Gesellschaften mit teilweise deutscher Gesellschafterstruktur.
Zudem waren besonders die polnischen Kollegen des German Desks in Warschau froh, dass ein deutscher Praktikant da war. Ich durfte somit nebenbei zahlreiche deutschsprachige Angebote, Berichte und Broschüren prüfen.




