Praktikanten-Sprungbrett: Evonic Industries in New York

Erfahrungsbericht zum Auslandspraktikum von Daniela Städele

  1. Viele Highlights - Evonik sorgt für Alles
  2. Arbeiten bei Evonik - tolle Atmosphäre

Join the best Stipendiatin Daniela Städele verbringt ein halbes Jahr in Amerika. Von Beginn an ist sie vollwertiges Teammitglied bei Evonik Industries in New York. Auch ihre Freizeit verbringt sie gerne mit Kollegen. Jedes Wochenende unternehmen sie Ausflüge nach Washington, New Jersey und New York.

Nur eines der Highlights - Daniela am Times Square

Meine Zeit in New Jersey fing super an! Am Flughafen wurde ich von einem Chauffeur abgeholt, der mich zum Office nach Parsippany fuhr. Dort hat mich der Human Resources Vice President für Nordamerika in Empfang genommen. Er hat mir mein Auto und das Navigationsgerät übergeben und ist mir dann bis nach Hause gefolgt, um zu sehen, ob ich mit dem Verkehr und dem Navi klar komme. Mein Apartment bestand aus einem großen Wohn- und Esszimmer, einem Schlafzimmer, Küche, Bad und Balkon. Er war sogar so nett mir meine Koffer hoch zu tragen. In der Wohnung war bereits alles Notwendige vorhanden. Ein Begrüßungskorb mit Obst und Süßigkeiten, Straßenkarte und persönlichem Willkommensgruß. Sogar der Kühlschrank war mit dem Nötigsten gefüllt.

Nach diesem super Start hatte ich natürlich keinerlei Bedenken, was den Start des Praktikums am nächsten Tag anging. Ich fuhr also am nächsten Tag hin und wurde absolut herzlich von allen in Empfang genommen. Ich wurde auch gleich zum Lunch eingeladen und anschließend wurden mir alle anderen deutschen Praktikanten und Trainees vorgestellt. Natürlich haben wir uns gleich für denselben Abend noch verabredet. Somit war also der Anfang gemacht. Und ich hatte nicht eine Sekunde Heimweh. Bereits das erste Wochenende habe ich mit zwei der Deutschen in Washington D.C. verbracht. Es war toll! Washington ist eine faszinierende Stadt.

New Jersey, New York und Washington

Der erste Wochenendausflug mit den Kollegen: Washington D.C.

Und so ging es dann auch ständig weiter. Nahezu jedes Wochenende war mit tollen Aktivitäten verplant. Natürlich war die Jahreszeit dazu auch ideal. Meine Arbeitskollegen haben nach wenigen Wochen bereits angefangen davon zu sprechen, dass ich in der Zeit, die ich im Land bin, mehr unternehme als viele von ihnen, die ihr Leben dort verbracht haben.

Das Highlight aus meiner Sicht war natürlich New York City! Die Stadt ist einfach atemberaubend! Obwohl ich kaum mal woanders war als südlich vom Central Park gibt es dort so viel zu erleben und zu bestaunen, dass 6 Monate dafür eigentlich nicht ausreichen. Ich habe dort natürlich soviel Zeit verbracht wie es nur möglich war. Und mit allen Freunden, die mich während der Zeit besucht haben, bin ich natürlich dort hingefahren. Anfangs wurde ich von anderen geführt und man hat mir die tollen Sachen gezeigt, am Ende war ich es, die anderen die Sehenswürdigkeiten zeigen konnte!

Ich hatte sogar das große Glück ein Bon Jovi Konzert im Madison Square Garden miterleben zu dürfen. Es war bombastisch! Eine Arbeitskollegin hat mir dann auch noch Karten für ein Rod Stewart Konzert geschenkt und obwohl ich zuvor kein wirklicher Fan war, war das Konzert spitze!

Ich habe in meiner Zeit hier nur nette und aufgeschlossene Menschen kennen gelernt. Amerikaner sind wahnsinnig freundlich und offen. Ich hab sämtliche Vorurteile, die ich jemals hatte, abgelegt. Ich hatte das große Glück, dass zwei junge Damen, im genau gleichen Alter wie ich, am selben Tag mit mir in der HR Abteilung angefangen haben. Natürlich waren wir von Anfang an ständig zusammen. Wir haben zum Beispiel zusammen an einem 5km-Lauf teilgenommen, an dem sich auch viele andere Arbeitskollegen beteiligt haben. Obwohl keine von uns eine wirkliche Läuferin ist, hatten wir jede Menge Spaß!