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Die Benutzeroberfläche, die ich in meiner ersten Arbeitwoche erwähnt hatte, heißt „Lead Tracker“.Mittels dieser Software ist es den mit Allianz kooperierenden Bankinstituten möglich, Versicherungsdaten elektronisch zu erfassen und diese anschließend an den Allianz Server zu übertragen. Diese Woche haben wir die endgültige Fassung des Lead Tracker von unserer IT Abteilung erhalten.
Wir haben daraufhin zwei Bankenvertreter eingeladen und ihnen die Software vorgestellt. Diese waren begeistert und am Montag fahre ich zur deren Hauptfiliale in Jakarta um vor Ort eine Probeinstallation der Software mit anschließender Datenübertragung an einem Bankencomputer vorzunehmen. Somit steht eine interessante und spannende Woche bevor und ich freue mich vor allem, Allianz einmal außerhalb dieses Gebäudes präsentieren zu können.
Die Automatisierung des Berichtswesen geht auch gut voran. Kiam ist beeindruckt von den erzielten Fortschritten und hat mir einen tieferen Einblick in das vernetzte Kennzahlensystem gegeben.
Zusammen mit Dorien arbeite ich zudem an einer Marktanalyse, die sich mit der finanziellen Transparenz von Versicherungen in Indonesien beschäftigt. Dabei untersuchen wir, welche Fonddaten die einzelnen Wettbewerber dem Kunden via Internet zur Verfügung stellen. Während wir am Mittwoch über unserer Präsentation sitzen, erreicht uns das Tsunami-Beben. 2 Minuten dauert das Beben, das Gebäude beginnt leicht zu schwanken und wir sind ratlos was wir machen sollen. Während an der West Küste Javas nach Medienangaben über 500 Menschen ums Leben kommen, kommen wir in Jakarta mit dem Schrecken davon.

Auslandsstipendium London – Programm der MLP Finanzdienstleistungen AG

Auslandsstipendium London – Programm der MLP Finanzdienstleistungen AG

Das schicke Roland Berger-Büro ist in Mayfair. Das ist die Schlossallee auf dem UK-Monopoly. Ferraris und 6er-BMWs sind anscheinend die beliebtesten Autos, in der Umgebung gibt es eben viele Hedge-Funds und Private-Equity-Firmen. Der Umgangston im Office ist sehr locker und angenehm, positive Entwicklungen werden stets in einem nahe gelegenen Pub gefeiert und einmal ist das ganze Office abends zum Paintballing gegangen.

Meine Arbeit begann mit einzelnen, kleineren Analysen, die nach und nach dann immer umfangreicher wurden. Da die Ergebnisse oft direkt beim Kunden landen, musste ich mich erst an kleinen Aufgaben bewähren, um dann kontinuierlich mehr Verantwortung zu bekommen. Auch der Kundenkontakt wird am Anfang gering gehalten und eigene Interviews führt man erst, nachdem man zuvor bewiesen hat, dass man ein Interview sauber strukturieren und angemessen gegenüber dem Kunden auftreten kann. Nach zwei Wochen auf Projekt hatte ich dann genug Vertrauen aufgebaut und durfte ein komplettes Call-Center untersuchen und modellieren. Die Komplexität des Modells war relativ hoch – das machte die Arbeit nicht nur spannender, sondern ich war als Entwickler am Ende dann auch der einzige, der es bis ins Detail kannte. Dies war dann auch die Eintrittskarte in wichtige Besprechungen mitgenommen, da es immer wieder eine Zahl zu verteidigen gab. Wenn ein Abteilungsleiter plötzlich vorgehalten bekommt, dass er effizienter arbeiten könnte und in seiner Abteilung ein Einsparpotential hat, dann gefällt ihm das natürlich nicht, und er wird zunächst mit allen Mitteln versuchen, die Zahlen in Frage zu stellen.

Auslandsstipendium London – Stipendienprogramm für Auslandspraktika von MLP

Auslandsstipendium London – Stipendienprogramm für Auslandspraktika von MLP

Am besten haben mir jedoch die letzten zwei Wochen des Praktikums gefallen, in denen ich ein völlig eigenständiges Stück des Projektes bekam und selbstständig in der Firma auf die Suche nach den notwendigen Informationen gehen durfte. Alle zwei Tage kam der Projektleiter vorbei, hat sich meine Ergebnisse angeschaut und mich mit ein paar Hinweisen immer auf der richtigen Bahn gehalten. Leider war damit nach 8 Wochen das Praktikum auch schon vorbei – also genau dann, als es am schönsten war! Immerhin habe ich ein paar Vorschläge erarbeiten können, die mittlerweile schon umgesetzt werden.

Neben den Lerneffekten, die ich direkt durch meine Arbeit hatte, habe ich vor allem sehr viel über firmeninterne Politik und die Unternehmensberatung an sich gelernt. Da auf dem Projekt auch noch ein sehr junger Berater war, hat sich der Projektleiter immer viel Zeit genommen, uns Hintergründe in der Firma und die Unternehmensberatung allgemein zu erläutern. Diese Minuten waren immer die spannendsten.

THJV lädt das Ingenieursteam zu einem fantastischen Abendessen mit jeder Menge Meeresfrüchten und anderen Köstlichkeiten. Anlass ist der erfolgreiche Start des letzten Abschnittes der Gleisbauarbeiten. Wir liegen sehr gut im Programm und erwarten eine pünktliche Fertigstellung. Der Abend klingt ganz entspannt und locker bei einer Grundsatzdiskussion über die gesellschaftliche Bedeutung von Football (Soccer) und Rugby aus.

In der dritten Woche lerne ich langsam die ganzen Foremen und deren Mannschaften im Tunnel kennen. Das Klima ist sehr angenehm. Ich fühle mich respektiert und meine Arbeit wird geschätzt. Neben den Arbeiten im Tunnel kümmere ich mich auch um den „Papierkram“. Dokumentation ist ein Wesentlicher Bestandteil des Qualitätsmanagements. In meinen Aufgabenbereich fallen hier unter anderem Equipment Pre-Starts, Shift Attendance Registers, Incident Reports, Field Audits und Inductions. Bei einer Vielzahl der Aufgaben ist jedoch auch „Anpacken“ gefragt. Meine Zeit teile ich mir selbst ein – was zählt, ist das Ergebnis. Ich versuche sehr lösungsorientiert und pragmatisch an die Aufgaben heranzugehen. Am Ende der Woche gibt mir Meinolf Droste, mein zuständiger Manager, ein sehr positives Feedback hinsichtlich der Qualität meiner Arbeit und meinem Leistungspensum. Das beflügelt natürlich und motiviert mich zusätzlich für die kommenden Monate.

Auslandspraktikum England – Stipendienprogramm für Auslandspraktika von MLP

Auslandspraktikum England – Stipendienprogramm für Auslandspraktika von MLP

Alles in London ist irgendwie Multi-Kulti. Die Strasse um die Ecke bei mir war fest in arabischer Hand, genauso hätte ich aber in einem Viertel einer anderen Nation wohnen können. Meist bilden sich aber keine Viertel dieser Art, sondern alles ist durchmischt. Es kann passieren, dass man in einem Bus mit allen Nationalitäten Europas nach Hause fährt. Dieses Multi-Kulti führt zu einer unglaublichen Vielfalt in jeder Hinsicht. In der Straße um die Ecke alle 10m einen anderen Geruch, man findet Restaurants von allen Nationalitäten, und alle Clubs, Bars und Pubs von London kann man wohl gar nicht ergründen. Von sehr heruntergekommenen Läden, über sehr stylische – einmal war ich in einer zur Disco umgebauten Kirche – bis hin zu den krassen Schicki-Micki-Läden, die ich aufgrund von Membership-Requirements nicht von innen gesehen habe, sondern nur das reiche Volk, dass um 3 Uhr herausgekommen ist. Architektonisch extravagante Gebäude gibt es auch, z.B. das der Rückversicherung Swiss Re.

Während man nachts am Wochenende im Bus alle Arten von Gesinnungsrichtungen und vor allem jede Menge Betrunkene trifft, ist werktags dann alles wieder normal. Fast alle sind wieder in Anzug und Krawatte und hetzen die langen Rolltreppen der Tube hinauf und hinunter und meckern sofort, wenn irgendwas im Weg steht. Wenn man es eilig hat, empfindet man diese Hetzerei allerdings als sehr angenehm, weil man es doch schaffen kann, eine Verspätung wieder wettzumachen. Nirgendwo habe ich bisher Leute so schnell und gehetzt laufen sehen.

Auch sehr angenehm empfand ich die Einstellung, Do. und Fr. abends mit den Kollegen in einen nahe gelegenen Pub zu gehen. Sobald mal die Sonne scheint, sieht man dann überall Leute auf der Straße mit einem Bier in der Hand und spürt förmlich die gute Stimmung.

London ist immer wach, egal, ob es der Nachtbus um 1,2,4 oder um 6 Uhr morgens war, nur selten habe ich einen Sitzplatz bekommen und jede Heimfahrt nachts wurde zum Erlebnis. Schön sind auch die Stimmungen und die tolle Atmosphäre, die oft durch teilweise richtig gute Straßenmusikanten unterstützt wird. Mein Lieblingsplatz ist der an der Tottenham Courtroad Station, an dem es eigentlich die ganze Nacht wuselt und an dem durch E-Gitarristen die ganze Nacht eine schöne Stimmung erzeugt wird.

Auslandspraktikum England – MLP Stipendienprogramm

Auslandspraktikum England – MLP Stipendienprogramm

Öffentliche Verkehrsmittel gehören in London wohl zu den besten der Welt – wenn man mal davon absieht, dass die Tube so marode ist, dass ständig irgendwas repariert werden muss. Zu den halbstündigen Verkehrsmeldungen im Radio gehört auch ein Bericht über die Verzögerungen in der Tube. Die meisten Nachtbusse fahren jedoch die ganze Nacht im 5min Takt, aus Sicht eines ehemaligen Bewohners eines Stuttgarter Vororts ein Paradies! Ärgerlich sind nur die langen Strecken.

Die meisten Londoner haben sich so sehr auf die öffentlichen Verkehrsmittel abgestimmt, dass sie kein eigenes Auto mehr haben. In meinem ganzen Team hatte keiner ein eigenes Auto: Tube, Bus oder manchmal ein Taxi, das reiche völlig aus. Ein Auto mache einen unflexibel, denn wenn man umzieht, müsse man z.B. bei der Wohnung auf einen Parkplatz achten.

Stipendium für Indonesien – MLP AG

Stipendium für Indonesien – MLP AG

Dieses Wochenende sind wir mal wieder unterwegs. Wir haben uns den Freitag frei genommen und fliegen Donnerstag nach der Arbeit nach Bali. Ich glaube ein schöneres Ziel für einen Wochenendtrip kann man sich kaum vorstellen. Die Unterkunft (zwei Bungalows für je 2 Personen) ist fantastisch und befindet sich in Seminyak, im südlichen Teil von Bali.
Der Freitag beginnt entspannt. Nachdem mich Yousuf weckt, machen wir uns fertig und gehen aufgrund einer Empfehlung unserer Arbeitskollegen ins Cuteda, einer Lounge mit Strandblick. Beim Frühstück genießen wir die gute Aussicht und schauen den Surfern bei ihrer Lieblingsbeschäftigung zu. Allmählich kommt Urlaubsstimmung auf.
Den Tag verbringen wir in Sanur, doch leider wird aufgrund der unruhigen See nichts aus dem Schnorcheln, wie wir es beim Frühstück geplant haben. Anstelle dessen begnügen wir uns mit Kajak fahren, das aber wegen des Wellengangs auch eine amüsante Abwechslung ist. Leider schaffen wir es nicht mehr, rechtzeitig zum Sonnenuntergang wieder in Seminyak zu sein. Naja, vielleicht dann morgen.

Am Samstag machen wir uns wieder zeitig auf, genießen ein kurzes aber nicht minder leckeres Frühstück im Cudeta und fahren nach Tanah Lot, einer der berühmtesten Tempelanlagen Balis. Am Mittag geht es nach einem Besuch im Affenpark weiter zu einem kleinen Geheimtipp: Nahe der Stadt Ubud liegt eine weitere, dem Tourismus weitgehend unbekannte Tempelanlage. Gerade mal 3 andere Touristen begegnen uns auf unserer Besichtigungstour und die Anlage erinnert stark an die Indiana Jones Kulissen. Um 9 Uhr abends erreichen wir unsere Bungalows. Ein toller Tag liegt hinter, eine noch aufregendere Nacht vor uns. Um 5 Uhr falle ich todmüde ins Bett. Mir tun die Beine vom Tanzen weh und Deutschland hat das Spiel um Platz drei gewonnen.

Praktikum in Jakarta – MLP Programm Jtb

Praktikum in Jakarta – MLP Programm Jtb

Während an anderen Tischen schon Mittagessen bestellt wird sitzen wir, bei Café Latte und die Beine von uns gestreckt, der aufmerksame Leser wird es wohl erraten, mal wieder im Cuteda. Heute haben wir nur eins im Sinn: Am Strand entspannen. Wir machen uns mittags auf nach Dreamland und der Name verspricht, was er verheißt. Endlich schaffen wir es auch, bei einem kleinen Abendessen den Sonnenuntergang zu genießen. Genau der richtige Abschluss unseres Wochenendausfluges. Um 1:30 Uhr nachts bin ich wieder in meinem Apartment und komme fast rechtzeitig zum Finale. Italien gewinnt, die WM ist jetzt vorbei und ich glaube den meisten Menschen in Deutschland wird jetzt erst einmal etwas fehlen.

Join the best Stipendienprogramm eine Initiative von MLP

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Die Firma gibt einen aus! Um den erfolgreichen Projektverlauf zu zelebrieren, findet heute ein Fest nach bayrischem Vorbild statt. Dabei fehlen Weißwürste und Sauerkraut ebenso wenig wie Spätzle oder deutsches Bier. Hier hat auch jeder die Chance, die Kollegen abseits der Baustelle kennen zu lernen – „casual“ sozusagen. Somit bleibt nur eines zu sagen: Prost!

Join the best Stipendienprogramm für Auslandspraktika von MLP

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Ein Erlebnis der anderen Art ist der Besuch eines klassischen Konzerts im Sydney Opera House. Mein Wohnungskollege und ich ziehen also unser Sakko über und hören Gerhard Oppitz am Piano, begleitet von der Sydney Symphony. Auch für jene, die mit Klassik weniger anfangen können, kann ich den Besuch einer Veranstaltung im Sydney Opera House nur empfehlen. Denn nicht nur die Ohren, auch die Augen werden überwältigt sein. Und für Genießer darf das Glas Wein auf der Opernterrasse mit Blick auf den Harbour während der Pause nicht fehlen.

Allmählich stellt sich ein gewisser Arbeitsalltag ein. Nachdem wir morgens den Sicherheitscheck an der Zufahrt der Sumidmas Gebäude passiert haben und am Kaffeestand im Nachbargebäude uns mit dem Wichtigsten versorgt haben, geht es durch einen weiteren Kontrollpunkt ins Allianz Gebäude. Die ganze Prozedur ähnelt denen am Flughafen, geht nur bedeutend schneller.

Ich arbeite weiter an meinen gewohnten Themen und erste Veränderungen auf der Allianz Homepage werden zu unserer Zufriedenheit vorgenommen. Aufgrund der Wirtschaftskrise im Jahre 1998 ist das Vertrauen der Bevölkerung in die Finanzwelt noch gering und Kiam erklärt mir, mit welchen aus westlicher Sicht unvorstellbaren Problemen sich Allianz in einem Schwellenland wie Indonesien, in dem Wörter wie “Dauerauftrag” ein Fremdwort sind, konfrontiert sieht Eine willkommene Abwechslung ist die Übersetzung zweier deutschsprachiger Artikel des Allianz Deutschland Journals ins Englische. Die Texte berichten zum einen über die Wiederaufbauhilfen in Aceh, Sumatra, die Allianz leistet und zum anderen über Allianz Indonesien im Allgemeinen.

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Die Monate Oktober bis Dezember 2006 habe ich in Chicago beim Praktikum mit Baker & McKenzie verbracht. Ich werde erst ein paar allgemeine Tipps zu Vorbereitung und Ankunft geben und dann von meinen Erfahrungen beim Praktikum und in den USA berichten.

Vorbereitung und Ankunft in Chicago

Glücklicherweise hat bei mir noch alles irgendwie geklappt: Visum rechtzeitig erhalten, Unterkunft gefunden und erste Infos zum Praktikum erhalten. Hinsichtlich des Visums sollte auf jeden Fall spätestens zwei Monate vor Praktikumsbeginn mit dem Zusammentragen der Unterlagen begonnen werden, da neben dem Interview bei der amerikanischen Botschaft vor allem die Beantragung der erforderlichen Praktikumsbestätigung bei einer zulässigen Organisation Zeit und Kosten mit sich bringt (Baker arbeitet mit AIPT zusammen). Meine Unterkunft habe ich über chicago.craigslist.org gefunden. Flug und Versicherung hatte MLP freundlicherweise schon weit im Voraus für mich gebucht. Und so konnte ich zum 1. Oktober von München nach Chicago fliegen.

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In Chicago angekommen, gibt es mehrere Möglichkeiten in die Stadt zu kommen: Taxi, Bahn CTA oder Metro) oder Airport Shuttles wie Continental Airport Express. Ich hatte mich für das Shuttle entschieden, die mich Downtown direkt zu meiner Unterkunft brachten (Ca. $18 für die einfache Fahrt). O’Hare International Airport ist der größte Flughafen in Chicago und hat sowohl internationale als auch nationale Flüge. Wer in den USA Ausflüge macht, dem sei vor allem in der Hauptreisezeit ein Flug von Midway angeraten. Midway hat ausschließlich US-Flüge, es ist weniger los, die Kontrollen sind weniger streng und die Entfernung zu Downtown ist die gleiche. Bei meinem Flug nach New York wurde zum Beispiel nicht einmal der Ausweis kontrolliert.

Als Unterkunft hatte ich ein kleines Apartment an der sog. Gold Coast, wenige Schritte vom See entfernt (Canterbury Court Apartments). Die Verkehrsanbindung war sehr gut. Monatskarten gibt es für $75 zum Beispiel bei der Drogeriekette CVS. An die unregelmäßigen, ja mehr oder weniger willkürlichen Abfahrtszeiten der Busse musste ich mich erstmal gewöhnen. Meist waren es statt eines Busses alle 15 Minuten irgendwie zwei Busse hintereinander alle 30 Minuten oder drei Busse hintereinander alle 45 Minuten. Das war wohl sehr von Verkehr und Wetterlage abhängig. Zu Hauptverkehrszeiten sind diese dann auch noch überfüllt, so dass es des Öfteren vorkam, dass ich zu Fuß schneller bei der Arbeit war als beim Warten auf den nächsten Bus. Touristisch kann ich den CityPass mit seinem Überblick zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten nur empfehlen. Der Pass kostet ca. $ 50 und ist auch für andere Städte wie San Francisco oder Seattle erhältlich (citypass.com).

Join the best - Das internationale Praktikumsprogramm von MLP

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Reisen in den USA geht relativ günstig mit dem Flugzeug und ist vor allem bei Wochenendtrips unumgänglich. Ich hatte meinen letzten Praktikumstag am 15. Dezember und bin dann mit der Bahn von Chicago nach San Francisco gefahren, um auch noch etwas von der Mitte des Landes zu sehen. In den meisten Gebieten würde ich nicht gerne leben wollen, aber die Fahrt zeigte eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften und vor allem die Weite des Landes. Die Fahrt durch Gebiete mit vielleicht einem Haus alle 50 Meilen brachte zumindest bei mir auch ein bisschen mehr Verständnis, warum in den USA der Waffenbesitz erlaubt ist. Auch ist es für mich beinahe unvorstellbar wie ich die Interessen von Bewohnern in Dörfern in Wüstengebieten und Großstadtmenschen in New York oder Chicago politisch vereinen kann. Infos zu Zugfahrten findet man unter amtrak.com. Nach Möglichkeit keine Termine danach haben, da Verspätungen an der Tagesordnung sind und unser Zug zum Beispiel 7 Stunden Verspätung hatte, weil die Gleise mitten in der Wüste mal wieder ausgetauscht werden müssten.

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