Join the best Blog Eine Initiative von MLP

Einträge mit Tag: “Südafrika Auslandspraktikum”.

Bis Mitte der Woche war ich noch mit dem Übersetzen der Schaltpläne beschäftigt. Obwohl es ein hartes Stück Arbeit war und mich einige Nerven gekostet hat, bin ich schlussendlich froh über die nebenbei angeeigneten englischen Fachwörter. Im Anschluss modellierte ich die Klavierscharniere für die Änderung der Seitenklappen an der aktuellen Busgeneration. Hierzu stand mir ein Rohscharnier des Zulieferers zur Verfügung. Zum 3D-Modell wurden noch Bohrungen und Zuschnitte hinzugefügt und anschließend Zeichnungen angefertigt, welche dem Zulieferer oder wahlweise auch der Produktion zukommen gelassen werden. Schon während der Anfertigung dieses relativ simplen Modells müssen Kleinigkeiten, wie die Position der Bohrungen, genau durchdacht werden, um Konflikte bei der späteren Produktion und beim Zusammenbau zu vermeiden.

Am Dienstag waren wir abends in einem Multiplex-Kino. Unterschied zu meiner Kino-Erfahrung in Deutschland: ein höherer Verzehr von Softdrinks und Knabberzeug sowie deutlich bequemere und größere Kinositze. Am Samstag haben wir meiner Gastfamilie, die sich im Umzug befindet, geholfen, das alte Haus auszuräumen. Da es sich um weniger Aufwand handelte, als erwartet, haben wir nach getaner Arbeit noch ein letztes Barbecue im alten Heim veranstaltet. Am Sonntag sind Sebastian und ich zum „Lion Park“ gefahren. Die Tour beginnt mit einer Fahrt an Straußen, Zebras und Giraffen vorbei. Dann kommen die separat getrennten Löwengehege. Während man im Schritttempo durch diese hindurch fährt, laufen Löwen und Löwinnen relativ unbeeindruckt am Auto vorbei. Gelegentlich lassen sie ein tiefes und Respekt einflößendes Brüllen von sich. Nach der Tour kann man noch an verschiedenen Gehegen vorbeilaufen. Wir haben dann die Chance genutzt, um ins Gehege der Löwenjungen zu gehen. Sie sehen klein und niedlich aus, können aber, wie ich feststellen musste, schon ganz gut kratzen und beißen.

In der sechsten Arbeitswoche beschäftigte ich mich mit der Veränderung der Tankseitenklappe. Nicht nur das Scharnierprinzip, sondern auch der Verschließ- und Haltemechanismus sollen geändert werden. Während der Durchführung wird einem dann klar, wie viel Detailarbeit dahinter steckt. Nicht nur die Seitenklappe, auch die Rahmenstruktur des Busses muss an die Änderungen angepasst werden. Am Mittwochabend war ich dann nach langer Zeit endlich wieder Fußball spielen. Lag es an der Höhenluft (immerhin sind wir hier auf über 1700m über dem Meeresspiegel) oder an meiner mittlerweile mageren Kondition? Nach wenigen Sprints hat meine Lunge jedenfalls bereits angefangen zu meckern. Am Freitag gab es eine längere Teambesprechung. Besprochen wurden die Aufgaben und deren voraussichtliches Abgabedatum. Auch der Führungswechsel (neuer Werksleiter) und die damit verbundenen Neuerungen waren Thema. Ich kann mich glücklich schätzen, eine solche Phase in diesem Unternehmen hautnah mitzuerleben. Eine wertvolle Erfahrung.

Am Sonntag habe ich mir einen Lebenstraum erfüllt. Ein naturwissenschaftlicher Versuch: Man lasse einen Körper bei 4000m über dem Boden aus einem Flugzeug fallen. Versuchsort: Pretoria Skydiving Club. Versuchsobjekt: meine Wenigkeit (inkl. Tandem-Meister). Wie schnell fällt der Körper? Unfassbar schnell. Wie hoch ist der Adrenalinspiegel? Über der Skala. Nebenwirkungen? Anhaltende Euphorie und dämliches Grinsen noch mehrere Tage nach dem Versuch.

1. und 2. Woche
Es war 9 Uhr, Mittwoch, der 2. Mai, als ich die Boeing 747 verließ und mich die Gangway hinunter Richtung Pass- und Zollkontrolle machte. Gerade mal zwei Stunden eher schlecht als recht geschlafen. Lag es an der unbequemen Sitzhaltung oder doch an der gestiegenen Aufregung? Immerhin wird einem während des über 10-stündigen Fluges erst so richtig klar, dass man das Flugzeug auf der anderen Seite der Kugel verlassen wird.

Ich wurde bereits erwartet. Vom Flughafen aus fuhren wir direkt zu meinem künftigen Arbeitsplatz bei der MAN Bus & Coach Ltd in Olifantsfontein, einem Industrieviertel im Großraum Johannesburg. Dort wurden mir auch gleich viele meiner künftigen Mitarbeiter vorgestellt, u.a. auch Latifa, meine Ansprechperson in der Personalbetreuung und Sebastian, ein weiterer Praktikant aus München, welcher für vier Monate in der Produktion tätig sein wird. Er wird außerdem mein Zimmernachbar in der Unterkunft sein und wir werden uns gemeinsam den Mietwagen teilen, einen netten kleinen Opel Corsa.

Das Werk ist Produktionsstätte von Reise- und Stadtbussen für viele afrikanische Länder. Etwas über 200 Mitarbeiter sind dort tätig, davon in etwa 30 Ingenieure. Es gibt auch eine Konstruktionsabteilung, in der ich tätig sein werde, quasi als Nachfolger meines JTB-Vorgängers (siehe Erfahrungsbericht 2006 von Philipp Reinisch). Besonderheit eines hier produzierten Busses liegt beim betriebsbedingten Einsatz eines LKW-Fahrwerks. Die Karosserie der Busse muss u.a. auf den in der Front liegenden Motor angepasst werden. Aber auch kundenspezifische Wünsche stellen die Ingenieure der Konstruktions- und Produktionsabteilung immer wieder vor neue Herausforderungen.

Nach der Arbeit ging es zur Unterkunft, welche mit dem Wagen gerade mal ein paar Minuten entfernt ist. Trotzdem war es eine mühevolle Aufgabe sich auf den Linksverkehr und den gespiegelten Innenraum des Wagens umzustellen; man wird quasi wieder zum Fahranfänger. Die Unterkunft ist ein Bed&Breakfast. Ich habe ein sehr nettes Zimmer mit ausreichend Platz, einen Fernseher, ein eigenes Badezimmer, sowie Frühstück und Abendessen. Das Grundstück wird abgesichert durch ein automatisches Tor sowie elektrischen Sicherheitszaun, was übrigens in Südafrika zur Standardausstattung gehört. Am Donnerstag und Freitag wurde ich von den Mitarbeitern im Werk mitgeführt, um den Ablauf und die anstehenden Aufgaben überblicken zu können. Meine erste Aufgabe war außerdem eine Untersuchung bez. der Innenraumverkleidung. Diese sei laut Kunde aufgrund der eingebrachten Textur kaum zu reinigen. Ein Testobjekt wurde mit verschiedensten Schmutzarten versehen, um dann in mehreren Stufen mit unterschiedlichen Reinigungsmitteln gesäubert zu werden.

Am Wochenende hat uns Latifa nach Sandton gefahren, dem „Beverly Hills“ von Johannesburg. Dort haben wir uns den Nelson Mandela Square angesehen, welcher definitiv noch mehrere Besichtigungen Wert ist. Außerdem hat sie uns ihrer Familie und Freunden vorgestellt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde mir klar, dass die Menschen hier überaus freundlich und zuvorkommend sind. Am Sonntag ging es dann mit Sebastian zu einem Naturreservat ganz in der Nähe der Unterkunft. Dort haben wir u.a. Nashörner, Zebras und Strauße bewundern dürfen.

In der zweiten Arbeitswoche war ich mit der Durchführung der Untersuchung „Reinigung der Innenraumverkleidung“, sowie der Ausarbeitung der zugehörigen Präsentation beschäftigt. Eine künftige Aufgabe, die Modifikation der Seitenklappen des Busses, wurde mir vorgestellt und ich sollte mir schon mal die Konstruktionszeichnungen der laufenden Serie ausdrucken und näher anschauen.

Am Samstag ging es dann zum alljährlichen „German Bierfest“ bei der Deutschen Schule Johannesburg. Ein großes Fest u.a. auch mit einer deutschen Blaskapelle. Eine gewisse Ähnlichkeit zum Münchner Oktoberfest war nicht zu übersehen.

Auslandsstipendium Südafrika – MLP Programm Join the best

Auslandspraktikum Johannesburg – MLP Stipendienprogramm Join the best

Auslandspraktikum Johannesburg – MLP Stipendienprogramm Join the best

Da wir mit unserer neuen Busserie kurz vor Serienbeginn stehen, gibt es momentan dementsprechend viele Arbeiten zu erledigen. Zeichnungen müssen auf den aktuellen Stand gebracht werden, mit Zulieferern muss verhandelt werden, einzelne Teile noch konstruiert werden, gleichzeitig auch noch der Prototyp vollendet werden,… Kurz gesagt, es gibt jede Menge Arbeit.

Außerdem bin ich auch mit sog. Care-Paket-Listen beschäftigt. Hiermit werden in Deutschland alle Teile nachbestellt, die bei den ersten Chassis-Lieferungen – die Chassis für unsere Busse kommen aus Deutschland – nicht eingepackt waren. Und so war auch das erste Wochenende dieser drei Wochen schnell vorüber, da hier fleißig gearbeitet wurde.

Am zweiten Wochenende kam ich zum ersten Mal in die wohl schönste Stadt Südafrikas – Kapstadt. Von Freitag bis Sonntag besuchte ich meine dort schon seit 12 Jahren lebende Cousine. Da ich Freitag nach der Arbeit los flog, begann meine Entdeckung Kapstadts erst am Samstag, dafür aber umso früher. Allerdings ist man dort als deutscher Frühaufsteher eindeutig fehl am Platze. Die Uhren ticken ein wenig langsamer und die Straßen füllen sich frühestens gegen zehn. Nach einem Spaziergang durch die Waterfront und einem Besuch im Seaside Aquarium gaben die für die Jahreszeit typischen Wolken den atemberaubenden Blick auf den Tafelberg frei. Ich nutzte die Chance sofort und buchte eine Hafenrundfahrt, von der aus man eine tolle Sicht hatte.

Auslandspraktikum Johannesburg – MLP Stipendienprogramm Join the best

Auslandspraktikum Johannesburg – MLP Stipendienprogramm Join the best

Typisch touristisch hüpfte ich am Nachmittag auf einen der Doppeldecker-Sightseeing-Busse und bekam so in kurzer Zeit fast ganz Kapstadt zu sehen. Unter anderem fuhren wir auch durch Camp Bay – einem noblen Stadtteil Kapstadts zwischen Atlantik und Tafelberg.

Am Sonntag wagten meine Cousine und ich trotz schlechten Wetters die Fahrt auf dem Chapman’s Peak Scenic Drive in Richtung des Kaps der guten Hoffnung. Leider wurden wir erst auf dem letzten Teil unseres Ausflugs entlohnt, wo die Wolken den Blick auf den Atlantik freigaben. Und so endete das kurze Wochenende auch schon wieder viel zu schnell und mit dem Flieger ging es zurück nach Johannesburg.

Am dritten Wochenende besuchten mein Praktikantenkollege und ich den Hartebeesport Dam – einen von Johannesburg etwa 100km entfernten Stausee. An dessen Rande kann man mit stets herrlicher Aussicht auf einem Flea Market shoppen. Außerdem besuchten wir einen Tierpark, der zugleich auch noch eine Rundfahrt auf dem Stausee anbot.

Praktikum Südafrika – Join the best Stipendium – Eine Initiative von MLP

Join the best Stipendienprogramm für Auslandspraktika von MLP

Join the best Stipendienprogramm für Auslandspraktika von MLP

Die neue Arbeitswoche bescherte mir auch ein neues Projekt. Über dem Fahrerarbeitsplatz sind in unserem neuen Bus eine Menge elektrischer und elektronischer Geräte montiert. Bei den bisherigen Prototypen sind diese eher provisorisch befestigt und ich sollte nun eine wartungsfreundliche Unterbringung entwerfen. Bei diesem Projekt stand ich besonders in engem Kontakt mit einem neuen Zulieferer, der den von mir geplanten Schiebemechanismus bereitstellen soll. MAN hier nach außen zu repräsentieren und alle benötigten Informationen zu erhalten, stellte sich als sehr interessante Aufgabe heraus.

Am Wochenende kamen wir der Heimat wieder ein Stück näher. Auf unserer Einkaufstour besuchten wir die „Schwaben Butchery“ – eine von Deutschen geführte Metzgerei mitten in Johannesburg. Das Sortiment war wirklich beeindruckend: von der Weißwurst über Spätzle bis hin zu Sauerkraut gab es alles. Zusammen mit meinem Praktikantenkollegen kauften und kochten wir für die ganze Familie am Abend Kassler mit Stampfkartoffeln und Sauerkraut.

Am zweiten Wochenende machten wir uns auf den Weg an den Indischen Ozean – genauer gesagt in das etwa 600 km entfernte Durban. Eigentlich hatte uns unser Kollege ein „Bed&Breakfast“ versprochen. Das stellte sich allerdings als Backpackers heraus, wo man von eigener Dusche oder „Breakfast“ nur träumen konnte. Dafür lag es direkt am Meer und die Aussicht war dementsprechend schön.

Auslandsstipendium Johannesburg – MLP Praktikantenprogramm Join the best

Auslandsstipendium Johannesburg – MLP Praktikantenprogramm Join the best

Am Samstag ging’s ab in die Innenstadt Durbans und dort besuchten wir uShaka Marine World – einen Themenpark mit Delphin-, Pinguin- und Seehundeshows und Haifütterungen. Anschließend schlenderten wir die Golden Mile entlang – ein etwa 6km langes Stück direkt am Strand, wo man wie auf einem Fleamarket einkaufen kann.

Am Nachmittag fuhren wir nach Umhlanga – einem der Nobelvororte Durbans und hielten uns dort noch ein wenig am Strand und in einer riesigen Shopping-Mall auf. Auf dem Rückweg nach Durban gab es noch Grund zur Aufregung. Mein Auto ging mitten auf der Autobahn plötzlich aus und wir mussten eineinhalb Stunden in Dunkelheit auf einen Ersatzwagen warten. In Südafrika durchaus ein Nervenkitzel…

Sonntag fuhren wir in Richtung Südküste. Von Durban aus etwa 100km entfernt liegt das Oribi Gorge Nature Reserve. Dort erwartete uns eine herrliche Landschaft mit riesigen Schluchten.

Auslandspraktikum Johannesburg – MLP Stipendienprogramm Join the best

Am Ende der letzten Woche wurden die von mir entworfenen Alternativen für die Seitenklappen besprochen. Die Entscheidung ist nun zugunsten der etwas günstigeren Variante mit sog. Scherenscharnieren gefallen. Und das bescherte mir für die letzten beiden und wohl auch noch kommenden Wochen viel Arbeit.

Zuerst optimierte ich die Einzelteile, um hier noch mehr Kosten einzusparen. Natürlich muss man immer daran denken, was Zulieferer in Südafrika fertigen können, ob die gewählten Materialien verfügbar sind und ob die Teile auch leicht einzubauen sind – eine anspruchsvolle Aufgabe. Dann müssen für alle Einzelteile Benennungen definiert, Teilenummern vergeben und diese ins System eingearbeitet werden. Für Zulieferer müssen Konstruktionszeichnungen erstellt werden und die Zukaufteile müssen ausgewählt und bestellt werden. Zu guter Letzt müssen dann noch sog. Assembly-Zeichnungen angefertigt werden, in denen der Zusammenbau mit allen verwendeten Schrauben und Muttern – natürlich auch alle mit Teilenummern – beschrieben ist. Insgesamt ist es toll, das Projekt von der Erstellung des ersten 3D-Modells bis hin zum Einbau der eigentlichen Klappe durchzuführen.

Am ersten Wochenende dieser beiden Wochen besuchte ich einen echten afrikanischen Fleamarket. Dort verkaufen inländische Künstler und Handwerker ihre Werke, ganz im Stile eines Flohmarkts, nur eben neue Ware. Hier findet man tolle afrikanische Skulpturen, Masken, Tierfiguren, Töpfereien, Tücher, etc.

Am Sonntag bekam ich dann Verstärkung aus Deutschland – ein weiterer Praktikant von MAN, der auch in meinem Gästehaus wohnt. Am kommenden Wochenende ergriff ich dann gleich die Chance, nicht mehr alleine wegfahren zu müssen.

Stipendium Auslandspraktikum – Join the best – Eine Initiative von MLP

Stipendium Auslandspraktikum – Join the best – Eine Initiative von MLP

Zusammen fuhren wir in das 200km entfernte Pilanesberg Game Reserve – ein 58000 Hektar großes Tierreservat. Meine Big Five-Sammlung konnte ich leider nicht erweitern, alleine aber schon die Landschaft war atemberaubend und den Ausflug wert.

Die Nacht verbrachten wir in einem kleinen französischen Gästehaus, bevor es am Sonntag nach Sun City ging. Sun City ist eine künstlich angelegte Stadt der Hotelkette „Sun“. Dort gibt es vom Golfplatz und eigenem Stausee mit sämtlichen Wassersportarten bis hin zum Casino alles für den großen Geldbeutel. Aber auch nur zum Bestaunen des unendlichen Kitsches kann man es ein paar Stunden dort aushalten. Am frühen Nachmittag ging es wieder zurück nach Johannesburg und ein sehr gelungenes Wochenende war zu Ende.

Beliebte Suchbegriffe:

Auslandspraktikum Brasilien Praktikum Indien Johannesburg Praktikum Praktikum in São Paulo Genf Praktikum Singapur Praktikum Australien MLP Finanzdienstleistungen AG Praktikum Sydney Praktikum USA Jointhebest Praktikum China Auslandspraktikum Schweiz Auslandspraktikum Singapur MLP Programm Praktikum Singapur Praktikumprogramm Join the best Stipendium Auslandspraktikum MLP Auslandspraktikumsprogramm Auslandspraktikum Jakarta Praktikantenbericht new york auslandspraktikum Praktikumsprogramm Ausland Praktikum Shanghai Praktikum Bericht Amerikapraktikum Praktikum Indonesien Stipendium Bericht Stipendium Stipendienbericht Bericht Auslandspraktikum MLP AG Erfahrungsberichte MLP Praktikumsprogramm Auslandspraktika MLP Praktikum Praktikum Auslandsstipendium Auslandspraktikumsplatz MLP Auslandspraktikum MLP Stipendium Stipendienprogramm MLP Stipendienprogramm Praktikumsbericht Auslandspraktikum