Endlich in London – schlechtes Wetter und rote Doppeldecker-Busse

Erfahrungsbericht zum Auslandspraktikum von Natalie Neugebauer

Join the best Stipendiatin Natalie Neugebauer ist in Englands Hauptstadt angekommen. Die nächsten zwei Monate wird sie ihr Auslandspraktikum bei KPMG in London absolvieren. Very British: Die Insel empfängt Natalie mit einem Regenschauer. Doch die Freude auf neue Erfahrungen, Sightseeing und nette Bekanntschaften überwiegt.

Willkommen in London

Endlich bin ich in London angekommen! Die Vorurteile über das schlechte Wetter in London hatten sich bei meiner Ankunft unmittelbar bestätigt. Es regnete. Und war ziemlich ungemütlich. Natürlich hatte ich meinen Regenschirm in Deutschland vergessen, so dass ich erst einmal Bekanntschaft mit dem englischem Regen machte. Aber glücklicherweise liegt meine Unterkunft in der Nähe einer U-Bahnstation.

Mit der Travelcard von A nach B

Typisch für London - die roten Doppeldecker-Busse

Direkt nach meiner Ankunft am Flughafen in Heathrow habe ich mir eine Monats-Travelcard für den Londoner Nahverkehr gekauft. Mit dieser Monatskarte kann man alle öffentlichen Verkehrsmittel in London nutzten: Busse, U-Bahnen, Straßenbahnen, DLR-Züge und Stadtbahnen. Die Travelcard ist für verschiedene Verkehrszonen erhältlich. Das Londoner Verkehrsnetz ist in neun Zonen aufgeteilt, wobei Zone 1 das Zentrum der englischen Hauptstadt umfasst. Meine Travelcard gilt für Zone 1 und 2, da das Hostel, in dem ich während meines Praktikums wohne, in der Zone 1 und das Bürogebäude von KPMG in Zone 2 liegt. Busse sind bei der Travelcard von den Zonen ausgenommen, das heißt es können alle Busrouten im gesamten Londoner Stadtgebiet unabhängig von der Verkehrszone genutzt werden. Auch wenn die U-Bahn meist schneller ist, nehme ich lieber den Bus. Erstens, weil ich die lustigen roten Doppeldeckerbusse mag und zweitens, um möglichst viel von der Stadt zu sehen und mitzubekommen.

London für Insider: mit der Oyster Card kommt Ihr gut voran

Mit dem Doppeldecker-Bus zum Big Ben

Ein weiterer wichtiger Begriff im Zusammenhang mit dem öffentlichen Nahverkehr für Besucher in London ist die Oyster Card. Dies ist eine Guthabenkarte, von der automatisch der richtige Tarif abgebucht wird, wenn die Karte in Bussen, Straßen- und U-Bahnen an die gelben Lesegeräte gehalten wird. Im Vergleich zu Papiertickets ist die Oyster Card günstiger. Bei mehreren Fahrten pro Tag wird niemals mehr als der entsprechende Tagesticket-Preis minus 50p abgebucht. Bei längerem Aufenthalt lohnt sich eine Wochen- oder Monatskarte, die ebenfalls auf der Oyster Card gespeichert werden kann.

Meine Unterkunft liegt in der Nähe der U-Bahnstation Aldgate East. Sie ist zwar recht spartanisch, aber sauber und gut gelegen. Das Stadtzentrum ist schnell zu erreichen und morgens bin ich innerhalb von 15 Minuten im Büro. Das ist ziemlich ungewöhnlich, da die meisten Londoner zum Teil Fahrtzeiten von über einer Stunde auf sich nehmen um ihren Arbeitsplatz zu erreichen. In meinem Hostel wohnen noch einige andere Studenten, die auch ein Praktikum in London absolvieren. So fällt es leicht nette Leute kennenzulernen.

Bis zum nächsten Blogpost,

Eure Natalie Neugebauer