Sandra Zimmermann, Deutsche Telekom AG in Paris – Stipendienprogramm von der MLP Finanzdienstleistungen AG
Ma vie à Paris
Nachdem es mir gelungen war, ein paar der in Paris sehr begehrten m2 Wohnfläche zu ergattern und alles in den Koffern verstaut war, konnte es los gehen. Gleich am ersten Tag erkundete ich die Stadt und konnte neue Bekanntschaften schließen. Paris hat kulturell unheimlich viel zu bieten. Auch in 6 Monaten, die ich ausgiebig dazu genutzt habe, die Stadt und ihre Schätze zu entdecken, konnte ich noch lang nicht alles sehen. Neben Sightseeing in Paris nutzte ich meinen Aufenthalt aber auch für Besuche in Versailles, St. Denis und Reims.

Praktikum in Paris – MLP Programm für Auslandspraktikumsplätze
Um auch in der Ferne meinem liebsten Hobby, der Musik, nachgehen zu können, machte ich mich schon bald nach meiner Ankunft auf die Suche nach einem Orchester. Ein passendes war schnell gefunden und ich wurde sofort freundlich aufgenommen. Die Sprache war dabei nie ein Problem, da alle ganz erpicht darauf waren, mir beim Finden der richtigen Worte zu helfen.
Einer der aufregendsten Tage meiner Zeit in Paris war der Nationalfeiertag am 14.Juli. Am Vormittag fand eine große Militärparade statt, bei der neben allerlei militärischem Gerät auch der französische Präsident zu bestaunen war. Abends sah ich zusammen mit unzähligen Menschen das Feuerwerk am Eifelturm. Ein großartiger Moment!
Teil II – Praktikumsbericht New York – Stipendienprogramm von MLP
Zur Arbeit ging ich keine zehn Minuten – das ist echter Luxus in NYC. An meinem ersten Arbeitstag, dem 3. August 2009, war ich zudem nicht der einzige Praktikant, der bei der UniCredit Group angefangen hat. Von daher war bereits am ersten Tag guter Anschluss gefunden. Aber dazu später mehr.

Praktikum in New York – MLP Programm für Auslandspraktikumsplätze
Nun zum Wesentlichen, meinem Praktikum im Bereich Principal Investments bei der UniCredit Group. Eingegliedert in die Division Corporate & Investment Banking versteht man unter Principal Investments das Private Equity Geschäft der Bank. Gemeinsame Co-Investments mit Branchengrößen wie KKR, Apollo und THL waren da natürlich eine feine Sache. Da ich direkt mit einem Managing Director und einem Vice President zusammenarbeitete, bekam ich Einiges mit. Meine Tätigkeiten zu Beginn des Praktikums bestanden aus Marktrecherchen, der Erstellung von Valuation Reports und Financial Models sowie der Analyse von Financial Statements für die Vorbereitung neuer Investment Proposals und das Monitoring bestehender Investments.
Anfang Oktober kam es dann zu einer interessanten Entwicklung. Ich hatte das Glück, hautnah den Aufbau einer neuen Business Division mitzuerleben und aktiv daran mitzuwirken. Zusätzlich zu unserem bestehenden Principal Investments Geschäft verantworteten wir von da an das Corporate Finance Advisory Business der UniCredit Group für Nordamerika. Dabei berieten wir zum einen US-Klienten bei der Expansion in die Kernmärkte der UniCredit Group, namentlich Deutschland, Österreich, Italien sowie Süd- u. Osteuropa bis in die Türkei. Zum anderen unterstützten wir bestehende Klienten in Europa bei Akquisitionen in Nordamerika.
Da ich bereits zuvor in einer M&A-Beratung gearbeitet hatte, konnte ich mein Transaktionswissen gezielt einsetzen und durch die Mitarbeit an interessanten Cross-Border M&A-Deals vertiefen. Während meiner Tätigkeit waren wir in zwei Buy-Side Projekte im Finanz- und Energiesektor involviert. Dabei unterstützte ich das Deal Team durch die Analyse von Financials, die Erstellung von Company Profiles und Industry Overviews sowie die Aufbereitung historischer Cross-Border Deals. Zudem wirkte ich an Unternehmensbewertungen und der Erstellung von Pitch-Books mit.
Eddi Dubiel, Procter & Gamble in Genf – Praktikumsbericht Teil I – MLP Finanzdienstleistungen AG
Es geht los…
Schon beim Landeanflug wird mir klar, dass ich die darauffolgenden drei Monate nicht vergessen würde. Nur wenige Wochen zuvor war die Erwartungshaltung noch ungewiss. Ein Praktikum “nur” 1000 Kilometer vom Heimatort entfernt und in der selben Zeitzone. Der Begriff “Auslands”-Praktikum schien mit Blick auf andere Praktikumsorte wie Tokyo oder New York zunächst ungerechtfertigt. Daran konnte auch das Join-the-Best-Präsent – eine Uhr mit zwei Zeitzonen – nichts ändern… sehr wohl aber die Erfahrungen, die ich von Juli bis September sammeln durfte.
Reisen – Praktikum in Shanghai – MLP Stipendienprogramm
Ein wichtiger Aspekt eines Praktikums im Ausland sind natürlich die Reisen und Sehenswürdigkeiten vor Ort. Wie erwähnt habe ich zwei größere Reisen gemacht. Peking besuchte ich vor meinem Praktikum, Hongkong kurz vor Ende. Zwei Städte, die, obwohl sie beide zu China gehören, sehr unterschiedlich sind.
Peking bietet zwar mehr Kultur als Shanghai ist dafür aber weniger kosmopolitisch. Es wartet mit einer Reihe Sehenswürdigkeiten auf, die man gesehen haben muss: die chinesische Mauer, die Verbotene Stadt etc.. Die fünf Tage, die ich für diese Reise eingeplant hatte, waren gerade genug um diese „Must-Sees“ abzudecken.

Mit der MLP Finanzdienstleistungen AG in China
Hongkong würde ich jedem Chinareisenden ebenso empfehlen wie Shanghai oder Peking. Die Stadt wirkt wie eine Mischung aus China und etwas England. Die vielen Einwanderer beispielsweise von den Philippinen geben der Stadt einen besonderen Touch. Für mich ist es auch eine Stadt der Gegensätze; egal wo man ist, man ist nur jeweils 10 km von Wolkenkratzern aber auch von Traumstränden entfernt. Das milde Klima im Winter macht die Stadt zum perfekten Reiseziel im November.
Auch die Shanghaier Sehenswürdigkeiten wie der Yu-Garten oder der Century Park sind einen Besuch wert, die Skyline von Pudong ist atemberaubend. Im Umland faszinieren Städte wie Suzhou und vor allem Hangzhou mit viel Natur.
Wochenendtrip nach Nanji Island – Auslandspraktikum in China – Stipendienprogramm von MLP
Eine Bekannte bekam von einem Arbeitskollegen den Tipp nach Nanji Island zu fahren, eine Inselgruppe ungefähr 70 Seemeilen von Wenzhou entfernt, 450 km südlich von Shanghai. Zu acht machten wir uns mit dem Nachtzug auf den Weg nach Wenzhou. Die Nachtzüge sind sehr komfortabel, zumindest in der Softsleeper-Klasse. Dort um 6:30 h angekommen, ging es per Taxi nach Rui An, von wo unser Boot abfahren sollte. Leider verpassten wir das Boot, für welches wir Tickets reserviert hatten und es hat uns einige Nerven und Telefonate mit chinesischen Arbeitskollegen gekostet, noch Tickets für ein späteres Boot zu bekommen.

Praktikumsbericht Shanghai - Stipendienprogramm der MLP Finanzdienstleistungen AG für Auslandspraktika
Schlussendlich sind wir dann doch noch in Rui An angekommen. Ich war leider in der denkbar ungünstigen Position, einen Sitzplatz neben einem kleinen chinesischen Jungen zu haben. An sich ist das nicht schlecht, allerdings hat dieser direkt nach Abfahrt des Bootes begonnen kandierte Hühnerfüße und Beef Jerky zu sich zu nehmen. Der Tatsache, dass dies zu Beginn einer zweistündigen Bootsfahrt keine gute Idee ist, war ich mir durchaus bewusst – er leider nicht. Eine Stunde hat er es immerhin ausgehalten, bevor er anfing sich zu übergeben. Den Rest der Bootsfahrt verbrachte ich nunmehr im Stehen, da es neben ihm nicht mehr auszuhalten war.
Angekommen auf Nanji Island ging es dann per Taxi zu einem Strand mit Zeltplatz. Dort bauten wir dann unsere Zelte auf und legten uns anschließend an den Strand.
Die kommenden zwei Tage nutzte ich, um die Insel ausgiebig zu erkunden. Die Inselgruppe ist Unesco-Weltnaturerbe und steht somit unter Naturschutz. Dem Müll nach zu urteilen, den man in den bewohnten Teilen der Insel auf und neben der Straße sieht, ist das allerdings unter den Einheimischen nicht bekannt. Es gab viele leerstehende Häuser zu sehen und es kam teilweise vor, dass mir innerhalb von 2 Stunden kein Mensch begegnet ist. Auch eine schöne Abwechslung zu Shanghai.
Praktikum in Istanbul – Stipendienprogramm von MLP
Freizeit

Freizeitbeschäftigungen Auslandsstipendium in Istanbul - MLP Finanzdienstleistungen AG
Anfangs war ich vom Wetter leider enttäuscht. Nach dem Skiurlaub habe ich mich auf sommerliche Temperaturen gefreut, doch das Thermometer ist nur selten über 15 Grad geklettert und es hat fast täglich geregnet. Auch als die ersten sommerlichen Tage in Deutschland verkündet wurden, musste ich noch mit Wintermantel durch die Stadt laufen. Glücklicherweise hat sich die Situation ab Ende Mai geändert und ich konnte mehr als zwei Monate voller Sonnenschein und Temperaturen von weit mehr als 30 Grad genießen. Trotz der anfänglichen kleinen Enttäuschung habe ich die Zeit in Istanbul sehr genießen können. Istanbul ist eine der vielfältigsten und eindruckvollsten Städte, in denen ich bisher gelebt habe. Dort verschmelzen westliche Elemente mit orientalischen Kultureinflüssen. Die Offenheit der Menschen hat es auch sehr einfach gemacht, direkten Kontakt zu Einheimischen zu bekommen.
Durch seine vielfältige Geschichte bietet Istanbul sehr viele Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel habe ich mir im ältesten Stadtteil, Sultanahmed, durch Besichtigungen der Hagia Sophia, des Topkapı-Palasts, der Blauen Moschee, des großen Basars, sowie vieler anderer Bauwerke Einblicke in die vielfältige Geschichte dieser Stadt verschaffen können.

Praktikum in Istanbul - MLP Programm für internationale Praktika Join the best
In Istanbul pulsiert das Leben. Daher war es recht schwer, einen Platz zu finden, an dem Ruhe herrschte. Um dennoch etwas zu entspannen und der Hektik zu entfliehen, habe ich Ausflüge auf die Prinzeninseln im Marmarameer unternommen. Da die Inseln weitestgehend autofrei sind, konnte man dort sogar Ruhe genießen. An warmen Sommertagen haben sich auch Ausflüge an die vielen Strände, an der Schwarzmeerküste im Norden Istanbuls, gelohnt. Eine andere, etwas einfachere, Möglichkeit zur Entspannung war bei einem Çay, dem typischen türkischen Tee, am Bosporusufer Backgammon zu spielen, oder einfach nur den Schiffen auf dem Bosporus hinterher zu schauen.
Während meiner Zeit in Istanbul habe ich auch das Nachtleben der Stadt genießen können. Die Einwohner sind ein sehr feierfreudiges Volk, was sich in der Vielfalt der Bars und Clubs widerspiegelt. Vor allem am Wochenende sind im Viertel Beyoğlu fast mehr Menschen unterwegs als zu anderen Tageszeiten. So ist es mir häufiger passiert, dass ich erst zum Ruf des Muezzins, der zum Morgengebet erinnerte, nachhause gelaufen bin.
Andreas Tupac Schmidt – Praktikant bei der Jilin Investment Group in Shanghai
Auslandsstipendium in China – Stipendienprogramm der MLP Finanzdienstleistungen AG für Auslandspraktika

Stipendium für ein Auslandspraktikum in Shanghai – MLP Programm Join the best
Am 3. Mai ging es für mich los: gerade noch meine Bachelor-Abschlussarbeit hinter mich gebracht und mein Masterstudium geplant, saß ich nun im Flieger Richtung Shanghai, um zweieinhalb Monate für Jilin Investment zu arbeiten. Leicht übermüdet wurde ich am Flughafen überaus freundlich von Yang Shaoming empfangen, dem COO von Mu Ying Zhi Jia, der Firma, für die ich die nächsten zweieinhalb Monate arbeiten sollte.
Vom Flughafen fuhr mich Shaoming zu meiner sehr annehmlichen, nett eingerichteten Ein-Zimmer-Wohnung in Changning, einem Stadtteil im Westen Shanghais. Meine Wohnung lag zu Fuß ca. 10 Minuten von meiner Arbeitsstelle entfernt.
Nils Keke Hiller – Praktikum bei der BASF in Singapur – MLP Stipendienprogramm
Voller Vorfreude startete ich in fünf Monate Asien pur. Angekommen in Singapur waren Wohnung und neue Freunde innerhalb von wenigen Stunden gefunden und einer der abwechslungsreichsten und aufregendsten Abschnitte meines bisherigen Lebens wartete darauf erlebt zu werden.
Leben in Singapur

MLP Stipendienprogramm
Nur 5 Minuten Fußweg von meiner Arbeitsstelle entfernt habe ich in einer Dr. Tham-WG gewohnt, wie viele Praktikanten in Singapur vor mir. Von hier aus wurden die zahlreichen Trips in und um Singapur gestartet.
Ich konnte es kaum erwarten meine Neugierde zu stillen und habe den ersten Monat in Singapur damit verbracht, so viel wie möglich in der fantastischen Stadt kennen zu lernen. Als „fine city“ betitelt, ist Singapur zum Einen sehr sauber, insbesondere im Vergleich mit anderen asiatischen Städten und hält zum Anderen viele Strafen für die Einwohner bereit, die einen selbst teilweise mit Unverständnis den Kopf schütteln lassen. Die vielen Kulturen, die in Singapur zuhause sind geben der Stadt ein unglaublich metropolitisches Flair, was durch die Tatsache unterstützt wird, dass neben der Amtssprache Englisch noch weitere Sprachen gesprochen werden. Das Englisch in Singapur ist eher als Singlish bekannt. Sozusagen ein Dialekt des Englischen, was sich im Grunde in verkürzten Sätzen („can?“) oder zusätzlichen Endungen eines Satzes („… lah?“) äußert.

Auslandspraktikum in Singapur – MLP Programm Join the best
Mit den neu gefundenen Freunden habe ich versucht in den nachfolgenden Monaten die Vielseitigkeit der Aktivitäten der Stadt voll auszuschöpfen. Dazu gehören unendlich lange Partynächte in Discos, Live-Musik in Bars, entspannen am Strand, Wakeboard fahren, und nicht zu vergessen die Sonntagabende im KM8. Es gibt so unglaublich viele Eindrücke die sich schwer auf Papier festhalten lassen wie Cocktails trinken auf dem Dach des Swisshotel, welches an sich schon 72 Stockwerke hat, oder einfach die farbenfrohen Feste der einzelnen Kulturen. Auch das köstliche Essen hat seinen Eindruck hinterlassen. Genauso aber auch die Reisen, die man von Singapur als Hub starten kann. In meiner Zeit habe ich mit Freunden von Bangkok über Laos, Viet Nam bis hin zu Bali, Hong Kong und weiteren Zielen viel bereist was Asien zu bieten hat. Hervorzuheben ist dabei die Besteigung des Mt. Kinabalu, welcher mit 4100m der höchste Berg Südost Asiens ist – für einen unvergesslichen Sonnenaufgang über den Wolken. Aber auch die Tempelanlagen in Kambodscha, das Grab von Mr. Ho Chi Minh in Ha Noi, sowie die Halong Bucht zählen zu den beeindruckenden Momenten die mir MLP ermöglicht hat.
In der Schweiz ist alles ein bisschen anders – Stipendienprogramm von MLP

Mit MLP in der Schweiz
Da ich an meinem ersten Tag um 19.10 Uhr vor dem Supermarkt stand, ihn natürlich bereits geschlossen vorfand und daraufhin zum ersten Mal in meinem Leben 6 Euro für einen Döner gezahlt habe, machte ich mich am zweiten Tag direkt auf, um meinen leeren Kühlschrank zu füllen. Obwohl ich mich vorher bereits auf das höhere Preisniveau eingestellt habe, musste ich doch recht schlucken, als die Kassiererin knapp 100 Schweizer Franken von mir haben wollte. 60 Euro für Müsli, Joghurt, Nudeln und Klopapier?? Willkommen in der Schweiz, dachte ich mir…
Nachdem die Nahrungszufuhr erstmal gesichert war, ging es auf in die Stadt. Genf ist mit knapp 200.000 Einwohnern nicht sonderlich groß, vom Apartment läuft man in ca. 10-15 min direkt zum See. Kurz davor befindet sich auch die Haupteinkaufsstraße (Rue de Rive), wo man so ziemlich sämtliche Läden findet, die man benötigt. Ich habe mir dort erstmal einen Adapter gekauft, nachdem ich am Tag zuvor festgestellt habe, dass Steckdosen in Schweiz einzigartig gebaut sind und selbst mein Travelkit (angeblich für weltweiten Einsatz) mir nichts nutzte.
Beim Schlendern durch die Straßen merkt man schnell: Genf ist eine Stadt, wo sich viel Geld befindet. Indizien hierfür lassen sich nicht nur anhand der der Anzahl der Privatbanken, die rund um den See verstreut sind, festmachen, sondern auch an den Läden in der Rue du Rhone (Louis Vuitton, Armani, Bulgari, Breguet, Chopard und viele weitere Labels sind hier präsent) und vor allem an den Autos, die durch die Stadt fahren. So war es keine Seltenheit, dass mal ein Mercedes SLK, ein Porsche Turbo S und ein Aston Martin hintereinander an einer Ampel warten.
13. und 14. Woche – Stipendium für Johannesburg – MLP Stipendienprogramm
Am Montag sind die neuen Halterungen für die Seitenklappen gekommen. Eigentlich sollten vorerst nur 25 Teile vom Zulieferer hergestellt werden, damit vor Einführung in die Produktion sichergestellt werden kann, dass die neue Konstruktion alle Ansprüche erfüllt. Allerdings sind gleich über 200 Teile geliefert worden. Generell hat man hier öfter mit der Einstellung der Zulieferer und der Kommunikation untereinander zu kämpfen. Schlussendlich funktioniert es aber, irgendwie. Die neuen Halterungen sind mittlerweile auch im Einsatz und funktionieren wie erwartet und erhofft. Bevor es allerdings soweit war, mussten die zuständigen Schweißer persönlich von mir instruiert werden. Leider kommt es noch häufig vor, dass die aktualisierten technischen Zeichnungen von den Mitarbeitern in der Produktion unbeachtet bleiben. Somit ist der sicherste Weg, die letzten Änderungen an der jeweiligen Konstruktion auch persönlich mit dem Auszuführenden durchzusprechen.
Des Weiteren habe ich in dieser Woche angefangen mit dem CAD-Programm INVENTOR zu arbeiten. Neben CATIA und der Dokumentationssoftware MAGIC somit die dritte Software, die ich verwende. Nach kurzem Lehrgang durch meinen Kollegen hab ich mich auf eigene Faust mit der Software vertraut gemacht. Generell lässt sich feststellen, dass INVENTOR schneller zu erlernen und einfacher zu bedienen ist. Spätestens bei komplexen Modellen (z.B. Flächenmodelle mit unterschiedlichen Krümmungen) muss allerdings wieder auf CATIA zurückgegriffen werden.

Auslandspraktikum Afrika – MLP Stipendienprogramm
Am Samstag war ich in Johannesburg City bei einem Streetball Turnier mit anschließendem Hip-Hop-Battle. Wo Basketball ist, ist natürlich auch Hip-Hop. Auf der Heimfahrt hatten wir dann einen Reifenplatzer auf dem Highway. Und ich durfte feststellen, dass wir weder Ersatzreifen noch Warndreieck dabei hatten. Den Ersatzreifen bekamen wir von Freunden, die uns glücklicherweise gefolgt sind. Das Warndreieck ist in Südafrika nicht vorgeschrieben, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Am Sonntag gab es auf den Straßen von Sandton City (Südafrikas Beverly Hills) das große Renault F1 Event. Hauptattraktion war der Renault Formel 1 Wagen, welcher mit Giancarlo Fisichella hinterm Steuer und knapp 300 Sachen an uns vorbei schoss. Ziemlich beeindruckend.
Die nächste Woche verbrachte ich zu Beginn an der INVENTOR Workstation. Die Modellierung der Luftfilter-Seitenklappe nach speziellem Kundenwunsch war eine gute Aufgabe, um getreu dem Motto „learning by doing“ mit der Software vertraut zu werden. Die Änderung der Seitenklappe erforderte insgesamt vier neue Zeichnungen: Das Plattenelement, die Schweißverbindung, der komplette Zusammenbau und die Installation.
Am Dienstagabend haben wir „The Lion King“ (Der König der Löwen) im neuen Musicaltheater besucht. Die Geschichte kannten wir zwar schon vom Kinofilm, trotzdem hat sich der Besuch schon allein von der Musik, dem Gesang und den Kostümen gelohnt.

Auslandspraktikum in Südfrika – Stipendienprogramm für Auslandspraktika von MLP
Am Mittwoch bekam ich eine neue Aufgabe vom Manager der Ingenieurabteilung. Ein Kunde hat Busse mit diversen Abweichungen zur Standardkonstruktion bestellt. Nun sollten die Materiallisten und technischen Zeichnungen zu all diesen kundenspezifischen Änderungen in einem Ordner zusammengetragen werden. Eine Aufgabe, die nur durch viel Recherche erledigt werden kann. Allerdings kann ich nun behaupten, dass ich einen sehr guten Überblick über das komplette Projekt habe, was mich bei diversen Gesprächen nicht mehr nur zum Zuhörer sondern mittlerweile zum Mitredner macht.
Am Freitag war großer Umzug. Unser komplettes Team ist in das Erdgeschoss gewandert. Einige Wände wurden eingerissen, sodass nun Design, Dokumentation und Logistik in einem Großraumbüro sitzen. Insgesamt 14 Personen. Ziel dieser Aktion ist es, die Kommunikation der Abteilungen untereinander zu verbessern. Neben stehend bin ich an meinem nun ehemaligen Arbeitsplatz zu sehen.

Johannesburg – Stipendienprogramm - MLP
Am Sonntag besuchten wir „Cars in the Park“, ein riesiges Autofestival auf einer Rennstrecke nahe Pretoria, bei dem jeder seinen besonderen Privatwagen zur Schau stellen darf. Oldtimer, Monstertrucks, Rennwagen, das komplette Spektrum. Quasi schon auf dem Heimweg entschieden wir uns dann spontan unseren Opel Corsa auf der freien Rennstrecke zu testen. Natürlich haben wir den Wagen nicht ausgereizt, aber es war trotzdem ein großer Spaß.