Woche Nr. 6: Auslandspraktikum in Indonesien

Auslandspraktikum Indonesien – MLP Stipendienprogramm
Wieder eine Viertageswoche, die wie im Fluge verging. Dazu beigetragen hat vor allen Dingen, dass ich Dienstag auf dem ganztägigen MDRT Meeting war. MDRT steht für Million Dollar Round Table und ist eine Art Bonusmeilenprogramm für Policenverkäufer. Es war ganz spannend zu sehen, mit wie viel Geschick die Redner die anwesenden Agents motivieren konnten. Motto des Tages: „If I could make it, you can make it!“ Am Donnerstag wurde dann der 11. Geburtstag von Allianz Indonesia gefeiert. Das ganze Büro wurde in der Nacht zum Donnerstag geschmückt und die einzelnen Abteilungen traten gegeneinander in einem Kostümwettbewerb an. Die Begeisterung und das Engagement, das dabei gezeigt wurde, haben mir deutlich gezeigt, dass der Arbeitgeber für den durchschnittlichen Indonesier eine echte Herzensangelegenheit ist – eine Erfahrung, die mir neu ist. Mittags wurde dann in Beisein aller Mitarbeiter die Geburtstagstorte angeschnitten. Auch hier wurde wieder viel gesungen und gefeiert. Eine solche Veranstaltung kann ich mir in Deutschland kaum vorstellen.

Auslandspraktikum in Indonesien – Stipendienprogramm von MLP
Am frühen Abend ging es schon wieder ins Wochenende, denn am Freitag war der indonesische Nationalfeiertag. Andrea, Stefanie, Yousuf und ich ließen diese Gelegenheit nicht ungenutzt: mit dem Nachtzug ging es noch am selben Abend nach Yogyakarte. Während Jakarta eindeutig das politische und ökonomische Zentrum darstellt, wird diese Stadt häufig als kulturelles Zentrum Javas angesehen. Und definitiv nicht zu unrecht: Hier treffen hinduistische, buddhistische und muslimische Einflüsse seit Jahrhunderten aufeinander und hier thronte ebenso lange der König von Yogyakarta über sein Reich in Zentraljava. Die Besichtigung von Borobodur, einem buddhistischen Tempel aus dem 8 Jahrhundert nach Christus und heute ein berühmtes Wahrzeichen Indonesiens, eine Besichtigung von Brambanan, eine nicht weniger eindrucksvolle hinduistische Tempelanlage, mit anschließendem Besuch des Brambanan Ballets (sehr empfehlenswert) und eine Hiking-Tour zum Mount Merapi, einer der aktivsten und gefährlichsten Vulkane der Welt, ließen definitiv keine Langeweile aufkommen. Ziemlich müde bestiegen wir folgegemäß am Sonntagabend unseren Nachtzug zurück nach Jakarta.