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Kategorie: 2007 Praktikum - São Paulo

30. April 2007 – Anreise

Bei strahlend blauem Himmel ging es von Hannover nach München und per 12:30 Stunden Direktflug weiter nach São Paulo; der mit fast 20 Millionen Einwohnern drittgrößten Metropole der Welt. Ich frage mich immer noch, wie die Flugbegleitungen sich merken können, wer welche Sprache spricht und wen sie wie fragen, was man trinken oder essen möchte. Aber vielleicht gehört dies einfach zu ihrem Job, dies zu wissen.

Nachdem ich um 19 Uhr gelandet war, wurde ich von zwei AIESECern abgeholt, die mich zu meinem Hotel brachten. Zur Visa-Abwicklung muss in Brasilien eine gemeinnützige Organisation als Mittler eingeschaltet werden. Diesen Part hat AIESEC übernommen, die mich auch während des Praktikums vor Ort betreuen werden und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Stipendium für São Paulo – MLP AG

Stipendium für São Paulo – MLP AG

Zum Feiertag wurde ich nachmittags von Fábio, meinem Buddy bei AIESEC, zum Churrasco („Schuhasco“) eingeladen. Das Grillen war super: Leckeres Fleisch, nette Leute und mein erstes Spiel FutSal gegen Brasilianer. Gar nicht so schlecht der erste Auftritt als „Alemão“. Aber hier werden eigentlich alle mit blonden Haaren und blauen Augen „Deutscher“ genannt.

Der erste Arbeitstag verlief sehr interessant: Simone, meine HR-Betreuerin, die den Prozess bisher betreut hatte, nahm mich in Empfang, führte mich durch die einzelnen Abteilungen und stellte mich meinem Chef Nikolai vor. Nikolai kommt ursprünglich aus Deutschland und ist zuständig für den Bereich Controlling. An das Großraumbüro und die Tatsache, dass ständig Telefone mit unterschiedlichen Klingeltönen Laute von sich geben, muss ich mich noch gewöhnen. Aber es bietet den Brasilianern hier vor allem die Möglichkeit, sich gegenseitig auszutauschen und den persönlichen Kontakt zu wahren, was ihnen im Allgemeinen sehr wichtig ist.

Auslandspraktikum in Brasilien – Stipendienprogramm von MLP

Auslandspraktikum in Brasilien – Stipendienprogramm von MLP

Die Zentrale von T-Systems do Brasil Ltda liegt im Stadtteil Vila Olimpia, auch sehr bekannt für die vielen guten Restaurants, Bars und Clubs. In der Zentrale sitzen neben dem Finanz- und Controllingbereich, in dem ich für die nächsten 3 Monate mein Praktikum absolvieren werde, die Bereiche Marketing, Human Resources sowie Vertrieb. Die einzelnen Serviceabteilungen sitzen hauptsächlich in den Werken beim Kunden vor Ort, wie z.B. DaimlerChrysler oder Volkswagen ein wenig außerhalb von São Paulo. Alles in allem beschäftigt T-Systems do Brasil rund 1.200 Mitarbeiter nach der Integration von gedas und gehört damit zu den führenden Anbietern von ICT-Lösungen, speziell im Automobilbereich.

In den kommenden Monaten soll ich unter anderem am Aufbau eines Data-Warehouses für den Controllingbereich mitarbeiten, um die Auswertungen noch schneller und detaillierter gestalten zu können. Darüber hinaus soll ich an der Umstrukturierung des Billing-Prozesses mithelfen, der nach der Integration von gedas nötig geworden ist. Meine erste Aufgabe ist allerdings, den internen Bericht der monatlichen Finanzkennzahlen per Excel zu automatisieren. Eine sehr spannende Aufgabe, um zuerst einmal einen Überblick über T-Systems und die einzelnen Bereiche zu erhalten, aber auch mein bisheriges Controllingwissen aus Deutschland mit den internationalen Begrifflichkeiten und der Art der Berichte hier bei T-Systems abzugleichen.

Obwohl ich aus Südamerika bisher nur erfahren habe, dass Versprechungen erst wirklich ernst gemeint sind, wenn sie erfüllt werden, habe ich hier ganz andere Erfahrungen bisher gemacht. Meine Kollegen sind super freundlich und helfen mir bei allen Fragen und Problemen, die ich habe. Zudem empfehlen sie mir viele Orte, die ich noch besichtigen sollte, erklären mir die Speisekarte, wenn ich mit meinen Spanisch- und wenigen Portugiesischkenntnissen mal nicht weiterkomme oder helfen mir eine Wäscherei zu finden, die nicht pro Stück sondern pro Wäschekorb abrechnen. Pro Stück kann die Wäscherei dann doch recht teuer werden …; schließlich sind die Preise in São Paulo und speziell in Vila Olimpia sehr europäisch.

Auslandsstipendium São Paulo – Stipendienprogramm von MLP

Auslandsstipendium São Paulo – Stipendienprogramm von MLP

Freitags ist Casual Friday, der auch recht Casual genommen wird und abends auch gerne mit den Kollegen zusammen auf ein Bierchen endet, was sicherlich den Zusammenhalt untereinander fördert. Zudem wurde ich bereits von Gustavo zum Beispiel zum Fußball spielen oder zu den Night Bikers eingeladen. Letztere fahren abends durch São Paulo und erkunden auf dem Fahrrad die riesige Metropole.

Während einer Welcome-Back-Party für einen Kollegen in meiner ersten Woche durfte ich auch meinen ersten Original-Caipirinha kosten, der mit weißem Zucker und ca. 50% Cachaça / 50% Fruchtsaft, deutlich anders als in Deutschland schmeckt, zudem auch mit Geschmacksrichtungen wie Maracuja o.ä. erhältlich ist. Dort habe ich auch Dominik, den CFO, kennen gelernt, mit dem wir abends nach Feierabend auch gerne noch ein wenig Tischfußball spielen. Der Umgang untereinander ist also sehr familiär und freundlich.

Am letzten Wochenende wurde ich sogar auf ein Wochenende mit Freunden in Campos de Jardão, 2 Stunden nordöstlich von São Paulo, eingeladen – ein kleines Städtchen, das am Wochenende, meist in den Wintermonaten Juni und Juli, gerne zum Relaxen vom Großstadttrubel genutzt wird und mit seinen Häusern und Straßen sehr einem schweizerischen Städtchen gleicht. Obwohl ich speziell in Gesprächen zwischen Brasilianern bisher noch recht wenig verstehe, konnte ich an diesem Wochenende auf jeden Fall mein Portugiesisch verbessern. Zusätzlich besuche ich täglich um 7 Uhr vor der Arbeit einen Portugiesischsprachkurs, um in Zukunft auch die Witze meiner Kollegen am Mittagstisch verstehen zu können.

Praktikum in São Paulo – MLP Programm für Auslandspraktikumsplätze

Praktikum in São Paulo – MLP Programm für Auslandspraktikumsplätze

Nachdem nunmehr sechs Wochen vergangen sind und damit quasi die Halbzeit meines Praktikums erreicht ist, habe ich einen sehr tiefen Einblick in die Aufgaben von T-Systems aber auch den Finanzbereich erhalten. Zwar hat es ein wenig gedauert, bis ich mich wirklich mit den T-Systems internen und international geläufigen Controllingbegrifflichkeiten zurecht finden konnte – im Studium werden dann doch gerne einige wichtige Dinge ausgelassen. Nach dem zweiten Monatsabschluss aber geht meine Arbeit jetzt deutlich leichter von der Hand.

Dennoch bereitet mir vor allem Excel so manches Mal Kopfzerbrechen und treibt mich an den Rande des Wahnsinns: Nicht genug, dass VBA-Programmierung anfänglich aussieht wie Kauderwelsch, Excel versteht es leider auch nicht, mit Dateien größer als 60 MB umzugehen. Programmabstürze waren leider allzu häufig angesagt. Selbst bei 30 MB wird die Arbeit schon mühsehlig; man sollte allzu komplizierte Formeln bei 28.000 Datensätzen dann wohl doch vermeiden … .

Daher gingen meine beiden Excel-Tools bisher leider auch recht langsam voran, so dass ich sie erst jetzt abschließen konnte. Zum Einen hatte ich bereits zu Anfang die Erstellung des „Books“, dem 28-seitigen internen Kennzahlenreport, automatisiert: SAP-Daten exportieren, Accounts, Profit Center, etc. entsprechenden Definitionen zuordnen, als bestimmtes Format in einer weiteren Exceldatei abspeichern, womit dann die finalen Reports unterschiedlicher Detaillierung erstellt werden. Damit dauert die Erstellung des Books nun mehr lediglich wenige Stunden.

Zum Anderen habe ich ein Tool verfasst, mit dem die bisher Systemseitig nicht unterstützten „Order Entry“ (Auftragseingang) und „Order Backlog“ (Auftragsbestand) automatisch aggregiert werden können und als Reports weiterverwendet bzw. in einem internationalen System abgelegt werden. Normalerweise entspricht der Auftragseingang dem Umsatz. In einigen Fällen werden jedoch längerfristige Verträge abgeschlossen, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses als Auftragseingang anerkannt und für einen entsprechenden Zeitraum dann mit monatlichen Beträgen fakturiert werden. Diese haben daher recht große Auswirkungen auf Auftragseingang und -bestand und können mit dem Tool überwacht werden. Hierbei stand – wie schon beim ersten Tool – die Automatisierung und Vereinfachung von Analysen und Abläufen im Vordergrund. Jetzt wird es darum gehen, diese Tools auch den Mitarbeitern bekannt zu machen, damit sie zeitsparend eingesetzt werden können.

Mit der MLP Finanzdienstleistungen AG in São Paulo

Mit der MLP Finanzdienstleistungen AG in São Paulo

Mittlerweile sind auch vier Wochen täglichen Portugiesischunterrichts vergangen. Eine fließende Verständigung fällt mir zwar immer noch schwierig, da mir einfach noch viele Vokabeln fehlen. Dennoch kann ich – wenn auch nur rudimentär – bereits einige fachliche Angelegenheiten auf Portugiesisch klären. Die Stadtführung am vergangenen Wochenende, die mir eine ehemalige AIESECerin angeboten hatte, haben wir jedoch gänzlich auf Portugiesisch gemacht und auch einige sehr interessante Gespräche über brasilianische Kultur, Kunst und dergleichen ebenfalls auf Portugiesisch geführt.

Der tägliche Unterricht war bisher sehr lehrreich. Dennoch ziehen ein oder ein eineinhalb Stunden täglich, vor allem um 7 Uhr morgens, nicht spurlos an mir vorbei. Daher habe ich mich jetzt entschieden, die Stundenzahl zu reduzieren, um dann auch mehr Zeit zum Lernen und Lesen übrig zu haben.

Nachdem ich bereits das Vergnügen hatte, verschiedene Fahrstile von ängstlich über normal bis hin zu einem zweiten Felipe Massa erleben zu dürfen, musste ich vor allem bei letzterem feststellen, dass einige Zeichen internationale Gültigkeit besitzen: links blinken und Lichthupe sind zwei der Möglichkeiten, seinen Vordermann darauf aufmerksam zu machen, dass man ihn überholen möchte. Gerne wird dann auch rechts überholt. Im Allgemeinen gilt aber wohl der Grundsatz: „Wer bremst hat verloren.“ Jedenfalls an Kreuzungen und beim durch den Verkehr wühlen. Ohne eine gewisse Kaltschnäuzigkeit kann man sonst eine Ewigkeit im Verkehr verbringen. Bei den vorherrschenden Straßenbedingungen wird sich aber wohl gewiss einer darüber freuen: die Automobilindustrie.

Ein zweites, bei mir in den letzten Wochen verbreitetes Thema war das Essen. São Paulo kann sehr viele, gute Restaurants aufweisen. Allen voran vor allem Japanische Sushi-Restaurants und Churrascerias, die vielleicht zu einem gewissen Teil mit Steak-Houses in Deutschland vergleichbar sind. Irgendwann ist jedoch auch bei diesem Thema der Gesprächsstoff erschöpft, so dass sich am Ende so manche Information wiederholt.

MLP Programm für Auslandspraktika

MLP Programm für Auslandspraktika

Kurios finde ich indes, die hervorragende Mundhygiene der Brasilianer. Als ich in den ersten Wochen nach dem Mittagessen auf Toilette ging, war ich sehr erstaunt vier oder fünf Brasilianer, gleichzeitig Zähne putzend, anzutreffen. Fast jeder besitzt ein kleines Kulturtäschchen, dass sowohl sie als auch er nach dem Mittagessen mit auf Toilette nehmen, um sich dann die Zähne zu putzen. Selbst in einigen Restaurants dürfen Zahnspülungen neben dem Spülbecken nicht fehlen. Ein namhafter Hersteller von Mundwasser hat daher auch vor kurzem den Mundwasserman auf die Straße geschickt, um die Germes richtig in die Mangel zu nehmen und nebenbei noch kleine Proben zu verteilen … . Promotion auf Brasilianisch eben.

Gewisse Parallelen kann man sogar zwischen Sprachen lernen und Fußball spielen bei den Brasilianern und somit in gewisser Weise auch Rückschlüsse auf den verborgenen Teil der Kultur ziehen. Brasilianern scheint es anfänglich leichter zu fallen, Englisch zu lernen, da sie sich in dieser fremden Sprache dann auch recht schnell verständigen können. Zwar mit Fehlern, aber deutlich schneller und leichter als beispielsweise auf Deutsch. Kommunikation gehört schließlich mit zum A und O.

Mit der MLP Finanzdienstleistungen AG in São Paulo

Mit der MLP Finanzdienstleistungen AG in São Paulo

Aber auch das spielerische Lernen scheint mir mit zur Art des Lernens der Brasilianer zu gehören. Was in der Sprache die Grammatik ist, spiegelt sich im Fußball in der Taktik wieder: Ist das deutsche Spiel deutlich vom manchmal sehr behäbigen, langweiligen Spielaufbau geprägt, lieben es brasilianische Fußballspieler zu dribbeln, direkte Pässe zu spielen und bei langen Pässen, den Ball teilweise konzeptlos nach vorne zu schlagen. Wenn’s klappt ist der Jubel riesig und die Kunststücke oder -schüsse einmalig. Klappt’s aber nicht, sieht man sich einem Spiel gegenüber, dass mit seinen Ballwechseln eher dem Tennis gleicht, die Spieler sich die Seele aus dem Leibe rennen, das Spiel aber an Spannung einem behäbigen deutschen Spiel in nichts nachsteht.

Dennoch: die Freundlichkeit, der Frohsinn und die Feierlaune der Brasilianer ist einfach einzigartig. Mehr als 3,5 Millionen Menschen, die auch teilweise nach dem offiziellen Schluss der Gay Parade am vergangenen Wochenende noch auf den Straßen tanzen und feiern. Schade nur, dass ich den Karneval hier nicht erlebe, der von der Stimmung sicherlich kaum noch zu toppen ist.

Letzte Aufgabe meines Praktikums war es, ein Data-Warehouse für den Controlling-Bereich vorzubereiten. In diesem Data-Warehouse sollten daher die Informationen des Controllingbereiches und anderer Abteilungen für die Auswertung und Aufbereitung für den Vorstand strukturiert gespeichert werden. Aus diesem Grund führte ich zuerst Interviews mit allen Mitarbeitern der Abteilung durch, um zu erfahren, welche Auswertungen, Berichte und Daten sie benötigen. Weitere Nice-To-Haves für die Zukunft sammelte ich zusätzlich in Gesprächen mit Nikolai und den Staff-Meetings.

Alle gesammelten Daten stellte ich einem Data-Warehouse-Schema dar und fertigte ein Data-Warehouse-Konzept an. Anschließend wurde es nun nötig, die Informationen für eine Übernahme in das Data-Warehouse aus den transaktionalen Systemen zu exportieren. Dieser Schritt stellte sich jedoch ein wenig schwierig dar, da die benutzte Standardsoftware diese Informationen nicht automatisch zur Verfügung stellt. Daher musste jedes einzelne Feld aus den grundlegenden Tabellen vorab definiert werden.

Gegen Ende meines Praktikums eröffnete sich die Möglichkeit, eine professionelle Data-Warehouse-Lösung, die in der Schweiz bereits im Einsatz ist, auch in Brasilien einzuführen. Bis Ende des Jahres wird nun anhand einiger Kriterien, die ich vorbereiten konnte, geprüft, ob und wie diese Anwendung implementiert werden kann.

Eine wirklich schöne Feier fand dann Ende Juni statt: die Festa Junina (das Johannesfest zu Ehren des Heiligen Johannes). In diesem Rahmen versammelten sich viele Mitarbeiter von T-Systems do Brasil – fast 800 von insgesamt 1200 Mitarbeitern nahmen teil.

Stipendienbericht Brasilien  – Programm der MLP Finanzdienstleistungen AG für Auslandspraktika

Stipendienbericht Brasilien – Programm der MLP Finanzdienstleistungen AG für Auslandspraktika

Nachdem der Vorstand die aktuellen Quartalsergebnisse der Balanced Scorecard vorgestellt hatte, konnte sich jeder an den vielen verschiedenen Angeboten erfreuen: traditionelle Speisen wurden angeboten und viele Spiele und Buden (Bull-Riding, Dosen-Werfen, Fische angeln, …) sorgten für Spaß und viele Geschenke. Bei Abenddämmerung fanden dann eine traditionelle Hochzeit sowie traditionelle Tänze statt. Braut und Bräutigam wurden übrigens vorher durch ein Gewinnspiel im Intranet bekannt gegeben.

Alle, die Winterkleidung für einen guten Zweck gespendet hatten, durften zwischendurch auch an einem Bingospiel teilnehmen. Fast hätte ich sogar einen der begehrten Hauptpreise gewonnen (u.a. eine Sony Playstation oder ein Wochenende für zwei Personen); es fehlte mir lediglich noch eine Zahl. Als jedoch „N 40“ ausgerufen wurde für den ersten Hauptpreis, war ich am Boden zerstört; ich hätte „N 39“ benötigt. Jedoch auch die kommenden zwei Preise sollten an andere Kollegen gehen.

Den Abend konnten wir dann bei Live-Band, Bier und Gegrilltem ausklingen lassen. Shuttle-Busse brachten viele der angereisten Mitarbeiter wieder an die verschiedenen Standorte oder in ihre Heimatorte zurück. Alles in allem eine klasse Feier!

Kurzfristig lud mich Nikolai dann zu einer Wanderung auf den Serra do Lopo zwischen den Staaten São Paulo und Mina Gerais ein. Einige T-Systems-Kollegen hatten vorher eine kleine Tour organisiert, die am Samstag stattfinden sollte. Früh morgens ging es los. Den Berg bestiegen wir gemütlich über super holprige Steinpfade – natürlich per Auto –, ließen das beeindruckende Panorama auf uns wirken und begannen von einer Pousada aus, mit einer spannenden 3h Wanderung.

Stipendium für Brasilien  – MLP Praktikumsprogramm

Stipendium für Brasilien – MLP Praktikumsprogramm

Ein kleines Grüppchen Unerschrockener machte sich nach 2/3 der Strecke auch auf den letzten Abschnitt, um die oberste Spitze des Felsmassives zu erklimmen. Andere zogen es dann doch lieber vor, sich nicht durch den dichten Wald durchzuschlagen, machten sich auf den Rückzug und entspannten sich bei Brotzeit und Getränken. Mit meinem Chef Nikolai und dem CFO Dominik kamen wir aber zu dem Schluss, dass der letzte Abschnitt für uns Deutsche / Schweizer doch am Spannendsten war, schließlich verbinden wir Wanderung eher mit körperlicher Anstrengung und nicht mit Grillen und Bier.

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