Hier fand auch im Mai die Swatsch Beach Volleyball World Tour statt und es spielten die besten Frauen der Welt. Ich hatte Tickets für Samstag und konnte die Viertel – und Halbfinals sehen. Sehr beeindruckend waren insbesondere die chinesischen Teams, ja die spielen neuerdings auch Beach Volleyball, denn die Frauen waren über 2 Meter groß und entsprachen auch von der Statur nicht dem asiatischen Bild. Leider waren die deutschen Teams zu diesem Zeitpunkt schon ausgeschieden. Gewonnen hat jedoch ein Team aus Brasilien und so war meine Weltordnung in Sachen Beach Volleyball wieder hergestellt. Abends gab es dann noch eine Beach Party mit Live Band, die aber etwas ins Wasser gefallen ist.
Auf jedes Wochenende folgte aber auch wieder ein Montag: Der Projektplan war ausgearbeitet und ich startete mit der Marktrecherche. Der Großteil meiner Zeit war ich im Internet, habe interne Datenbanken durchwühlt und bestehenden Szenarios/Trends gelesen. Der erste Meilenstein stand bereits nach 5 Wochen an und somit war ich mitten drin in der Projektarbeit.
Die Vorbereitung eines Manager Meetings in Kuala Lumpur wurde während dieser Zeit von unserer Abteilung begleitet und so ergab sich die Gelegenheit andere Maschinentypen, Formate und Zubehörteile besser kennen zu lernen und zu verstehen. Ebenfalls wurde dort die Gelegenheit genutzt „mein“ Projekt allen Managern der Region vorzustellen und einen Fragenkatalog auszugeben. Dieser ist die Grundlage der Marktrecherche und somit konnte ich gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen – Projektarbeit und kennen lernen der restliche Produkte.

Auslandsstipendium Singapur – Stipendienprogramm von MLP
Zu der Veranstaltung durfte ich dann auch für 3 Tage nach Kuala Lumpur reisen und habe dort sehr viel Spaß mit meinen Kollegen gehabt. Tagsüber hatten wir einen straffen Terminplan mit Präsentationen, Maschinen Demonstrationen und Fallstudien, doch abends war genug Zeit um die Stadt zu erkunden. Da ich noch nie in KL war, habe ich mir das auch nicht nehmen lassen und bin mit einem Kollegen in die City gefahren. Zuerst sind wir auf den „Chinese market“ und haben zwischen Levis, Gucci und Mont Blanc zu fast Originalpreisen eingekauft. Anschließend bin ich alleine weiter Richtung Petronas Twin Towers gefahren und habe die hell beleuchteten Dinger bestaunt. Sehr beeindruckend! Das war sie also, meine erste Geschäftsreise!

MLP Stipendienprogramm
Außer Arbeiten gibt es in Singapur auch noch 1000 andere Dinge zu machen. So habe ich in meiner Freizeit, meist war das nur an den Wochenenden der Fall, mit 2 Kommilitonen aus Esslingen viel Zeit verbracht. In der Anfangszeit waren wir mit den „Hotspots“ beschäftigt: Diese waren Chinatown, Chinese Garden, Little India und Arab Street mit ihren Tempeln und Moscheen, der Zoo, in dem alles sehr natürlich und exotisch angelegt ist, an die East Coast, welches der beste Platz zum Seafood essen ist, Parks, von denen es jede Menge hier gibt, die City rund um das berühmte Swissotel, the Stamford, Raffles Landing, den Merlion, das Symbol von S’pore, die Esplanade, das Opernhaus, usw. Es gibt echt richtig viel zu Unternehmen in diesem Stadtstaat.

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Wenn die Sonne untergeht, geht es in S’pore erst richtig los! Man kann zwischen gemütlichen outdoor Bars an Clarke Quay, Orchard oder Holland Village wählen oder einen richtig geilen Sonnenuntergang aus dem Cafe del Mar auf Sentosa genießen. Danach bietet die Stadt viele Möglichkeiten zum feiern, aber besonders möchte ich 2 Plätze hervorheben. Zum einen die New Asia Bar im 71. und 72. Stock des Swissotel mit einem Wahnsinns Blick über das Lichtermeer und die Skyline von S’pore. Ein MUSS für jeden der einmal hier ist! Zum anderen war ich sehr gerne in der St. James Power Station direkt neben der VIVO City Mall am Hafen. Hier wird in mehreren Floors live Musik vom Feinsten geboten und es ist für jeden Geschmack etwas dabei – Mandarin/Chinese, Latino, Jazz oder ein House und Hip Hop Club. Diese Location ist gerade neu und daher auch sehr angesagt, denn in dieser Stadt dreht sich alles um sehen und gesehen werden. Des Weiteren ist es auch üblich schön prollig ne Flasche Schnaps zu bestellen, denn man hat es ja und das soll auch jeder sehen! Darf ruhig mal die 3 Liter Flasche Schnaps oder ein feines Blubber-Wasser aus Frankreich sein. Anschließend lässt man die Flache in der Bar, bekommt eine Nummer und trinkt an ihr beim nächsten Mal weiter. Hauptsache sie steht auf dem Tisch, wobei man sagen muss, dass Alkohol in S’pore teurer ist als in Deutschland (eine Flasche Bier kostet gut 7 – 10 €). Was wohl dann erst eine 3 Liter Flasche kostet?

Praktikum Singapur – MLP Programm Join the best
Ende Mai war es dann an der Zeit für die erste private Reise. Es ging mit Robbie und Flo (Kommilitonen aus Esslingen) für 4 Tage nach Bangkok. Wir sind in einem Backpacker Hotel in der Altstadt abgestiegen – sehr rustikal aber direkt an der Khao San Road und somit mitten am Puls der Stadt, die einfach unbeschreiblich ist. Unbeschreiblich vor allem für uns verwöhnten Neu-Singapurer, die Sauberkeit und geregelten Straßenverkehr für normal halten. In Bangkok ist alles anders! Nach einem Tag haben sich die Augen aber auch daran gewöhnt und man sieht außer dem Dreck, der Kloake und Armut die schönen Seiten. Wir haben uns die Zeit mit Tempelbesichtigungen, und da gibt es echt viele davon, Stadttouren und etwas einkaufen vertrieben.

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Zu unseren Fortbewegungsmitteln gehörten entweder die öffentlichen Boote auf dem Chao Praya Fluss quer durch Bangkok oder die Tuck-Tuck. Die Tuck-Tuck sind mit ihren lärmenden 2 Taktmotoren die perfekten Fortbewegungsmittel in dem täglichen Verkehrschaos. Man sagt auch eines der letzten echten Abenteuer und nichts für schwache Nerven, da man in die Ecken und Seitenstrassen kommt, die nicht tourifreundlich aussehen. Der Fahrer überholt mit geschätzten 80 Km/h auf der entgegenkommenden Spur, während man den Gegenverkehr auf sich zukommen sieht.
Die Menschen sind sehr freundlich, jedoch will jeder etwas verkaufen und wittert ein gutes Geschäft mit Ausländern. Besonders die Tuck-Tuck Fahrer, Taxi Fahrer oder Schneider, welche es an jeder Ecke gibt.
Hier ein nachgestelltes Gespräch oder besser Monolog: Hello Mister, how are you? Where are you from maybee Germany? Wie geht es Dir, geht es gut? Ich habe billige Anzüge und Hemden für Dich… ist echt die ersten Male witzig, aber nach 4 Tagen hat man genug, denn es gibt sie an jeder Ecke in Bangkok! Den Text kann man für die anderen Dienstleister anpassen und der Monolog sieht gleich aus, Hello Mister,…
Am letzten Tag waren wir noch im Lumpini Park und haben dort ein anderes Gesicht, ein grünes und gepflegtes Gesicht, dieses Moloch gesehen.