Auslandspraktikum in Belfast – Stipendienprogramm der MLP Finanzdienstleistungen AG
Irland erkunden

Stipendium für Belfast – MLP Programm für Auslandspraktikumsplätze
Die Zeit verging schnell und so waren auch schon nach einigen Wochenendausflügen nach Schottland, zu den Giants Causeway im nordirischen Norden und Besuchen von Familie sowie Freunden meine 6 Monate fast schon wieder vorbei. Da mein Arbeitsvertrag mir glücklicherweise noch einige Tage Urlaub gestattete, nahm ich die Chance Mitte September wahr, um mit meiner Mitbewohnerin das eigentliche Irland etwas zu erkunden. Ungewöhnlich für die irischen Wetterverhältnisse hatten wir eine Woche traumhaften warmen Sonnenschein und konnten so den Westen Irlands mit seinen schroffen und ständig wechselnden Küstenformationen genießen. Über Galway weiter nach Süden konnten wir die ursprüngliche und traditionsreiche irische Kultur auf ganz andere Art als in den pulsierenden Großstädten Dublin und Belfast erleben.
In den letzten Tagen bei SAP hatte ich noch Zeit meinen großen Beleg zu schreiben und einen neuen Student der zufälligerweise auch aus Dresden kam in meine Arbeit einzuweisen. Am 15. Oktober hieß es dann Abschied nehmen von den vielen netten Kollegen, neuen Freunden und einer Insel mit einer ganz eigenen und rauen Art.
Das Praktikum verging so schnell, dass man erst hinterher realisiert was man alles erlebt hat. Die Zeit war für mich eine tolle Erfahrung neben meinem theoretischen Studium viel praktische Programmier- und Forschungsarbeit zu erlernen. Besonders das Arbeiten in so kleinen Teams und die professionelle und gute Organisation von Seiten SAP aus hat mich sehr begeistert. Auch wenn der nordirische Dialekt gewöhnungsbedürftig ist, so habe ich sprachlich und vor allem auch kulturell viel Neues lernen können. Ich danke allen, die mir diese tolle und eindrückliche Zeit ermöglicht haben.
Simon Mitschke – Praktikant bei SAP Research in Belfast – MLP Finanzdienstleistungen AG
Belfast entdecken
Noch schnell meine letzte Prüfung hinter mich gebracht und schon ging es am 9. April in den Flieger nach Belfast. Ein wenig mulmig war mir schon, nachdem Belfast so lange vom Konflikt zwischen Briten und Irländern gekennzeichnet war. Doch nachdem noch mal schnell einschlägige Reiseberichte im Internet geprüft waren, war ich beruhigt.
In Belfast angekommen, ging es auch gleich mit dem Taxi an die University of Ulster. Die Universität liegt am Rande von Belfast direkt am Wasser und ist mit 23000 Studenten eine der größten Universitäten in Nordirland. Direkt in der Uni befindet sich das Forschungscenter von SAP und da mein Wohnheimplatz direkt auf dem Campus war, hatte ich nur fünf Minuten Fußweg zu überwinden. Auf dem Weg zur Universität löcherte mich der Taxifahrer in seinem nordirischen Dialekt mit 1000 verschiedenen Fragen. Ich verstand kaum ein Wort und mir war klar, dass das nordirische Englisch ein ganzes Stück anders war, als das handelsübliche Englisch. An der Uni wurde ich gleich freundlich von meinem Projektleiter empfangen, der mir meine Unterkunft zeigte. Ich wohnte bunt gemischt mit 2 Asiaten, 2 Australierinnen, einer Litauerin und einem Schotten zusammen, die aus Studiengründen oder zum Work and Travel nach Belfast gekommen sind.

Praktikum in Belfast - MLP Stipendienprogramm
Da mein 6-monatiges Praktikum erst am 15. April startete, hatte ich die ersten Tage Zeit die Stadt zu erkunden. Belfast ist nach dem Konflikt, gezeichnet durch die IRA, schnell zu der nordirischen Wirtschaftsmetropole aufgestiegen. Auch wenn man noch an vielen Stellen Mauern, Zäune und die berühmten Wandgemälde, so genannte „Murals“, sieht, so ist die ganze Stadt bereits durch viele neue Firmen und Gebäude gekennzeichnet. Die Innenstadt mit ihrem Studentenviertel der Queens University und ihrem teilweise viktorianischen Baustil lud zu einer Sightseeingtour ein. Bei der natürlich auch der berühmte Hafen, in welchem die Titanic gebaut wurde, nicht fehlen durfte. Die nordirische Variante des „London Eye“ verschafft einem einen guten Überblick über die gesamte Stadt. Da die Nordiren begeisterte Bier- und vor allem Guinesstrinker sind, durfte natürlich auch ein abendlicher Besuch in einem der vielen Pubs im Studentenviertel nicht fehlen.