Join the best Blog Eine Initiative von MLP

Nach neun herrlichen Tagen, 6 davon auf Bali und 3 in Sumatra, hatte ich heute wieder meinen ersten Arbeitstag. Am Sonntag, den 12.08 machen Niels, ein Freund aus Köln, und ich uns auf nach Bali. Das Allianz Cup Finale haben wir leider gegen das Head Office Team verloren, aber in Hinblick auf den bevorstehenden Urlaub ist dies nur noch relativ. In Denpasar gelandet werden wir von einem Mitarbeiter einer Tauchschule abgeholt und anschließend geht es nach Ahmed, etwa 2 Autostunden nördlich von Denpasar.

Da Niels bereits seinen Tauchschein hat, trennen sich am ersten Tag unsere Wege und während Niels das Liberty Wrack in Tulamben betaucht, vergnüge ich mich mit Sidarta, meinem Tauchlehrer, im Pool. Aber selbst das Pooltauchen ist schon großartig und so sehe ich voller Vorfreude meinem ersten Open Warter Tauchgang entgegen.

Ahmed an sich ist ein verträumtes Fischerdorf, in dem außer Tauchen und Trekking nicht viel zu unternehmen ist und da sich beides nicht gerade gut vereinen lässt, enden unsere Tauchgänge meistens am Pool der Tauchschule und für mich leider auch viel zu oft vor dem Fernseher, Schulungsvideos ansehen.

Am Dienstag Morgen stehen wir in aller Hergotts Frühe auf und fahren mit den Fischern raus. Leider geht uns kein Thunfisch an den Haken, aber dennoch war der Sonnenaufgang das frühe Aufstehen wert. Um 8 Uhr sind wir an der Tauchschule verabredet und es geht zum Liberty Wrack, meinem ersten Open Water Dive! Die USAT Liberty wurde während des Zweiten Weltkrieges von japanischen U-Booten torpediert und sank anschließend vor der Küste Balis. Während eines Vulkanausbruches 1963 wurde das Wrack von den Lavaströmen erfasst, in tiefere Gewässer gedrückt und ist heute der Tauchspot Balis.

Der Tauchgang ist absolut genial und die Unterwasserwelt fantastisch. Es ist als tauche man in einem riesigen Aquarium. Mitten in einem der teilweise eingefallenen Laderäume posiert ein großer Barrakuda. Dazu ein Paradies an Hardkorallen, Kugel-, Klaun- und anderen bunten Fischen, deren Namen ich aber erst noch mal nachschlagen muss, machen diesen Morgen unvergesslich. Der zweite Tauchgang an diesem Tag führt uns an die Tulamben Wall. Die beiden Tauchspots sind zwar gerade mal ein paar hundert Meter voneinander entfernt, aber dennoch Grund auf verschieden. Der Anblick an der Tulamben Wall hinunter in die Tiefe ist eindrucksvoll.

Am Mittwoch, dem letzten Tag meines Tauchkurses gehen Sidarta, Niels und ich „vor der Haustür“ tauchen. Von der Tauchschule aus gehen wir in unseren Shorties runter zum Strand, wo bereits unser Tauchgerät steht. Vom Steinstrand geht es direkt ins Wasser und nachdem ich mich an das noch etwas ungewohnte Gefühl unter Wasser zu atmen gewöhnt habe, sehe ich meinen ersten Weißspitzen Riffhai und viele Blaupunkt Rochen. Um 7 Uhr abends geht es dann zu unserem dritten Tauchgang an diesem Tage zurück ans Liberty Wrack, zum Nightdive. Nachdem wir den Donnerstag am Strand verbracht haben, zieht es uns am Freitag noch einmal zur Pressluftflasche und wir machen zwei tolle Tauchgänge am Monkey Reef.

Am Freitag machen wir uns auf nach Ubud, einem kleinen Künstlerdorf. Wir besuchen unter anderem die nahe gelegene Tempelanlage Gunung Kawi, die ich zwar schon aus meinem ersten Aufenthalt auf Bali kenne, aber unbedingt Niels zeigen möchte.

Schließlich heißt es am Samstag „Bis bald Bali“ und es geht zurück nach Jakarta.

Nach einigen Problemen am Flughafen in Denpasar landen wir eine Stunde später als geplant in Jakarta. Nun heißt es schnell duschen, umziehen und ab ins Jakarta Convention Center zum Allianz Konzert. Da Dorien und ich bei den Vorbereitungen zum Konzert mitgeholfen haben, sind wir auch an diesem Abend eingebunden. Wir verteilen give aways und sehen die indonesischen Superstars, von denen ich aber keinen auf der Straße wieder erkennen würde, von ganz Nah.

Die Stimmung ist großartig, die Bands einfach klasse und alle begeistert von dem Konzert. Um 12 Uhr nachts sind wir wieder an meinem Apartment und nun heißt es wieder Sachen packen, Morgen früh geht es nach Sumatra.

Mit MLP in Indonesien

Mit MLP in Indonesien

In Sumatra gelandet, führt unser Weg uns nach Bukit Lawang am westlichen Rand des Leuser National Parks. Dort angekommen entscheiden wir uns spontan zu einem zweitägigen Djungeltrip. Wir engagieren einen Guide namens Salim und so geht es bereits mittags ab in den Dschungel. Auf unserem Weg sehen wir fünf Orang Utans und als wir abends unser Zelt erreichen, sind wir alle total erschöpft. Nach einem lustigen Abend mit vielen Spielen machen wir uns am nächsten Morgen noch tiefer in den Djungel auf. „Bukit Lawang“ heißt übersetzt „Tor zu den Bergen“, was wir auch zu Genüge in unseren Beinen zu spüren bekommen. Die Nacht über hat es geregnet und so sind vor allem die Abstiege über die schlammigen Pfade ein kleines Problem. Gegen drei Uhr mittags erreichen wir schließlich einen größeren Fluss und Endpunkt unserer kleinen Safari. Am Flussbett angekommen, erwarten uns schon Salims Assistenten und wir lassen uns auf Reifen den Fluss hinunter ins Dorf, aus dem wir gestartet sind, zurücktreiben.

Am Dienstag genießen wir den Tag, schauen noch kurz bei einer Fledermaushöhle vorbei und machen uns am Nachmittag wieder auf nach Medan. Es regnet in Strömen und so bekommen wir auf dem Weg nach Medan das ein oder andere voll gelaufene Schlagloch total mit. Unser Flieger startet diesmal planmäßig und wir erreichen nachts, total erschöpft aber glücklich, Jajaja Jakarta!

Praktikum in Sydney – Auslandspraktikum über MLP

Praktikum in Sydney – Auslandspraktikum über MLP

Das erste richtige Wochenende in Sydney vergeht wie im Flug. Bei uns im Haus sind täglich die Handwerker und unser landlord schleppt ständig neue Möbel, Küchenutensilien, Teppiche etc. von Ikea (ja auch das gibt es hier!) an. Seit Freitag dürfen wir auch in die Küche, d.h. endlich mal wieder selber etwas kochen. Neben Aufräumarbeiten im Haus und Besorgungen verbringe ich das Wochenende damit, meine unmittelbare Umgebung zu erkunden. Am Samstag stürzen meine 4 Mitbewohner (alle deutsche Austauschsstudenten) und ich uns ins Nachtleben Sydneys und tanzen bis in die frühen Morgenstunden. Den Sonntag verbringen wir bei schönem Wetter mit Sight Seeing am Hafen und im Stadtteil The Rocks. Wenn das Wetter jeden Sonntag so schön ist, habe ich dem australischen Winter absolut nichts entgegenzusetzen!

In der zweiten Arbeitswoche kümmere ich mich in erster Linie um die Konzeption des Fragebogens. Wir stellen fest, dass das Timing enger als erwartet ist, da allein für den Druck schon bis zu acht Werktage einkalkuliert werden müssen. Deshalb müssen die Fragen so schnell wie möglich stehen, damit das Creative Department möglichst kurzfristig mit dem Layout beginnen kann. Noch am Montag Abend sitzen Gerrad, Oliver (COO) und ich zusammen und besprechen meinen ersten Entwurf. Nach der Überarbeitung und erneuter Rücksprache sind wir soweit, das Creative Department zu briefen. Es wird vier verschiedene Fragebögen geben, je nach Medium, durch das der jeweilige Kunde Doubleday kontaktiert hat, d.h. Brief, Telefon, Email, IVR (Interactive Voice Response system). Dabei bitten wir die Kunden darum, uns Fragen zu ihrer letzten Erfahrung mit dem Member Care Team sowie dem allgemeinen Service Level zu beantworten.

Alternativ zur Beantwortung per Brief wollen wir auch die Möglichkeit anbieten, den Fragebogen online auszufüllen. Hierfür findet am Freitag ein Meeting mit der Internet Managerin von Doubleday statt.

auslandspraktikum-london-mlp-programm-08An einem Donnerstag ging das Office zusammen zum Paintball spielen. Macht riesig Spaß, und wer zu Schulzeiten mal Counter-Strike gespielt hat, ist auch relativ konkurrenzfähig. Denn eigentlich ist es fast das gleiche. Auch wenn man Kriegsspiele als bedenklich einstufen könnte, ist Paintball vor allem als Office-Event sehr geeignet, da es richtig zusammenschweißt, wenn man mal mit seinem Chef im Dreck liegt und Graben für Graben nach vorne robbt. Diese Art von Team-Event habe ich bisher noch in keinem Praktikum erlebt.

Shell – da denkt man erst mal an Tankstellen. Zeit, mit diesem Bild gründlich aufzuräumen: Die ersten zwei Wochen

Los ging’s mit einer detaillierten Einführung in die Sicherheitsbestimmungen – und einem anschließenden Test aus zehn Fragen, den man bestehen muss, will man bei Shell bleiben: Sicherheit wird hier groß geschrieben. Dann natürlich habe ich meine neuen Kollegen, insbesondere meinen Praktikumsbetreuer Jan-Jette kennen gelernt, die IT Umgebung musste eingerichtet werden, und natürlich ganz wichtig: Das Einlesen in Publikationen zum Bohren nach Öl im Allgemeinen und meinem Projekt im Besonderen. Es geht dabei – ohne zu viel verraten zu können – um eine neue Art zu bohren. Für die Entwicklung des Meißels muss man eine mit Partikeln versehene Bohrflüssigkeit im ganzen Bohrlochbereich steuern können. Diese neue Art zu Bohren spart Kosten und ist zudem umweltschonender! Allerdings müssen noch viele technische Detailfragen beantwortet werden – und genau darum kümmere ich mich.

Auslandspraktikum Niederlande – MLP Stipendienprogramm Join the best

Auslandspraktikum Niederlande – MLP Stipendienprogramm Join the best

Auch einige andere Praktikanten habe ich in diesen ersten Wochen schon kennen gelernt: die Shell Student Society lädt einmal pro Woche zum Lunch ein, wo man sich mit den anderen in Rijswijk tätigen Praktikanten austauschen kann. Die Internationalität der Praktikanten ist hierbei echt beeindruckend: Von Surinam über Venezuela, Russland, Australien, den USA, China und ganz Europa sind hier wirklich Leute mit den verschiedensten fachlichen Hintergründen und den verschiedensten Ländern anzutreffen, und ich bin die einzige Deutsche.

Außerdem war ich mit meiner Vermieterin und meinen Mitbewohnern beim Bowling (Lilian ist ein ehemaliges Mitglied der niederländischen Bowling-Nationalmannschaft!!) und in der zweiten Woche beim Teamevent dieses Quartals dabei: Kanufahren, Bogen- und Armbrustschießen und ein anschließendes gemeinsames Abendessen, bei dem ich mich länger mit unserem Abteilungsleiter unterhalten habe, der mir von seiner Laufbahn bei Shell erzählt hat: Was in Rijswijk begonnen hatte, führte ihn über Venezuela, Neuseeland und Nigeria wieder zurück nach Holland – über mangelnde Internationalität kann man hier bei Shell also wirklich nicht klagen.

Auslandsstipendium Niederlande – MLP Programm Join the best

Auslandsstipendium Niederlande – MLP Programm Join the best

Die ersten beiden Wochenenden verbrachte ich damit Den Haag näher kennen zu lernen: Erst eine Stadtführung (die ich für die Eröffnung eines Kontos bei einer niederländischen Bank geschenkt bekommen habe…!!), ausgedehnte Streifzüge durch das Regierungsviertel und die noblen Botschafterviertel Den Haags, und – für einen Mathematiker ein Muss – ein Besuch im M.C.Escher-Museum, der ja für seine „unmöglichen Bilder“ weltberühmt wurde.

Das diesjährige Bewerbungsverfahren für das Join the best Programm der MLP Finanzdienstleistungen AG endete am 12. Dezember 2009. Das erfolgreiche Förderprogramm wird auch 2010 wieder von MLP initiiert.

Die Praktika starten 2010 und dauern je nach Unternehmen zwischen zwei und sechs Monaten.

Bewerbungsablauf MLP Programm für internationale Praktika

Qualität ist neben Safety ein anderer wichtiger Aspekt bei den Track-Arbeiten. So bin ich auch diese Woche im Tunnel unterwegs und dokumentiere die Ausführung der Epoxy- Arbeiten, Beschaffenheit der Baseplates und die Güte der Betonplatten der Tracks. Anschließend verfasse ich gemäß meiner Aufzeichnungen die, für die Gesamtbeurteilung wichtigen Quality Reports. Darauf aufbauend werden weitere Schritte hinsichtlich Repair-Works und Änderungen im Produktionsablauf auf Track-Alliance-Board Ebene diskutiert und implementiert.

Vom Queen Victoria Building aus, das sich mitten im Central Business District befindet, fahre ich an meinem ersten Arbeitstag mit dem Bus nach Lane Cove. Dieser Vorort ist im Norden Sydneys, wo Doubleday in einem Industriepark liegt. Dass der Weg zur Arbeit etwa eine Stunde dauert, stört mich nicht weiter, denn von nun an darf ich täglich morgens und abends über die Harbour Bridge fahren und diesen fantastischen Ausblick auf das Opera House und die Skyline der Stadt genießen!

Sydney-Praktikum - MLP Stipendienprogramm

Sydney-Praktikum - MLP Stipendienprogramm

Auf der Fahrt werde ich dann doch ein wenig nervös und bin sehr gespannt, was mich erwartet. Bei Doubleday werde ich sehr freundlich vom deutschsprachigen Chief Operating Officer (COO) begrüßt und willkommen geheißen. Nach einer Tour durch das Office building und das Lagerhaus lerne ich meinen neuen “Boss” kennen. Gerrad ist Member Care Manager, er leitet das Call Center und wird für die nächsten drei Monate mein primärer Ansprechpartner sein.

Doubleday Australia wurde 1963 gegründet und ist der größte Buch und Musik Club in Australien. Es gibt zehn verschiedene Clubs: Vom Mainstream über Fantasy und Geschichts-Club bis zum Club für Mind, Body and Spirit sowie Country Music und allgemeine Musik. Zusätzlich zu dem bereits bestehenden Childrens’ Club wird außerdem nächste Woche der neue Doubleday Book Planet Club gelauncht. Ein Club mit der Zielgruppe Kinder von 5-12 Jahren.

Hier im Office arbeiten ca. 140 Personen, aufgeteilt auf die Bereiche Operations, Editorial und Creative Department, Marketing, Finance und Human Resources.

Stipendium für AUSTRALIEN von der MLP AG

Stipendium für AUSTRALIEN von der MLP AG

Mein Praktikum findet im Member Care Management statt, welches dem Operations Bereich angehört. Bei meinem Projekt geht es um die Durchführung einer Kundenzufriedenheitsanalyse in Bezug auf Qualitätsaspekte des Call Centers für Australien und Neuseeland. Dazu gehört die Konzeption inklusive Fragebogenerstellung, Umsetzung, Auswertung und anschließende Ableitung eines Action Plans. Nach einem Kick Off Meeting am zweiten Tag fange ich sofort mit der Arbeit an: Zunächst heißt das, ich höre bei Kundengesprächen zu, um ein Gefühl für die Probleme und Belange der Clubmitglieder zu bekommen, probiere selbst den automatischen Anrufservice aus, mache mich mit aktuellen Mailings vertraut, bestelle Fachliteratur und entwerfe einen ersten Rohentwurf des Fragebogens. Außerdem nehme ich an einem Meeting mit dem Marketing teil, bei dem das Member Care Management über bevorstehende Mailingaktionen informiert wird, sowie einem Jour Fix-Meeting meiner Abteilung.

Am Mittwoch wird hier in Australien das so genannte “Christmas in July” gefeiert. Dazu bringen alle Kollegen etwas zu essen mit und es wird praktisch den ganzen Tag lang nur gegessen. Freitag Abend fahren wir mit ein paar Kollegen und meinem Chef Gerrad in ein Pub in Lane Cove für “Friday night drinks”. Der COO kommt später auch noch dazu und es wird ein sehr netter Abend, bei dem ich die Gelegenheit bekomme, alle ein wenig näher kennen zu lernen.

Praktikum Japan – MLP Programm Join the best

Stipendium Auslandspraktikum – Join the best – Eine Initiative von MLP

Stipendium Auslandspraktikum – Join the best – Eine Initiative von MLP

Von meiner Wohnung bis zum Büro von T-Systems benötige ich mit der Metro (U-Bahn) ungefähr 45 Minuten. Das ist normal für Tokio, wo eine staatliche und eine private Gesellschaft den öffentlichen Nahverkehr sicherstellen. Ebenso normal ist es, dass die Metro am Morgen brechend voll ist, obwohl die meisten Züge im 3-Minuten-Rhythmus fahren. Trotzt Klimaanlage kann es mir da richtig warm werden, wenn ich dicht gedrängt an zur Arbeit eilende Japaner im Anzug stehe. Männer scheinen dabei in der Mehrzahl zu sein. Ich habe mir erklären lassen, dass in Japan oft noch die traditionelle Einstellung vorherrscht, dass verheiratete Frauen tagsüber zuhause bleiben.

Am frühen Morgen überwachen die Angestellten der Metro auf den Bahnsteigen die einfahrenden Züge sowie die hektischen Pendler. Entgegen den Gerüchten ist es mir bis jetzt noch nicht vorgekommen, dass die Bediensteten mit den weißen Handschuhen die Leute in den Zug schieben, um keinen Platz zu verschenken. Stattdessen überwachen sie den zügigen Betrieb und das sichere Ein- und Aussteigen und signalisieren die Abfahrtsbereitschaft des Zuges. Dabei schreien sie meist den Namen der Station, die Umsteigemöglichkeiten sowie einige für mich nicht verständliche Sätze in ihre Mikrofone, so dass sie in der ganzen Station zu hören sind. Übrigens stellen sich in Japan die Leute oft in Reihe an, bevor sie in den Zug einsteigen. Es geht also trotz aller Hektik am Morgen auch sehr geordnet zu. Im Zug surfen viele Japaner mit ihrem Handy im Internet (!), schreiben E-Mails (!) oder vergnügen sich mit Handyspielen. Die zweite Lieblingsbeschäftigung besteht im Schlafen und das versuchen selbst die Leute, die keinen Sitzplatz abbekommen haben. Andere lesen Bücher oder Zeitungen. Dabei erweist sich die japanische Schrift als sehr praktisch, denn die Zeitungsartikel können nicht nur von links nach rechts sondern auch von rechts nach links und dabei von oben nach unten geschrieben werden. Das spart Platz im engen Metrozug und dem Sitznachbarn eine aufgerissene Zeitung im Gesicht. Leider kann ich dieses komfortable Studieren der Morgenausgabe auf Grund meiner „Leseschwäche“ nicht genießen.

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MLP Programm Jtb für Auslandspraktika

Die letzten beiden Eintagesauflüge bringen uns nach Cibodas und Banten. Alleine der Weg zu den Cibodas Waterfalls ist die Reise wert und nach anderthalb Stunden erreichen wir schließlich die Wasserfälle. Leider reicht die Zeit nicht aus um noch die heißen Quellen zu besichtigen. Wir, d. h. Charlene, Dorien, Jackie, Martin, Kai und ich, machen noch einen kurzen Stop an einer Teeplantage bevor es wieder zurück nach Jakarta geht.

In Banten, nördlich von Jakarta, wurde zur holländischen Kolonialzeit eine Befestigungsanlage errichtet und natürlich wollte Dorien sich diese unbedingt anschauen. Neben der in Ruinen liegenden Anlage befindet sich der älteste chinesische Tempel Javas, den wir uns natürlich auch angesehen haben. Im Allianz Cup haben wir nach dem Gruppensieg im Halbfinale das Allianz Utama (Allianz Sach) Team mit 3-0 geschlagen und stehen nun im Finale. Dort treffen wir auf das Allianz Life Head Office Team. Nach dem Finale am kommenden Sonntag fliege ich nach Bali und mache erst einmal eine Woche Urlaub (und hoffentlich auch meinen Tauchschein) und komme dann rechtzeitig zum Konzert zurück nach Jakarta. Also viel Spaß in der Heimat beim Fernweh.

Auslandsstipendium Johannesburg – MLP Praktikantenprogramm Join the best

Praktikum Südafrika – MLP Programm Join the best

Praktikum Südafrika – MLP Programm Join the best

Auch meine dritte Arbeitswoche sollte eine sehr kurze sein, da am Donnerstag der südafrikanische Freedom-Day gefeiert und Freitag als Brückentag genutzt wird. An den restlichen drei Tagen wurde mein Projekt in der Arbeit noch ausgeweitet. Nachdem ich zwei Alternativen für die Scharniere und die damit einhergehende Öffnungskinematik entworfen hatte, sollte ich mich nun noch den Schließmechanismen zuwenden.

Das lange Wochenende begannen wir mit einem Ausflug zu einem portugiesischen Fest. In der Mitte einer großen Festwiese war eine Bühne, auf der verschiedene Künstler auftraten, und rundherum jede Menge verschiedener Stände, wo man allen möglichen Krimskrams kaufen konnte. Außerdem gab es etliche Fahrgelegenheiten wie Achterbahnen, etc. für alle großen Kinder. Die Einnahmen des Festes kommen einer portugiesischen Schule für behinderte Kinder in Johannesburg zugute.

Am Freitag ging’s dann zum „Billig-Shoppen“ auf einen chinesischen Markt. Mich konnte aber auch das freundlichste Grinsen der Verkäufer nicht von ihrer Ware überzeugen. Am Schluss fand ich dann immerhin noch eine Sonnenbrille.
Den Samstag nutzten wir zum Entspannen, bevor es am Sonntag zum ersten Mal in die „Wildnis“ ging. Im Krugersdorp Game Reserve begegnete ich u.a. zwei Vertretern der Big Five (Löwe, Nashorn, Leopard, Büffel und Elefant), nämlich den Löwen und Nashörnern. Außerdem sahen wir noch Giraffen, Affen, Antilopen und Zebras. Ein weiteres „tierisches“ Erlebnis hatte ich am Montag – auch hier Tag der Arbeit – mit dem Besuch des Montecasino Bird Gardens. Neben Vögeln gab es noch Spinnen, Echsen und Schlangen. Montecasino an sich ist – wie der Name schon sagt – ein Casino, das im Inneren wie ein italienisches Dorf gebaut ist. D.h. die Decke ist blau mit Wolken bemalt und an beiden Straßenseiten stehen romanische Gebäude.

Zu Beginn der vierten Arbeitswoche hatten wir Besuch von drei Kollegen aus München. Die Arbeit am Dienstag und Mittwoch erstreckte sich somit auf Werksrundgänge, Prototypenbesichtigungen und einige Besprechungen zur neuen Busgeneration. Die restlichen beiden Tage der Woche erarbeitete ich noch einen Kostenvergleich zur Verwendung unterschiedlicher Verbindungsmittel am Chassis.

Sonntag verbrachte ich bei strahlendem Wetter im Zoo und konnte meine Big Five-Sammlung um einen weiteren Vertreter ergänzen, nämlich den Leopard. Auch wenn man ihn nur halb zählen kann, da er ja hinter Gittern war.

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