Frank Bauer bei Siemens Management Consulting in New York – Praktikum mit einem Stipendium von MLP
Dienstag, August 08, 2006: die Anreise
Heute morgen ging es los nach New York. Der Check-In und vor allem die Sicherheitskontrollen gingen wesentlich schneller als erwartet/befürchtet, sodass ich ganz ohne Hektik in Frankfurt in den Flieger steigen konnte. Der Flug verlief vollkommen reibungslos und Delta Airlines war soweit ok, abgesehen davon, dass es die Stewardessen heute auf mich abgesehen hatten. Erst habe ich Kaffee übers Knie geschüttet bekommen (zum Glück hatte ich Shorts an), danach bin ich noch zwei Mal mit Müll beworfen worden. Dafür sind wir aber 20 Minuten vor der geplanten Ankunftszeit gelandet. Bei der anschließenden Einwanderungsprüfung hatte ich riesiges Glück: Gerade in dem Moment, in dem ich die “Schalterhalle”, in der schon ca. 400 Ausländer warteten, betreten hatte, wurden eine ganze Menge neuer Schalter eröffnet, sodass ich nach knapp zehn Minuten den Prüfungsprozess abgeschlossen hatte. Auf mein Gepäck musste ich dann zwar noch etwas länger warten, aber trotz allem konnte ich den Flughafen nach etwas mehr als einer Stunde und damit zwei Stunden früher als geplant verlassen. Kaum aus dem Flughafengebäude raus, stand auch schon die erste Stretch-Limo herum. Dummerweise war sie nicht für mich, sodass ich mich mit meinem Gepäck auf anderem Weg nach Manhattan begeben musste. Der Skytrain, das Bindeglied zwischen dem John F. Kennedy Flughafen und der New York Metro, war sehr leicht zu finden. Nach einer kleinen Rundfahrt über den Flughafen konnte ich in die U-Bahn umsteigen.

Mit der MLP Finanzdienstleistungen AG in New York
Mit der Linie A bin ich dann in knapp 50 Minuten nach Manhattan gekommen und an der Station 59 Street ausgestiegen. Diese Station liegt am Columbus Circle, der am südwestlichen Eckpunkt des Central Park liegt. Das waren die ersten Eindrücke von Manhattan, nachdem ich meine beiden Koffer die Treppen hochgewuchtet hatte: Ein metallerner Globus vor dem Trump International Hotel and Tower und etwas weiter eine Statue, die den Eingang zum Central Park darstellt. Hier habe ich mich erst einmal hingesetzt und eine kurze Verschnaufpause eingelegt, da es zwar nicht fürchterlich heiß, aber dafür unglaublich schwül war. Auf dem Weg habe ich gleich den ersten H&M entdeckt, die in New York sogar mit Madonna Werbung machen. Nach einigen Pausen bin ich dann endlich an der Wohnung angekommen. Leider war meine Mitbewohnerin noch nicht da, weil wir eine spätere Uhrzeit vereinbart hatten. Dafür hatte ich dann ausreichend Zeit, die Nachbarschaft anzuschauen. Schräg gegenüber sind die Sony Music Studios, wo dann gleich mal die zweite Stretch-Limo des Tages angefahren kam, um einen Rapper abzuholen, keine Ahnung, wer das wohl war.
Um die Wartezeit noch halbwegs produktiv zu überbrücken, habe ich mich in ein schönes Kaffee 100 m von dem Wohnhaus entfernt gesetzt, einen schönen Latte Macchiato auf Eis getrunken, dabei eine To-Do-List für die nächsten Tage erstellt und diesen Blog geschrieben. Mehr Infos und Fotos kommen dann in den nächsten Tagen, ich werde jetzt mal in die Wohnung gehen und eine Dusche nehmen…





