Join the best Blog Eine Initiative von MLP

Gegen Ende des Sommers standen viele Abschiede an und unsere Praktikantentruppe wurde nach und nach kleiner, da viele ihr Praktikum beendeten und sich auf den Weg zurück zu ihren Universitäten oder erst mal in den wohlverdienten Urlaub machten. Für mich bestand die Gelegenheit an einigen Abschlusspräsentationen teilzunehmen, um so einen Eindruck davon zu gewinnen, was in einigen Wochen auf mich zukommen sollte.

Auslandspraktikum Eike Hartmann – MLP-Stipendiatin aus dem Programm Join the best

Höhepunkte waren auch immer wieder Launches neuer Produkte, die bei Procter & Gamble auch intern zelebriert werden. Durch Plakate und sonstige kreative Hinweise angekündigt, wurden am Tag des Launch alle Mitarbeiter mit dem neuen Produkt versorgt, um dann über den Geschmack der neuen Pringles Gourmet oder den Geruch des neuen Febreze Raumsprays zu diskutieren. Höhepunkt war dabei sicherlich der neue Gillette Fusion, der auf einer Seite des P&G Gebäudes mit einem riesigen Plakat angekündigt und von jedem Kollegen gern in Empfang genommen wurde.

Nachdem die erste Hälfte meines Praktikums sehr schnell vergangen war, stand eine Zwischenevaluation und eine Besprechung der weiteren Schritte meines Projektes an. Eines der Ergebnisse war, mich zusätzlich zu meinem Projekt mit kleineren Projekten aus dem Tagesgeschäft zu betrauen, um mir die Gelegenheit zu geben, einen Einblick in die alltäglichen Aufgaben zu gewinnen. Dafür sollte ich in der Folge ca. 20% meiner Arbeitszeit nutzen. Diese zusätzlichen Aufgaben gaben mir die Gelegenheit, enger mit meinem Team zusammenzuarbeiten und ich gewann auch viele Erkenntnisse und Ideen, die sich bei meinem Hauptprojekt als äußerst nützlich herausstellen sollten.

Join the best Stipendienprogramm von MLP

Praktikum Philipp Reinisch – Stipendiat MLP Join the best

Praktikum Philipp Reinisch – Stipendiat MLP Join the best

Endlich sind sie da – nach langen Wartezeiten und einigen Problemen mit den Zulieferern sind jetzt alle Teile meiner Seitenklappen da. Die letzten beiden Wochen war ich also nur damit beschäftigt, die Montage und den Einbau bei unserem Prototypen zu kontrollieren und zu optimieren. Gott sei Dank gibt es nur wenig Optimierungsbedarf. Der Schließmechanismus funktioniert hervorragend, nur beim Scharnier musste ich ein paar Kleinigkeiten ändern. Es ist fördernd und fordernd zugleich, hier mit so viel Verantwortung betraut zu werden, macht aber auf alle Fälle jede Menge Spaß. Und wenn man das langwierig geplante Projekt dann endlich am Bus sieht, macht es einen auch stolz.

Die beiden Wochenenden nutzte ich dafür eigentlich nur zur Entspannung. Lediglich einen kleinen Ausflug unternahm ich zu den Sterkfontein Caves, die Teil des Cradle of Humankind sind – seines Zeichens UNESCO Weltkulturerbe.

Join the best – Das internationale Praktikumsprogramm von MLP

Auslandsstipendium Genf – MLP Praktikantenprogramm Join the best

Auslandsstipendium Genf – MLP Praktikantenprogramm Join the best

Rund um Themen wie Work-Life-Balance, Ernährung, Umgang mit Stress, gesunder Schlaf und Sport ging es in der Wellbeing Week, die Mitte September stattfand. Dort bestand die Möglichkeit, Workshops zu diesen Themen zu besuchen oder sich über die zahlreichen Angebote für Arbeitnehmer zu informieren. Wie wichtig das Wohlergehen der Mitarbeiter für Procter & Gamble ist, machte der Eröffnungsredner deutlich – CEO A.G. Lafley.

Schweiz-Praktikum - MLP Stipendienprogramm

Schweiz-Praktikum - MLP Stipendienprogramm

Auch privat habe ich die Aufforderung nach sportlicher Betätigung aufgegriffen und habe mich am darauffolgenden Wochenende mit drei weiteren wagemutigen Praktikanten aufgemacht, um den Mont Blanc bis auf 2000 Meter zu besteigen und dort ein Gletscherfeld zu besichtigen. Auch darüber hinaus hinterließ die Wellbeing Week einige Spuren. Aus den Snackautomaten verschwanden einige leckere aber ungesunde Dinge und im Untergeschoss verblieben drei Power Nap Stationen, die während eines anstrengenden Arbeitstages, die Gelegenheit geben für einige Minuten abzuschalten.

MLP Stipendienprogramm Join the best

Gelegenheit von den Erfahrungen meiner Kollegen zu erfahren, ergaben sich während Lunchdates oder bei einer Kaffeepause. So nahm sich meine Managerin ausgiebig Zeit, mir von ihrer persönlichen Karriere auf drei Kontinenten zu berichten und mir einen Eindruck zu geben, wie eine Karriere bei P&G aussehen kann. Insgesamt stehen meine Kollegen immer für Fragen zur Verfügung und sind ausgesprochen hilfsbereit. Eine gute Gelegenheit für Smalltalk ergab sich in der dritten Woche, als zunächst der Strom ausfiel und dann ein Feueralarm die Evakuierung des Gebäudes veranlasste, nachdem Handwerker eine Leitung angebohrt hatten.

Join the best Praktikantenprogramm – Eine Stipendienprogramm von MLP

Vom Essen in Tokio bin ich begeistert. Von japanischen über chinesische und andere asiatische bis hin zu europäischen Restaurants findet sich alles, was das Herz begehrt. Die meisten japanischen Gerichte, an denen ich mich bisher versucht habe, basieren auf Reis oder Nudeln. Die Gemüseportionen sind – wahrscheinlich auf Grund des hohen Beschaffungspreises – eher klein, werden aber durch üppig Reis und schmackhafte Fleischportionen ausgeglichen. Letztere sind eigentlich immer in kleine Scheiben oder Stücke geschnitten, damit man sie gut mit den Stäbchen greifen kann. Da ich mit diesen nichts schneiden kann, ist es mir durchaus erlaubt, einfach ein Stück abzubeißen und es wieder auf den Teller zu legen. Selbst Nudelsuppe wird in Japan mit den zwei Holzstäbchen und nur einem kleinen Löffel zu sich genommen. Ich muss mir richtig Mühe geben, dabei auch etwas zu schlürfen, um nicht den Eindruck zu erwecken, es würde mir nicht schmecken. Dabei stelle ich fest, wie sehr ich mich an gewisse Umgangsformen der deutschen Gesellschaft gewöhnt habe.

Auslandspraktikum Japan – MLP Stipendienprogramm Join the best

Auslandspraktikum Japan – MLP Stipendienprogramm Join the best

Fisch, ob roh, gekocht oder gebraten, ist in Japan sehr beliebt. In keinem anderen Land der Welt wird so viel Fisch konsumiert wie hier. Sushi oder geräucherter Aal sind nur einige der Spezialitäten, die ich mir nicht entgehen lasse. Einmal habe ich mit Arbeitskollegen in der Nähe des Tsukiji, dem größten Fischmarkt der Welt, Mittag gegessen. Wie erstaunt ich war, als mir statt eines Thunfischsteaks ein ganzer Thunfischkopf serviert wurde, lässt sich vielleicht noch am Foto ablesen. Aber wie immer hat sich die japanische Küche nicht schmälern lassen und ich konnte mich mit einem sehr leckeren Gericht stärken.

Über das Join the best Programm von MLP hat Danny Rösler ein Stipendium für ein Praktikum in Tokio bei der bei T-Systems bekommen. Jedes Jahr vergibt MLP im Rahmen dieses Programms Stipendien für Auslandspraktika bei renommierten Partnerfirmen.

Join the best Stipendienprogramm für Auslandspraktika von MLP

So langsam mache ich mir Sorgen um mein Gepäck: 30kg aufgeben und 10kg hört sich vielleicht viel an. Lebt man jedoch für längere Zeit im Ausland und geht einkaufen, dann kann das deutlich zu wenig sein. Na ja, man wird sehen… Der Abschied wird mir nicht so schwer fallen, denn ich komme ja wieder. Mit meinem Betreuer habe ich vereinbart, dass ich den Theorieteil meiner Diplomarbeit in Deutschland schreibe und dann noch einmal nach Singapur zurückkehre um meine Arbeit zu präsentieren. Darauf freue ich mich heute schon.

Zum Abschluss meines kleinen Reisetagebuches möchte ich noch die Gelegenheit nutzen und mich bei verschiedenen Menschen bedanken.

Zu allererst möchte ich mich herzlichst bei meinen Kollegen in Singapur für die tolle Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist, ein so interessantes Projekt eigenständig bearbeiten zu dürfen.

Ebenso bedanke ich mich bei den Verantwortlichen von BASF, die durch Ihre Entscheidung beim finalen AC in Wiesloch mir die Chance gegeben haben, dieses Praktikum überhaupt antreten zu dürfen. Und nicht zu vergessen MLP: „Join the best“ ist ein tolles Projekt, das ich Jedem weiterempfehlen kann.

Herzlichen Dank an Alle. Es war ein unglaublich tolles Erlebnis, an das ich noch lange denken werde!

Stefanie Prauka hat Ihr Auslandspraktikum bei der BASF in Singapur über das internationale Praktikumsprogramm Join the best bekommen. Dieses Praktikumsprogramm wurde 2005 von MLP ins Leben gerufen. Jährlich werden darüber ca. 15 Stipendien für Auslandspraktika von MLP vergeben.

Auslandsstipendium Südafrika – MLP Programm Join the best

Auslandspraktikum Johannesburg – MLP Stipendienprogramm Join the best

Auslandspraktikum Johannesburg – MLP Stipendienprogramm Join the best

Da wir mit unserer neuen Busserie kurz vor Serienbeginn stehen, gibt es momentan dementsprechend viele Arbeiten zu erledigen. Zeichnungen müssen auf den aktuellen Stand gebracht werden, mit Zulieferern muss verhandelt werden, einzelne Teile noch konstruiert werden, gleichzeitig auch noch der Prototyp vollendet werden,… Kurz gesagt, es gibt jede Menge Arbeit.

Außerdem bin ich auch mit sog. Care-Paket-Listen beschäftigt. Hiermit werden in Deutschland alle Teile nachbestellt, die bei den ersten Chassis-Lieferungen – die Chassis für unsere Busse kommen aus Deutschland – nicht eingepackt waren. Und so war auch das erste Wochenende dieser drei Wochen schnell vorüber, da hier fleißig gearbeitet wurde.

Am zweiten Wochenende kam ich zum ersten Mal in die wohl schönste Stadt Südafrikas – Kapstadt. Von Freitag bis Sonntag besuchte ich meine dort schon seit 12 Jahren lebende Cousine. Da ich Freitag nach der Arbeit los flog, begann meine Entdeckung Kapstadts erst am Samstag, dafür aber umso früher. Allerdings ist man dort als deutscher Frühaufsteher eindeutig fehl am Platze. Die Uhren ticken ein wenig langsamer und die Straßen füllen sich frühestens gegen zehn. Nach einem Spaziergang durch die Waterfront und einem Besuch im Seaside Aquarium gaben die für die Jahreszeit typischen Wolken den atemberaubenden Blick auf den Tafelberg frei. Ich nutzte die Chance sofort und buchte eine Hafenrundfahrt, von der aus man eine tolle Sicht hatte.

Auslandspraktikum Johannesburg – MLP Stipendienprogramm Join the best

Auslandspraktikum Johannesburg – MLP Stipendienprogramm Join the best

Typisch touristisch hüpfte ich am Nachmittag auf einen der Doppeldecker-Sightseeing-Busse und bekam so in kurzer Zeit fast ganz Kapstadt zu sehen. Unter anderem fuhren wir auch durch Camp Bay – einem noblen Stadtteil Kapstadts zwischen Atlantik und Tafelberg.

Am Sonntag wagten meine Cousine und ich trotz schlechten Wetters die Fahrt auf dem Chapman’s Peak Scenic Drive in Richtung des Kaps der guten Hoffnung. Leider wurden wir erst auf dem letzten Teil unseres Ausflugs entlohnt, wo die Wolken den Blick auf den Atlantik freigaben. Und so endete das kurze Wochenende auch schon wieder viel zu schnell und mit dem Flieger ging es zurück nach Johannesburg.

Am dritten Wochenende besuchten mein Praktikantenkollege und ich den Hartebeesport Dam – einen von Johannesburg etwa 100km entfernten Stausee. An dessen Rande kann man mit stets herrlicher Aussicht auf einem Flea Market shoppen. Außerdem besuchten wir einen Tierpark, der zugleich auch noch eine Rundfahrt auf dem Stausee anbot.

Die Wochen zwölf bis siebzehn: „Mit dem Fahrrad?!?“, „Peter und der Wolf“ und: DEUTSCHLAND IST WELTMEISTER!!

Praktikum Niederlande – Join the best eine Initiative von MLP

Praktikum Niederlande – Join the best eine Initiative von MLP

Ein neues Jahr – ein neues Testdesign für einen Teil unseres Projektes. Allerdings ein deutlich Komplizierteres, und so musste ich mich erst mal wieder neu rein denken, um dann wieder Berechnungen daran durchführen zu können. Außerdem begann ich einen „Report“ über meine Arbeit zu schreiben, der Erklärungen und Fragen zu meinem Projekt beantworten soll, und nach dem Druck dann innerhalb von ganz Shell zugänglich sein wird. Daneben verabschiedete sich mein Kollege Ivo in ein anderes Team, so dass wir zu seinen Ehren ein wirklich ausgezeichnetes Team-Abendessen hatten, bei dem – wie sollte es auch anders sein- der französische Kollege den Wein aussuchte. Zu dem Essen selbst sind unser Teamchef, Jan-Jette, Ivo und ich übrigens mit dem Fahrrad gefahren: Teamchef voraus, wir anderen hinterher, und Jan-Jette erklärte mir vom Fahrrad aus einige Rijswijker Gebäude, oder um es mit seinen Worten zu sagen: „That’s the touristic tour for you.“.

Einige Wochen später kündigten sich dann an der niederländischen Küste der Orkan „Kyrill“ an. Doch während es in Hamburg bereits Sturmflutwarnungen gab, fuhren die Niederländer weiter fröhlich mit dem Fahrrad zur Arbeit…Wenn es um’s Radeln geht, lassen die Niederländer sich wirklich nicht so schnell aus dem Konzept bringen!

Doch die Woche hat nicht nur fünf Tage, sondern noch zwei für’s Wochenende: Geplant war eigentlich nach Heidelberg zum diesjährigen finalen „Assessment-Center“ zu fahren. Doch „Kyrill“ hatte die Verbindung Holland-Deutschland komplett lahm gelegt. Und die Frage, wann denn wieder ein Zug nach Deutschland fährt wurde mit einem gelassenen „perhaps tomorrow“ beantwortet.

Aber es gab ja noch Amsterdam mit u.a. einer absolut genialen Sonderausstellung zum Expressionismus, und noch viel mehr, so dass es nicht langweilig wurde. Und üben musste ich ja auch noch: Die beiden „Peter und der Wolf“-Konzerte standen auf dem Programm. Das kennt wohl jeder noch aus seiner Kindheit, und so spielte das „Bataafs Orkest“ vor jeweils 200 Grundschulkindern aus Den Haag. Die reagierten dann auch mit wirklicher Begeisterung: Die Vorstellung der verschiedenen Instrumente des Orchesters am Anfang wurde mit lauten „Bravo!“-Rufen quittiert, und beim Erscheinen des „großen, bösen Wolfes“ rutschten viele etwas tiefer in die Bänke, und es war so still, dass man eine Münze hätte fallen hören.

Ansonsten brachten diese Wochen auch wieder einige Einladungen zu Jan-Jette und Marceline mit sich. Und weil mir ein Gericht ganz besonders gut schmeckte, versorgten mich die beiden nicht nur mit dem Rezept, sondern Jan-Jette brachte später kurzerhand auch noch die passende Grundzutat mit ins Büro. Außerdem wurde Deutschland Handball-Weltmeister!! Da habe ich echt bereut, nicht daheim zu sein. Obwohl – die hitzige Diskussion mit meinem französischen Kollegen über das Halbfinalsspiel haben dann doch einiges wieder wettgemacht.

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