- Erste Station: Hongkong
- Reisen im Reich der Mitte: Land und Leute kennen lernen
Hier berichtet unser “Join the best” Stipendiat Thomas Schulz. In der Weltmetropole Honkong hat er Einiges erlebt. Nicht nur während seinem Praltikum bei BASF. Auch Land und Leute konnten Ihn überzeugen.
Wow… ich hatte es tatsächlich geschafft! Das waren die Worte die mir durch den Kopf gingen, als nach zwei aufregenden Tagen in Wiesloch beim Assessment Center mein Name unter den Stipendiaten ausgerufen wurde. Es war mir gelungen, sowohl MLP als auch BASF von mir zu überzeugen. Zunächst sollte es nach Singapur gehen, doch dann kam alles anders als man denkt.
Zwei Wochen nach dieser Nachricht rief mich meine Betreuerin von BASF an und sagte mir, sie hätte sich meine Bewerbungsunterlagen noch einmal genau angeschaut und sei zu der Auffassung gekommen, dass die ausgeschriebene Stelle in Singapur nicht 100% zu mir passen würde. Daher würde man mich gerne nach Hongkong zu BASF schicken. Lange brauchte ich über diesen Vorschlag nicht nachdenken, denn das Engagement, das ich in meine Bewerbung gesteckt hatte, reichte mir als ausschlaggebender Punkt aus. Und im Nachhinein war es so natürlich genau richtig.
Die ersten Tage in der asiatischen Metropole
In Hongkong angekommen, hatte ich das Glück, das alte Zimmer meiner Vorgängerin übernehmen zu können. Dieses lag im Stadtzentrum und in der Nähe meiner Arbeitsstelle. Was will man mehr?! Eine Woche vor Praktikumsbeginn war ich bereits in die Stadt geflogen, um mich erst einmal in Ruhe umzuschauen und vielleicht auch schon die ersten Bekanntschaften schließen zu können. In der Begleitung meiner beiden supernetten Mitbewohner hatte ich gleich in den ersten Tagen viel von der Stadt gesehen – und natürlich auch vom Nachtleben. Ein nahezu perfekter Start in der asiatischen Metropole!
Erst die Arbeit …
Als es dann bei BASF mit der Arbeit los ging, war ich natürlich aufgeregt. Wie werden die neuen Kollegen sein? Wie gestaltet sich der Arbeitsalltag hier in Asien und welche Aufgaben werden auf mich zu kommen? Viele Fragezeichen schwirrten mir im Kopf herum. Um es vorwegzunehmen: Die Sorgen waren umsonst!
In Hongkong befindet sich das East-Asia Headquarter von BASF. Was mich überraschte, war die Zusammensetzung der Mitarbeiter hier am Standort: 80 % meiner Kollegen stammten aus Hongkong. Es verstand sich damit von selbst, dass sich mein kompletter Arbeitsalltag auf Englisch abspielte. Im Laufe der Zeit kamen aber auch immer mehr chinesische Wörter dazu. Um die Sprache richtig zu lernen, reichten meine vier Monate allerdings natürlich nicht aus.
Meine Aufgaben in Hongkong waren sehr spannend und abwechslungsreich. Ich wurde im Pharma-Marketing für die gesamte Region Asia-Pacific eingesetzt. Somit waren meine direkten Kollegen nicht nur aus Hongkong selbst, sondern befanden sich in Niederlassungen über ganz Asien verteilt. Telefonkonferenzen sowie Projekte über die exotischsten Landesgrenzen hinweg zählten schnell zu meinem Alltag. Internationaler und interkultureller hätten meine Aufgaben daher kaum sein können.


