Kevin Tappe – Praktikum bei Deloitte Consulting in Johannesburg – Stipendienprogramm der MLP Finanzdienstleistungen AG
Ende Juli 2008 hatte ich noch schnell die letzten Dinge an der TU Darmstadt, wo ich Wirtschaftsinformatik studiere, für dieses Semester zu Ende gebracht, bevor mein Praktikum bei Deloitte Consulting im August begann. Vor meinem Abflug nach Johannesburg nahm ich noch an den dreitägigen Einführungstagen für alle zu diesem Zeitpunkt anfangenden Praktikanten und Festeinsteiger teil, um alles rund um Deloitte, die Arbeitsweise und das Administrative zu erfahren – und nebenbei viele neue Kollegen kennen zu lernen. Nach den Einführungstagen verbrachte ich noch zwei Tage im Frankfurter Büro von Deloitte, um mich mit der Dokumentation des laufenden Projekts in Johannesburg vertraut zu machen. Am darauf folgenden Wochenende ging es bereits ins Flugzeug, um elf Stunden später in Südafrika aufzuwachen.
Als Praktikant in der Abteilung CFO-Services unterstützte ich, bei einem der größten Konzerne Südafrikas, ein Finance-Transformation-Projekt. Ich kam pünktlich zum Beginn eines neuen Teilprojekts, so dass ich am dreitägigen Training hierfür teilnehmen und so gleich die Mitglieder meines Teilprojektes, welche bunt gemischt von einer technischen Beratung, dem Kunden und von Deloitte kamen, kennen lernen konnte. Meine Aufgabe bestand aus Schnittstellenarbeit zwischen Teilprojekt und übergeordnetem Projekt und so berichtete ich der Projektleitung regelmäßig über den Fortschritt. Ferner kümmerte ich mich innerhalb meines Projekts um die Analyse der Umsetzbarkeit des Konzepts zur Einführung eines neuen Abrechnungsprozesses zwischen den Konzerngesellschaften.

Stipendium ein Praktikum in Johannesburg – MLP Programm für Auslandspraktikumsplätze
Bereits vor Ankunft in Südafrika nahmen die deutschen Kollegen vor Ort mit mir Kontakt auf, um das bevorstehende Wochenende zu planen. Ein Ausflug in die Nähe des Kruger National Parks, in ein so genanntes Private Game Reserve, stand an, bei dem ich das Glück hatte, gleich an meinem ersten Wochenende vier der „Big Five“ (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe, Leopard) zu sehen – selten sehe man gleich so viele an einem Tag, sagte man mir. Der Rückweg nach Johannesburg führte uns an weiteren Sehenswürdigkeiten wie God’s Window und dem Blyde River Canyon vorbei. Ein weiterer Höhepunkt meines Aufenthaltes war sicherlich auch das Wochenende in und um Kapstadt mit Cape Point und dem Kap der Guten Hoffnung, der V&A Waterfront und dem Tafelberg.
Mai bis Juli – Pratkikum in Puebla – Mit MLP in Mexiko

Auslandspraktikum in Mexiko – Stipendienprogramm von MLP
Ab Mai belegte ich einen von T-Systems subventionierten Spanischkurs und verbesserte so im Laufe meines Aufenthaltes meine Spanischkenntnisse erheblich, so dass ich nach und nach sowohl im Privaten als auch auf der Arbeit von Englisch auf Spanisch wechselte, wenn gleich natürlich immer noch nicht fehlerfrei. Ab Juli nahm ich am T-Systems internen Fußballturnier teil, für das jede Abteilung eine Mannschaft ins Feld schickte, so dass unsere Liga letztendlich zwölf Teams umfasste. Leider schied meine Mannschaft im Viertelfinale aus.
Da sich Puebla recht zentral in Mexiko befindet, bietet sich der große Vorteil, dass im Umkreis weniger Autostunden zahlreiche sehenswerte Ziele und Städte liegen, die man während eines Wochenendes ansteuern kann. Das Spektrum der Möglichkeiten ist gewaltig und reicht von Vulkanwanderungen auf dem „La Malinche“ über einen Kulturtrip nach Mexikostadt mit seinem einmaligen anthropologischen Museum oder den Resten der Aztekenhauptstadt Tenochtitlán bis hin zu einem Kurzurlaub am Strand von Acapulco. Dementsprechend nutzte ich den Großteil meiner Freizeit zum Reisen. Besonders beeindruckend für mich war die Ruinenstätte Teotihuacán mit ihren gewaltigen Mond- und Sonnenpyramiden. Dort lebten zu ihrer Blütezeit um das Jahr 500 herum bis zu 200.000 Menschen, womit Teotihuacán die größte Metropole des amerikanischen Kontinents war. So kam während meines gesamten Aufenthaltes nicht einmal Langeweile auf.
Etwas enttäuscht allerdings war ich vom mexikanischen Wetter. Nachdem ich mit Erwartungen angereist war, ein halbes Jahr Sonnenschein genießen zu können, wurde ich recht schnell eines Besseren belehrt. Im Mai begann nämlich die Regenzeit in Puebla, was bedeutete, dass ich fast täglich, wenn ich gegen 18 Uhr mein Büro verließ, von einem monsunartigen Regen begrüßt wurde. Da das mexikanische Kanalsystem nicht unbedingt zu den leistungsstärksten der Welt gehört, hatte dies zur Folge, dass binnen weniger Minuten zahlreiche Straßen überflutet waren und speziell Unterführungen nicht mehr passierbar waren.
Simon Mitschke – Praktikant bei SAP Research in Belfast – MLP Finanzdienstleistungen AG
Belfast entdecken
Noch schnell meine letzte Prüfung hinter mich gebracht und schon ging es am 9. April in den Flieger nach Belfast. Ein wenig mulmig war mir schon, nachdem Belfast so lange vom Konflikt zwischen Briten und Irländern gekennzeichnet war. Doch nachdem noch mal schnell einschlägige Reiseberichte im Internet geprüft waren, war ich beruhigt.
In Belfast angekommen, ging es auch gleich mit dem Taxi an die University of Ulster. Die Universität liegt am Rande von Belfast direkt am Wasser und ist mit 23000 Studenten eine der größten Universitäten in Nordirland. Direkt in der Uni befindet sich das Forschungscenter von SAP und da mein Wohnheimplatz direkt auf dem Campus war, hatte ich nur fünf Minuten Fußweg zu überwinden. Auf dem Weg zur Universität löcherte mich der Taxifahrer in seinem nordirischen Dialekt mit 1000 verschiedenen Fragen. Ich verstand kaum ein Wort und mir war klar, dass das nordirische Englisch ein ganzes Stück anders war, als das handelsübliche Englisch. An der Uni wurde ich gleich freundlich von meinem Projektleiter empfangen, der mir meine Unterkunft zeigte. Ich wohnte bunt gemischt mit 2 Asiaten, 2 Australierinnen, einer Litauerin und einem Schotten zusammen, die aus Studiengründen oder zum Work and Travel nach Belfast gekommen sind.

Praktikum in Belfast - MLP Stipendienprogramm
Da mein 6-monatiges Praktikum erst am 15. April startete, hatte ich die ersten Tage Zeit die Stadt zu erkunden. Belfast ist nach dem Konflikt, gezeichnet durch die IRA, schnell zu der nordirischen Wirtschaftsmetropole aufgestiegen. Auch wenn man noch an vielen Stellen Mauern, Zäune und die berühmten Wandgemälde, so genannte „Murals“, sieht, so ist die ganze Stadt bereits durch viele neue Firmen und Gebäude gekennzeichnet. Die Innenstadt mit ihrem Studentenviertel der Queens University und ihrem teilweise viktorianischen Baustil lud zu einer Sightseeingtour ein. Bei der natürlich auch der berühmte Hafen, in welchem die Titanic gebaut wurde, nicht fehlen durfte. Die nordirische Variante des „London Eye“ verschafft einem einen guten Überblick über die gesamte Stadt. Da die Nordiren begeisterte Bier- und vor allem Guinesstrinker sind, durfte natürlich auch ein abendlicher Besuch in einem der vielen Pubs im Studentenviertel nicht fehlen.
MLP Erfahrungsberichte und MLP Infos
In diesem Blog von der MLP Finanzdienstleistungen AG werden die Praktikumserfahrungen von MLP Stipendiaten aus dem Join the best Programm von MLP präsentiert. Ins Leben gerufen wurde dieses MLP Programm im Jahr 2005 von der MLP Finanzdienstleistungen AG. MLP hat sich damit zum Ziel gesetzt, Studenten optimal bei der Vorbereitung auf Ihr Berufsleben zu unterstützen.
MLP vergibt jährlich Stipendien für Auslandspraktika. Für das Jahr 2010 werden insgesamt 16 Stipendien von MLP zur Verfügung gestellt. Diese Praktika finden bei renommierten international aufgestellten Partnerunternehmen der MLP AG statt. Zudem werden im Rahmen des Auswahlverfahrens zahlreiche Inlandspraktikumsplätze bei den MLP Partnerunternehmen vergeben.
Die Berichte der MLP Stipendiaten aus dem MLP Programm finden Sie unter folgenden Quellen:
25. und 26. Woche und der letzte Arbeitstag – Praktikum in Johannesburg
Am Dienstag bin ich mit Thomas (Manager Engineering) zu den nahe gelegenen Zulieferern gefahren. Sind zuerst die Firma besuchen, die den größten Anteil an zugekauften Stahl- und Aluminiumteilen liefert. Nach einem Meeting bez. diverser Prototypenteile wurde ich durch das Werk geführt. Die Lieferprobleme mit diesem Unternehmen sind nicht Ursache fehlender Ressourcen. Mitarbeiter und Fertigungsmaschinen sind vorhanden. Es muss wohl am Management oder an der Logistik liegen. Wir haben danach noch einen zweiten Zulieferer besucht, welcher sich auf Rohrkonstruktionen spezialisiert hat und mit guter Qualität zu glänzen weiß.
Habe die Woche über die Zusammenbauzeichnungen der kostenreduzierten Seitenklappen angefertigt, sowie deren Modelle in die Rahmenstruktur eingesetzt. Außerdem gab es noch ein Teammeeting bez. neuartiger Visualisierungsmethoden (Visual Management), die den Arbeitsprozess transparenter gestalten sollen.

Praktikum in Johannesburg
Am Freitag haben wir meinen ehemaligen Schulkameraden in Pretoria abgeholt. Wie der Zufall es so will, begann er im Oktober sein Praktikum in Pretoria bei einem bekannten deutschen Automobilbauer. Zusammen sind wir dann nach Johannesburg City zu einer großen Relaunch-Party gefahren, wo diverse südafrikanische Live-Bands gespielt haben. Am Samstag wurde es dann spannend… für Anhänger das Rugby. Das WM-Finalspiel England gegen Südafrika in Paris wurde übertragen. Und alle waren vor dem Bildschirm um mitzuerleben, wie Südafrika 15:6 gewinnt und als erstes Team den WM-Titel zum zweiten Mal für sich beansprucht. Das Finalspiel an sich war kein besonderes, aber wie heißt es noch? Was zählt, ist das Resultat!
Am Montag konnte sich niemand so recht entscheiden, was eigentlich das Topereignis des Wochenendes war: der WM-Sieg im Rugby (Südafrika galt bereits im Vorfeld als ein Favorit) oder der unerwartete Formel1-WM-Titel des Iceman aus Finnland.
Ich konnte bis Donnerstag die Installationszeichnungen und somit die komplette Dokumentation der Seitenklappen beenden. Leider sind die zugehörigen und angeforderten Prototypenteile noch nicht geliefert worden (s. oben, Lieferprobleme). Und der Serieneinsatz kann nicht vor Test und Validierung der neuen Konstruktion erfolgen. Der Druck auf den Zulieferer wurde nun erhöht und wir hoffen, die Teile bis Anfang nächster Woche für den Zusammenbau parat zu haben. Meine Zeit hier bei MAN Bus & Coach neigt sich dem Ende entgegen und ich würde schon sehr gerne noch anwesend sein, wenn die neue Konstruktion getestet wird.

Praktikum Johannesburg – MLP Programm Join the best
Am Freitag nach Feierabend habe ich unser Team zum gemütlichen Beisammensein in ein Restaurant eingeladen. Immerhin ist es unser letzter gemeinsamer Freitag. Wir haben dementsprechend auf die gute Zusammenarbeit angestoßen und ich konnte mich für eine tolle Zeit mit vielen überaus wertvollen Erfahrungen bedanken.
Der letzte Arbeitstag
Heute ist der 31. Oktober 2007 (Mittwoch), mein letzter Arbeitstag bei MAN Bus & Coach (S.A.). Am Montag und Dienstag habe ich sämtliche CAD-Daten, an denen ich gearbeitet habe, noch Mal überprüft und in das System geladen. Somit ist sichergestellt, dass meine Kollegen bei Bedarf auch einwandfreie Modelle und Zeichnungen laden können. Leider hat der Zulieferer meine georderten Teile nicht geliefert. Allerdings sind sämtliche Zeichnungen zu den kostenreduzierten Seitenklappen fertig. Nun können meine Kollegen bei Lieferung den Zusammenbau und die Installation durchführen.
Zufälligerweise wurde heute auch die Auslieferung des 60. Busses in diesem Monat zelebriert. Ein neuer Rekord für dieses Werk. Ein Gruppenfoto mit der kompletten Belegschaft vor dem Bus wurde organisiert (das nebenstehende Foto zeigt unser Team inklusive Werksleiter Alex, links außen). Heute nach der Arbeit werden wir mit dem Werksleiter zusammen in einem Lokal auf diesen Erfolg anstoßen.
Und Morgen, an meinem ersten freien Tag, landet meine Familie am Johannesburg Airport. Geplant ist eine zweiwöchige Tour durch Südafrika.
Die Menschen – Prkaiktum in China – Stipendium von MLP

Praktikumsbericht Shanghai
Chinesen sind grundsätzlich sehr hilfsbereit und freundlich, so hatte ich gerade zu Beginn meines Aufenthalts immer jemanden dabei, der mir bei diversen Wegen als ortskundiger Übersetzer zur Seite stand. Oft war der Grund dafür aber auch aus der eigenen Motivation bestimmt, denn die meisten Chinesen haben erkannt, dass Englisch heutzutage unersetzlich ist und ihnen im Geschäftsleben Tür und Tor öffnen kann. Deshalb sind sie ständig bemüht, ihr Englisch zu verbessern und das versuchten sie auch oft durch Sprechen mit mir. So kam es auch auf der Straße des Öfteren vor, dass ich von fremden Chinesen angesprochen wurde, die einfach mal ein bisschen Englisch sprechen wollten. Grundsätzlich muss man allerdings sagen, dass noch sehr wenig Menschen hier einigermaßen Englisch sprechen. So kann man zum Beispiel auch auf öffentlichen Tafeln oder Hinweisschildern teilweise sehr lustige Fehler finden, was oft als Chinglish bezeichnet wird. Weil so viele ausländische Geschäftsleute in der Stadt sind, kann man auch schnell das Doppelte verdienen, wenn man sich einigermaßen in Englisch verständigen kann. Mit dem Verdienst ist das so eine Sache hier. Es gibt viele Menschen, die hier allein wegen des Wirtschaftsaufschwungs zu Millionären werden. Aber es gibt noch viel mehr, die nicht wissen, was sie morgen essen sollen. Dennoch ist die Stadt sehr sicher und es gibt wenig

Stipendienbericht China – Programm der MLP Finanzdienstleistungen AG für Auslandspraktika
Kriminalität. Das Geld ist letztendlich der Grund für die hohe Zuwanderung hier, den viele Arbeiter kommen nach Shanghai, um das Geld zu verdienen, von dem ihre Familien auf dem Land leben. Deshalb gibt es auch allerlei skurrile Jobs hier, wie zum Beispiel die Fahrstuhldame, die den ganzen Tag hoch und runter fährt und die Knöpfe drückt oder die unzähligen Parkplatzeinweiser und viele andere in Europa so unvorstellbare Berufe.
Dennoch haben die Chinesen auch einige Uneigenarten, mit denen man erst einmal klar kommen muss. So hängen in der U-Bahn und in anderen öffentlichen Gebäuden nicht ohne Grund Schilder mit der Aufschrift: „No Spitting“. Auch ihren Müll werfen die Chinesen noch häufig auf Straßen und Grünflächen, frei nach dem Motto: „Das räumt schon irgendwer wieder weg!“.
2. Woche – Praktikum in Indonesien – MLP Stipendienprogramm
Was eine Woche! Sehr viel erlebt. Aber der Reihe nach! Am Montag gab es direkt eine Präsentation zu erstellen, die als Einladung für das G30-Meeting, ein Treffen der 30 Führungskräfte der Allianz Indonesia dienen sollte. Am Dienstag dann Vorbereitung auf das Employee-Meeting am Mittwoch und abends der Umzug in mein neues Apartment. Bei diesem Event kamen am Mittwoch alle Mitarbeiter der Allianz Indonesia in einer Kongresshalle zusammen und wurden, unterbrochen von Showeinlagen einiger Kollegen, von Jens und Victor, dem Chef der Allianz Sachversicherung, auf den neuesten Stand gebracht.

Mit MLP in Indonesien
Am späten Nachmittag gab es dann ein weiteres Highlight: Auf Einladung von Jens ging es zum finalen Vorrundenspiel für Indonesien beim Asia-Cup. Das Stadion war mit 88.000 Fans proppevoll und die Stimmung prächtig, auch wenn Indonesien 0:1 gegen Südkorea unterlag und damit ausschied. Allein die Tatsache, dass Indonesien bis zuletzt die Chance auf das Weiterkommen hatte, wurde hier schon als Erfolg gesehen. Immerhin hatte man gegen einen Halbfinalisten der WM 2002 verloren. Danach waren wir noch gemeinsam indisch essen und konnten uns bei dieser Gelegenheit noch einmal ausgiebig von Willi verabschieden, der am nächsten Tag nach Bali aufbrach. Leider konnte ich den Abend nicht in vollen Zügen genießen, denn ich hatte meine ersten Magenprobleme, was nach einer Woche wohl ganz normal sei, wie mir mein Praktikantenbetreuer Martin versicherte. Außerdem wurde ich am Donnerstagmorgen bereits um 6:00 Uhr von Pak Bahan, dem Fahrer von Jens, am Apartment abgeholt. Zusammen fuhren wir dann zum G30-Meeting nach Bandung, einem kleinen „Millionenstädtchen“ südwestlich von Jakarta. Ziel des Treffens war es, die Inhalte für den Strategischen Dialog zwischen Allianz Indonesia und dem Headquarter in München festzuschnüren. Es wurde viel diskutiert, ausgearbeitet und präsentiert. Ich werde in der kommenden Woche gut damit beschäftigt sein, alle Informationen in die Präsentation für den Strategischen Dialog einzuarbeiten. Nebenbei war das Tagungshotel sehr komfortabel und ich hatte natürlich Gelegenheit, die Führungskräfte der Allianz Indonesia persönlich kennen zu lernen. Freitagabend gegen 20:30 Uhr betrat ich dann schachmatt wieder mein Apartment und freute mich auf mein zweites Wochenende in Indonesien.

Mit der MLP Finanzdienstleistungen AG in Jakarta
Getreu dem Motto „der frühe Vogel fängt den Wurm“ sind wir dann am Samstagmorgen um 6 Uhr zu Zehnt Richtung Pelabuhan Ratu aufgebrochen. Dies ist ein beliebter Urlaubsort an Javas Westküste. Am Sunset-Beach probierte ich meine kürzlich in Kalifornien erworbenen Surfkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Der Wellengang und die Strömung waren ziemlich heftig und so werden mich die nächste Woche über einige kleine Schrammen und Pferdeküsse an das schöne Wochenende in Pelabuhanratu zurückerinnern. So kann es weitergehen!
Alexander Weichsel bei Heidelberg Asia Pte Ltd (Heidelberger Druckmaschinen AG) – Praktikum in Singapore
Praktikum in Singapur – MLP Stipendienprogramm
Es ist 08:00 a.m., am 2. April 2007, mein erster Arbeitstag in der Heidelberg Asia Pte in Singapur beginnt. Empfangen werde ich von der Assistentin der Abteilung, die sich auch von Anfang an um alle kleineren und größeren Probleme kümmert. Eine Vorstellungsrunde durch das Büro, Einrichten des Arbeitsplatzes und erste Meetings beginnen. Als der neue Praktikant (Intern) werde ich von allen Managern und Mitarbeitern des Büros sehr freundlich empfangen. Es ist ein gut organisierter Start in einer neuen Branche und fremden Kultur.

Auslandspraktikum in Singapur – Stipendienprogramm von MLP
Die ersten beiden Wochen werde ich Zeit haben, mich in die Drucktechnik tiefer einzuarbeiten, einen gesamt Überblick über die Region und Aufgaben des regionalen Managements sowie die interne Ablaufe des Unternehmens zu bekommen. Das ist auch dringend nötig, da ich mit der Welt des Druckens und Verpackens noch nie etwas zu tun hatte. Also habe ich mich
2 Wochen hinter dem Firmen bekannten Buch von Dr. Kipphan (Handbook of Print Media) gemacht. Das eben beschriebene Buch hat ungefähr 1209 Seiten und ist somit auch die „Bibel der Drucker“. Nach diesen
2 Wochen stand einem erfolgreichen Start, theoretisch, nichts mehr im Wege.
Meine Aufgaben sind: Projekt zur Einführung einer neu entwickelten Druckmaschine, zur Portfolio Erweiterung, auf dem asiatischen Markt. Des Weiteren wurden noch interne Aufgaben addiert und so habe ich eine sehr abwechslungsreiche und interessante Aufgabenstellung erhalten. Von diesem Zeitpunkt an kann ich selbständig arbeiten und werde in regelmäßigen Abständen an meine Vorgesetzten reporten.
Der letzte Tag – Praktikum bei Procter & Gamble in Genf
MLP Stipendienprogramm Join the best
Vor meinem Abflug hatte ich noch einen arbeitsfreien Tag Zeit, mich von Genf zu verabschieden. Also nutzte ich die Chance, mich mit reichlich Schweizer Schokolade einzudecken und bei herbstlichem Wetter noch einmal am Genfer See entlang zu schlendern. Auf dem Rückflug in den Norden hatte ich dann bei herrlichstem Sonnenschein und traumhafter Sicht Gelegenheit, das Alpenpanorama, das den Horizont für die vergangenen drei Monate geprägt hatte, nochmals aus einem anderen Blickwinkel zu genießen.
Wieder mal ein Launch – Praktikum bei Procter & Gamble in Genf
Auslandspraktikum Eike Hartmann – MLP-Stipendiatin aus dem Programm Join the best
Höhepunkte waren auch immer wieder Launches neuer Produkte, die bei Procter & Gamble auch intern zelebriert werden. Durch Plakate und sonstige kreative Hinweise angekündigt, wurden am Tag des Launch alle Mitarbeiter mit dem neuen Produkt versorgt, um dann über den Geschmack der neuen Pringles Gourmet oder den Geruch des neuen Febreze Raumsprays zu diskutieren. Höhepunkt war dabei sicherlich der neue Gillette Fusion, der auf einer Seite des P&G Gebäudes mit einem riesigen Plakat angekündigt und von jedem Kollegen gern in Empfang genommen wurde.