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	<title>Join the best Blog &#187; 2006 Praktikum &#8211; Chicago</title>
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	<description>Eine Initiative von MLP</description>
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		<title>Baker &amp; McKenzie Auslandspraktikum USA</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Aug 2006 12:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 Praktikum - Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte MLP Praktikumsprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Join the best Stipendienprogramm eine Initiative von MLP
Chicago ist das Gründungsbüro von Baker &#38; McKenzie und noch heute das Hauptbüro. Dort arbeiten ca. 250 Juristen und noch ein großer Verwaltungsapparat. Kaum dort angekommen, musste ich auch schon meine erste Amtshandlung vornehmen: Krawatte abnehmen. Kaum jemand trägt im Büro selbst Krawatte – nur für Mandantengespräche und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Join the best Stipendienprogramm eine Initiative von MLP</h2>
<p>Chicago ist das Gründungsbüro von Baker &amp; McKenzie und noch heute das Hauptbüro. Dort arbeiten ca. 250 Juristen und noch ein großer Verwaltungsapparat. Kaum dort angekommen, musste ich auch schon meine erste Amtshandlung vornehmen: Krawatte abnehmen. Kaum jemand trägt im Büro selbst Krawatte – nur für Mandantengespräche und bei wichtigen Veranstaltungen wird diese umgebunden. Ansonsten habe ich am ersten Tag noch eine Einführung in das Intranet und IT-System bekommen und wurde meinen Kollegen vorgestellt. Die Anwälte, mit denen ich gearbeitet habe stammten primär aus Deutschland, Schweiz, Niederlande, Japan und USA. Mein Arbeitstag war in der Regel von 9-19 Uhr.</p>
<div id="attachment_2042" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2042" title="auslandspraktikum-chicago-03" src="http://www.jointhebest-blog.de/wp-content/uploads/2006/08/auslandspraktikum-chicago-03.jpg" alt="Auslandsstipendium Chicago – MLP Praktikantenprogramm Join the best" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">Auslandsstipendium Chicago – MLP Praktikantenprogramm Join the best</p></div>
<p>Mein Einsatz war im Bereich Corporate &amp; Securities. Primär war ich gesellschaftsrechtlich tätig, d.h. insbesondere Gründung, Umstrukturierung und Auflösung von Tochtergesellschaften in den USA. Weitere Tätigkeitsfelder waren u.a. die steuerrechtliche Behandlung von US-Unternehmen in Deutschland und vertragsrechtliche Probleme eines internationalen Unternehmenskaufes im Rahmen eines Schiedsverfahrens (arbitration). Mein betreuender Anwalt hat mich in möglichst viele seiner Tätigkeiten eingebunden: So konnte ich unter anderem auch an Telefonkonferenzen mit anderen Anwälten und Mandanten teilnehmen. Höhepunkt hierbei war eine Telefonkonferenz in einem Schiedsverfahren zur Preisanpassung nach einem Unternehmenskauf mit dem Arbitration-Office und dem gegnerischen Anwalt. Mehrere Baker-Anwälte waren dabei und haben mir anschließend noch Details zum Schiedsverfahren erklärt.</p>
<p>Klasse fand ich, dass ich vom ersten Tag auf den internen Verteilern stand und so wie die festen Mitarbeiter Veranstaltungen und Schulungen wahrnehmen konnte. Meist waren diese praktischerweise mit einem Essen verbunden. Juristische Schulungen fanden in der Regel einmal wöchentlich in Chicago statt. Teilweise auch per Videokonferenz übertragen aus anderen US-Städten. Weiterhin haben alle ausländischen Mitarbeiter wöchentlich eine Stunde Einzelunterricht in Rechtsenglisch. Dabei haben wir in der Regel intensiv an einem für die Arbeit geschriebener Text gearbeitet, so dass sich mein Schreibstil kontinuierlich verbessert hat. Obwohl ich bereits ein Jahr in England studiert hatte, hat mir dieser Einzelunterricht sehr viel gebracht. Da mein betreuender Anwalt Dozent an der Northwestern University war, konnte ich auch noch an Abendveranstaltungen zu Corporate Law und M&amp;A an der Northwestern Law School/Kellogg Business School teilnehmen. Höhepunkt der Veranstaltungen war für mich eine nicht-juristische Frühstücksveranstaltung des Chicago Executives Clubs mit einem Vortrag des CEO von Pepsi.<br />
An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen Mitwirkenden für die Organisation des Wettbewerbes und die Unterstützung im Umfeld des Praktikums bedanken. Ich hoffe zukünftigen Praktikanten bei Baker einen kleinen Einblick gegeben zu haben und wünsche viel Erfolg bei der Bewerbung!</p>
<p>An meinem letzten Tag hier sende ich beste Grüße aus Chicago,</p>
<p>Christian Lautner</p>
<table style="height: 250px;" border="0">
<tbody></tbody>
</table>
<h3>Über das Join the best Programm für internationale Praktika von MLP hat Christian Lautner ein Stipendium bekommen. Dieses Programm wurde im Jahr 2005 von MLP ins Leben gerufen. Im Jahr 2009 werden insgesamt 14 Stipendien für Auslandspraktika und über 100 Inlandspraktika über die Partnerunternehmen von der MLP Finanzdienstleistungen AG vergeben.</h3>
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		<title>Christian Lautner bei Baker &amp; McKenzie in Chicago</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jun 2006 11:08:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[2006 Praktikum - Chicago]]></category>
		<category><![CDATA[Amerikapraktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht Auslandspraktikum]]></category>

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		<description><![CDATA[Join the best Stipendienprogramm für Auslandspraktika von MLP
Die Monate Oktober bis Dezember 2006 habe ich in Chicago beim Praktikum mit Baker &#38; McKenzie verbracht. Ich werde erst ein paar allgemeine Tipps zu Vorbereitung und Ankunft geben und dann von meinen Erfahrungen beim Praktikum und in den USA berichten.
Vorbereitung und Ankunft in Chicago
Glücklicherweise hat bei mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Join the best Stipendienprogramm für Auslandspraktika von MLP</h2>
<p>Die Monate Oktober bis Dezember 2006 habe ich in Chicago beim Praktikum mit Baker &amp; McKenzie verbracht. Ich werde erst ein paar allgemeine Tipps zu Vorbereitung und Ankunft geben und dann von meinen Erfahrungen beim Praktikum und in den USA berichten.</p>
<h2>Vorbereitung und Ankunft in Chicago</h2>
<p>Glücklicherweise hat bei mir noch alles irgendwie geklappt: Visum rechtzeitig erhalten, Unterkunft gefunden und erste Infos zum Praktikum erhalten. Hinsichtlich des Visums sollte auf jeden Fall spätestens zwei Monate vor Praktikumsbeginn mit dem Zusammentragen der Unterlagen begonnen werden, da neben dem Interview bei der amerikanischen Botschaft vor allem die Beantragung der erforderlichen Praktikumsbestätigung bei einer zulässigen Organisation Zeit und Kosten mit sich bringt (Baker arbeitet mit AIPT zusammen). Meine Unterkunft habe ich über chicago.craigslist.org gefunden. Flug und Versicherung hatte MLP freundlicherweise schon weit im Voraus für mich gebucht. Und so konnte ich zum 1. Oktober von München nach Chicago fliegen.</p>
<div id="attachment_2046" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2046" title="auslandspraktikum-chicago-01" src="http://www.jointhebest-blog.de/wp-content/uploads/2006/06/auslandspraktikum-chicago-01.jpg" alt="Join the best Stipendienprogramm für Auslandspraktika von MLP" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">Join the best Stipendienprogramm für Auslandspraktika von MLP</p></div>
<p>In Chicago angekommen, gibt es mehrere Möglichkeiten in die Stadt zu kommen: Taxi, Bahn CTA oder Metro) oder Airport Shuttles wie Continental Airport Express. Ich hatte mich für das Shuttle entschieden, die mich Downtown direkt zu meiner Unterkunft brachten (Ca. $18 für die einfache Fahrt). O’Hare International Airport ist der größte Flughafen in Chicago und hat sowohl internationale als auch nationale Flüge. Wer in den USA Ausflüge macht, dem sei vor allem in der Hauptreisezeit ein Flug von Midway angeraten. Midway hat ausschließlich US-Flüge, es ist weniger los, die Kontrollen sind weniger streng und die Entfernung zu Downtown ist die gleiche. Bei meinem Flug nach New York wurde zum Beispiel nicht einmal der Ausweis kontrolliert.</p>
<p>Als Unterkunft hatte ich ein kleines Apartment an der sog. Gold Coast, wenige Schritte vom See entfernt (Canterbury Court Apartments). Die Verkehrsanbindung war sehr gut. Monatskarten gibt es für $75 zum Beispiel bei der Drogeriekette CVS. An die unregelmäßigen, ja mehr oder weniger willkürlichen Abfahrtszeiten der Busse musste ich mich erstmal gewöhnen. Meist waren es statt eines Busses alle 15 Minuten irgendwie zwei Busse hintereinander alle 30 Minuten oder drei Busse hintereinander alle 45 Minuten. Das war wohl sehr von Verkehr und Wetterlage abhängig. Zu Hauptverkehrszeiten sind diese dann auch noch überfüllt, so dass es des Öfteren vorkam, dass ich zu Fuß schneller bei der Arbeit war als beim Warten auf den nächsten Bus. Touristisch kann ich den CityPass mit seinem Überblick zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten nur empfehlen. Der Pass kostet ca. $ 50 und ist auch für andere Städte wie San Francisco oder Seattle erhältlich (citypass.com).</p>
<div id="attachment_2047" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2047" title="auslandspraktikum-chicago-02" src="http://www.jointhebest-blog.de/wp-content/uploads/2006/06/auslandspraktikum-chicago-02.jpg" alt="Join the best - Das internationale Praktikumsprogramm von MLP" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">Join the best - Das internationale Praktikumsprogramm von MLP</p></div>
<p>Reisen in den USA geht relativ günstig mit dem Flugzeug und ist vor allem bei Wochenendtrips unumgänglich. Ich hatte meinen letzten Praktikumstag am 15. Dezember und bin dann mit der Bahn von Chicago nach San Francisco gefahren, um auch noch etwas von der Mitte des Landes zu sehen. In den meisten Gebieten würde ich nicht gerne leben wollen, aber die Fahrt zeigte eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften und vor allem die Weite des Landes. Die Fahrt durch Gebiete mit vielleicht einem Haus alle 50 Meilen brachte zumindest bei mir auch ein bisschen mehr Verständnis, warum in den USA der Waffenbesitz erlaubt ist. Auch ist es für mich beinahe unvorstellbar wie ich die Interessen von Bewohnern in Dörfern in Wüstengebieten und Großstadtmenschen in New York oder Chicago politisch vereinen kann. Infos zu Zugfahrten findet man unter amtrak.com. Nach Möglichkeit keine Termine danach haben, da Verspätungen an der Tagesordnung sind und unser Zug zum Beispiel 7 Stunden Verspätung hatte, weil die Gleise mitten in der Wüste mal wieder ausgetauscht werden müssten.</p>
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