Ich bin von meiner zweiwöchigen Reise durch Südafrika zurück und jetzt gibt’s natürlich auch Einiges zu berichten.

Auslandspraktikum Johannesburg – MLP Stipendienprogramm Join the best
Bevor es von Johannesburg aus nach Port Elizabeth losging, konnte ich mein Seitenklappen-Projekt noch endgültig abschließen. Alle Optimierungen wurden in Zeichnungen umgesetzt und die Serienproduktion kann beginnen. An dieser Stelle auch schon ein großes Dankeschön an meine Vorgesetzten bei MAN, die mir dieses unglaublich spannende Projekt anvertraut haben. Und mit einem erfolgreich abgeschlossenen Projekt machte der Urlaub natürlich noch mehr Spaß.
Nachdem meine Freundin in Johannesburg gelandet war und wir den ersten Tag in einem Naturreservat zum Sichten von Nashörnern, Giraffen, Zebras und Co. genutzt hatten, ging es am zweiten Tag mit dem Auto in das über 1100 km entfernte Port Elizabeth. Am Tag darauf besuchten wir dort den Addo Elephant Park und sahen nicht nur Elefanten, sondern auch Büffel, Antilopen, Straußen und Gnus. Am Abend ging’s weiter nach Plettenberg Bay und damit zum ersten Ort der weltbekannten „Garden Route“. Und hier erwartete uns auch gleich ein erstes Highlight: Als wir beim Abendessen auf der Terrasse direkt am Strand saßen, sprangen nur unweit von der Küste Wale meterweit in die Luft – ein atemberaubendes Erlebnis.

Praktikum Südafrika – Join the best Stipendium eine Initiative von MLP
Am darauf folgenden Tag besuchten wir den Tsitsikamma National Park und unternahmen dort eine lange Wanderung durchs Dickicht des afrikanischen Urwaldes, über die längste Hängebrücke Südafrikas bis hin zu einem hochgelegenen Aussichtspunkt. Weiter ging’s noch am selben Tag ins Robberg Island Nature Reserve, wo einen – wie der Name schon vermuten lässt – jede Menge Robben erwarteten.
Die nächste Station unserer Reise war Knysna, wohl einer der schönsten Orte der Garden Route. Im dortigen Featherbed Nature Reserve hatten wir die wohl beeindruckendste Aussicht unserer Reise: Die Kliffs der Hafeneinfahrt von Knysna. Nicht umsonst liegen hier bereits dutzende Schiffswracks.
Am nächsten Tag war dann sportliche Betätigung angesagt: mit dem Kanu ging es mitten in den Urwald – oder genauer gesagt ins Wilderness Nature Reserve – mit Endstation an einem Wasserfall.
Ein tierisches Erlebnis bescherte uns am darauf folgenden Tag der Besuch einer Straußen-Farm in Oudtshoorn. Hier leben etwa 97% der Straußen-Weltbevölkerung. Und hier konnte man die Tiere nicht nur füttern oder „küssen“, sondern sogar reiten.
Weiter ging unsere Reise zum südlichsten Punkt Südafrikas und somit auch zu dem Punkt, an dem sich indischer und atlantischer Ozean treffen, dem Cape Agulhas. Denselben Tag nutzen wir noch zum Whale-Watching. Zwischen September und Oktober kommen an die Küste – vor allem rund um Hermanus – dutzende Wale, bei denen man fast vermuten kann, dass sie das große Publikum dort genießen.
Bei strahlendem Sonnenschein besuchten wir am Tag darauf das Kap der guten Hoffnung und gelangten am selben Abend noch zum Ziel unserer Reise, nach Kapstadt. Und dort verzichteten wir natürlich auch nicht auf das volle Touristenprogramm: Tafelberg, Robben Island, V&A Waterfront, Camps Bay und ein Weingut in den Winelands, um nur die größten Highlights zu nennen.

Auslandsstipendium Johannesburg – MLP Praktikantenprogramm Join the best
Und dann war die Reise auch schon wieder zu Ende. Die letzte große Etappe hieß 1400 km zurück nach Johannesburg und von dort aus für meine Freundin wieder zurück nach Deutschland. Für mich selbst sind es noch zweieinhalb Wochen, dann heißt es auch für mich Abschied nehmen…