Blue Man Group, „Hoch soll sie leben“ und: Bis Bald!: 17. bis 23. und letzte Woche

Praktikum Niederlande – MLP Programm Join the best

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Mit dem neuen Jahr war ja auch ein neues Quartal angebrochen, was für unser Team ein neues Team-Event bedeutete: Die Blue-Man Group – bekannt u.a. aus der Intel Fernsehwerbung – trat gerade in Amsterdam auf, und wir hatten Karten bekommen, die sogar ein Treffen der „Blauen Männer“ backstage einschlossen. Es wurde echt ein toller Abend! Außerdem war Priscilia, die ich hier ganz am Anfang meines Praktikums kennen gelernt hatte, inzwischen für IBM in Brüssel, und ich hatte ihr fest versprochen, dass wir uns noch einmal sehen, bevor ich zurück nach Deutschland gehe. Und weil die Zugverbindung Den Haag-Brüssel nicht nur sehr billig ist (hin und zurück insgesamt ca. 35,- €, da freut sich die Schwäbin), sondern auch noch schnell ist (ca. 2 Stunden einfache Fahrt), habe ich sie dort über’s Wochenende besucht, sie hat mir Brüssel gezeigt, und am Abend haben wir zusammen mit einigen Iren den St.-Patrick’s-Day im Brüsseler Automuseum gefeiert, das für diese Nacht zur Bar mit Tanzfläche umfunktioniert worden war. Auch hatten sich für die letzten Wochen noch einige Besucher angekündigt, mit denen ich dann nicht nur in Den Haag noch einiges besucht habe, sondern auch einiges im weiteren Umland, u.a. Arnheim mit dem beeindruckenden „Airborne-Museum“ zur Operation „Market Garden“ der Alliierten im Rahmen der Schlacht von Arnheim und dem nahe gelegenen Hotel „Bilderberg“, das den gleichnamigen, jährlichen Treffen von internationalen Größen aus Politik, Wirtschaft und Medien seinen Namen gab.

Auslandspraktikum Niederlande – MLP Stipendienprogramm Join the best

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Mit den letzten Wochen brach die Endphase für mein Paper und die Abschlusspräsentationen an. Daneben hatte ich auch noch einige Fluiddynamik-Rechnungen abzuschließen und Besprechungen und Tele-Konferenzen mit der Software-Firma, die das Software-Tool entwickelt.

Zum „Warmlaufen“ für die abschließende Präsentation vor Assesoren, präsentierte ich dann mein Projekt vor der ganzen Abteilung. Und weil meine Kollegen teilweise in den USA sitzen, wurde meine Präsentation life über Videokonferenz dorthin übertragen. In der letzten Woche stellte ich meine Ergebnisse den offiziellen Praktikums-Assessoren vor, die mir dann hinterher ein genaues Feedback sowohl zur fachlich Leistung als auch zu „Soft-Skill-Fragen“ gaben. Puh, nervös war ich schon, ob denn die Video-Verbindung stehen würde, welche Fragen die vielen Ingenieure haben würden, usw. Aber am Ende ging alles glatt, und beide Präsentationen wurden sehr positiv aufgenommen.

Ja, und dann hieß es Abschied nehmen von so vielen Leuten: Von der Shell-Student-Society und meinen Kollegen, die Kaffee und Kuchen organisiert hatten. Jan-Jette hatte eine Rede vorbereitet, und ich habe ein Abschiedspräsent bekommen. Als ich es öffnete, meinte Jan-Jette mit einem Grinsen: “You know, what’s in there…“ Und natürlich: Das Bataafs-Orchester hatte angefangen, ein modernes Ballett von Strawinsky zu proben – eine Knochenarbeit, was mich zu so manch einer abfälligen Bemerkung über Strawinsky verführt hatte, und so bestand das Abschiedspräsent unter anderem aus einer Strawinsky Aufnahme. (Jan-Jette: “So, that you know, how it should sound…”). Dann kam natürlich die letzte Probe mit dem Bataafs-Orchester (oh ja, natürlich haben wir wieder Strawinsky geprobt…), und weil alle wussten, dass es meine letzte Probe sein würde, stimmte das Orchester zum Beginn der Probe „Hoch soll sie leben“ an. An meinem letzten Tag bei Shell kam dann sogar der Pförtner aus seinem Häuschen um sich persönlich von mir zu verabschieden!

Nach all dem ging es ans Packen für die Heimreise, was mich zu der Frage führte, warum am Ende des Koffers immer noch so viel Zeug übrig ist: Als ich es endlich geschafft hatte, alles irgendwie zu verpacken – einige Paar Socken mussten noch in die Laptop-Tasche auswandern – da kam Lilian freudestrahlend mit drei Päckchen an – meinen Abschiedsgeschenken. Oh Mann.

Jetzt heißt es aber ab nach Hause und Diplomarbeit schreiben. Denn wie heißt es so schön: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Was meinen Kollegen Ivo zu der Bemerkung führte: “…but you also could say, it has two beginnings.“ – Wie Recht er hatte: Meine Präsentationen haben einen guten Eindruck hinterlassen, und ich habe mehrere Möglichkeiten für eine weitere Laufbahn bei Shell. Außerdem kommen Jan-Jette und Marceline im Sommer zu Besuch, und im Juni hat das Bataafs-Orchester sein nächstes Konzert, zu dem ich zurück nach Den Haag kommen werde.
Das alles machte aus den Abschieden also ein „Bis Bald!“ (und auch das war schon schwer genug).

An dieser Stelle ein ganz großes Danke an Frau Schoch und MLP. Durch „Join the best“ habe ich nicht nur viele neue Leute kennen gelernt, sondern war in einer Zeit, in der alle von Energie und Energiepolitik reden, bei Shell mitten drin.

Karen Schmid hat das Praktikum über das Stipendienprogramm Join the best bekommen. Das Join the best Programm vergibt jährlich ca. 15 Stipendien für internationale Praktika. Finanziert wird das Praktikantenprogramm von der MLP Finanzdienstleistungen AG. Die Stipendiaten werden im Rahmen eines Assessment Centers auf dem MLP-Campus unter den Bewerbern ausgewählt.