In der Schweiz ist alles ein bisschen anders – Stipendienprogramm von MLP

Mit MLP in der Schweiz
Da ich an meinem ersten Tag um 19.10 Uhr vor dem Supermarkt stand, ihn natürlich bereits geschlossen vorfand und daraufhin zum ersten Mal in meinem Leben 6 Euro für einen Döner gezahlt habe, machte ich mich am zweiten Tag direkt auf, um meinen leeren Kühlschrank zu füllen. Obwohl ich mich vorher bereits auf das höhere Preisniveau eingestellt habe, musste ich doch recht schlucken, als die Kassiererin knapp 100 Schweizer Franken von mir haben wollte. 60 Euro für Müsli, Joghurt, Nudeln und Klopapier?? Willkommen in der Schweiz, dachte ich mir…
Nachdem die Nahrungszufuhr erstmal gesichert war, ging es auf in die Stadt. Genf ist mit knapp 200.000 Einwohnern nicht sonderlich groß, vom Apartment läuft man in ca. 10-15 min direkt zum See. Kurz davor befindet sich auch die Haupteinkaufsstraße (Rue de Rive), wo man so ziemlich sämtliche Läden findet, die man benötigt. Ich habe mir dort erstmal einen Adapter gekauft, nachdem ich am Tag zuvor festgestellt habe, dass Steckdosen in Schweiz einzigartig gebaut sind und selbst mein Travelkit (angeblich für weltweiten Einsatz) mir nichts nutzte.
Beim Schlendern durch die Straßen merkt man schnell: Genf ist eine Stadt, wo sich viel Geld befindet. Indizien hierfür lassen sich nicht nur anhand der der Anzahl der Privatbanken, die rund um den See verstreut sind, festmachen, sondern auch an den Läden in der Rue du Rhone (Louis Vuitton, Armani, Bulgari, Breguet, Chopard und viele weitere Labels sind hier präsent) und vor allem an den Autos, die durch die Stadt fahren. So war es keine Seltenheit, dass mal ein Mercedes SLK, ein Porsche Turbo S und ein Aston Martin hintereinander an einer Ampel warten.