Praktikum in den USA – bei Baker & McKenzie in Washington D.C.

Erfahrungsbericht zum Auslandspraktikum von Julia Wojtowicz

  1. Baker & McKenzie in Washington D.C.
  2. Von Washington nach New York - es gibt viel zu sehen

Unsere Stipendiatin Julia Wojtowicz war für 8 Wochen in Washigton D.C., bei Baker & McKenzie. Während ihrem Auslandspraktikum erhielt sie viele Einblicke in das Internationale Handelsrecht. An den Wochenenden hat Julia viel gesehen. Neben Washingtons Sehenswürdigkeiten, konnte sie auch mehrmals nach New York reisen.

Während der Arbeit blickt Julia auf das Weiße Haus

Für mich völlig unerwartet bekam ich im Januar 2008 das Stipendium bei Baker & McKenzie. Ein gutes halbes Jahr später, im August, saß ich in meinem Flieger nach Washington, D.C. Am Flughafen wurde ich von meinen Mitbewohnern Irina und MJ abgeholt. Dann ging es auch schon gleich in mein neues Heim, für die nächsten 8 Wochen, nach Alexandria. Das Haus, in dem ich ein Zimmer hatte, war gerade erst neu errichtet und meine Mitbewohner sind erst eine Woche vor mir eingezogen. Wie vieles in den USA – vom Kochkurs bis zu Immobilien – habe ich mein neues Heim bei craigslist im Internet gefunden.

Jetlag und Sightseeing

Am nächsten Morgen erwischte mich der Jetlag: Um 5 Uhr morgens an einem Sonntag saß ich senkrecht im Bett und konnte nicht wieder einschlafen. Zum Glück hatten meine Mitbewohner mit mir eine Tour durch D.C. geplant, die wir dann etwas eher starten konnten. Im klimatisierten Auto ging es von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit. Bei über 30°C war diese amerikanische SUV hop-on hop-off Variante des Sightseeings ganz angenehm.

Praktikum mit Weitblick

Am nächsten Tag begann mein Praktikum bei Baker & McKenzie. Zusammen mit drei Anwälten, die in der Woche ebenfalls neu im Office in D.C. anfingen, bekam ich eine zweitägige Einführungs- und Orientierungsveranstaltung. Unbeschreiblich war der Blick aus dem Konferenzraum, in dem wir für zwei Tage waren: Das Gebäude von Baker & McKenzie lag direkt gegenüber vom Weißen Haus und von der 12. Etage aus hatte man einen unbeschreiblichen Ausblick über das Weiße Haus, das Washington Monument und die, sie umgebende, Mall.

Bereits von Deutschland aus bestand für mich die Möglichkeit, zu wählen, in welchem Bereich mein Praktikum stattfinden sollte. Ich entschied mich für das Internationale Handelsrecht. Während des Praktikums bestand meine Aufgabe unter anderem im Schreiben von Memos und der Mitarbeit bei einem Lizenzaudit. Sehr interessant war ein einwöchiges Projekt, in dem Dokumente im Rahmen des Freedom of Information Acts für Veröffentlichungen vorbereitet wurden und man einen Einblick in die Teamarbeit, die vom Praktikanten bis zum Partner reichte, bekam. Besonders spannend war dabei, dass es eine Deadline gab, die so knapp bemessen war, dass teilweise das Büro mitten in der Nacht erst verlassen wurde. Dank der guten Zusammenarbeit wurde das Projekt rechtzeitig fertig gestellt und die Unterlagen erreichten die Klienten per Kurier, die wirklichen und nicht nur sprichwörtlichen, fünf Minuten vor Schluss.